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Aurelius: Rekorde ebnen den Weg für eine riesige Dividende

Für die meisten Aktionäre der Münchener Beteiligungsgesellschaft Aurelius (WKN:A0JK2A) dürfte die Short-Attacke noch immer einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen haben.

Die Zahlen für das erste Halbjahr liefern aber gute Gründe, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Rekorde auf ganzer Linie

Mit dem ersten Halbjahr hat Aurelius bereits klar den Weg zu einem neuen Rekordjahr geebnet. Da das Geschäftsmodell einer Beteiligungsgesellschaft nicht mit den gleichen Kennzahlen wie bei anderen Unternehmen gemessen werden kann, sind die Gewinne nicht besonders aussagekräftig.

Andere Kennzahlen zeigen die positive Entwicklung aber deutlich. Der Konzerngesamtumsatz stieg um 66 % auf 2.282,9 Mio. Euro, im Vergleich zu 1.375,2 Mio. Euro im Vorjahr. Für den annualisierten Konzernumsatz ergibt sich ein Wert von 3,6 Mrd. Euro, was doppelt so viel wie der annualisierte Wert des Vorjahreszeitraums ergibt.

Die Verkäufe von SECOP und Getronics haben riesige Summen erlöst. Getronics war mit einem Volumen von 220 Mio. Euro der größte Verkauf der Unternehmensgeschichte. Die positiven Effekte der beiden Verkäufe werden aber erst im dritten Quartal ihren Weg in die Bilanz finden. Da die Gelder allerdings bereits geflossen sind, schwimmt Aurelius als Einzelgesellschaft betrachtet in Geld. Den 450 Mio. Euro Finanzmitteln stehen keine Bankschulden gegenüber.


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Diese weiteren drei Punkte sollte man aus dem Bericht des ersten Quartals meiner Ansicht nach mitnehmen:

1. SECOP und Getronics haben gezeigt, was Aurelius kann

Nach der Short-Attacke hatte man eine kurze Zeit das Gefühl, die Erfolge von Aurelius seien reine Luftschlösser. Die Verkäufe von SECOP und Getronics haben aber das genaue Gegenteil bewiesen.

Beide Unternehmen wurden unter Aurelius fit für neue Märkte und profitables Wachstum gemacht. SECOP wurde für 185 Mio. Euro und Getronics für 220 Mio. Euro verkauft. Dabei wurde das eingesetzte Kapital im Fall von SECOP um den Faktor 11,5 und im Fall von Getronics um den Faktor 18,5 gesteigert. Aurelius scheint seine hervorragenden Renditen auch bei größeren Verkäufen beibehalten zu können.

2. Der Blick ist schon auf die Zukunft gerichtet

Wie im Halbjahresbericht betont wird, liegen die guten Ergebnisse auch daran, dass das Aurelius-Team mittlerweile ein wichtiger Ansprechpartner für Großunternehmen geworden ist. Man hat sich als zuverlässiger Sanierer erwiesen und viele vertrauen auf die Expertise von Aurelius.

Obwohl im ersten Halbjahr bereits große Beteiligungen verkauft wurden, ist der Blick weiterhin auf die Zukunft gerichtet. Im Verlauf des restlichen Jahres rechnet das Management noch mit einem Verkauf und mit zwei bis vier Übernahmen. Außerdem soll schon bald Office Depot Europe mit seinen gigantischen Umsätzen zu attraktiver Profitabilität geführt werden.

3. Die Dividende wird nächstes Jahr riesig

Besonders Dividendeninvestoren dürften große Freude an der guten Entwicklung der Geschäftszahlen haben. Nachdem dieses Jahr bereits eine Rekorddividende in Höhe von 4 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde, hat Unternehmenschef Dirk Markus kürzlich in einem Interview für nächstes Jahr eine Dividende in Höhe von 5 Euro in Aussicht gestellt, was zu derzeitigen Kursen einer Dividendenrendite von circa 10 % entspricht.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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