A.G. Barr-Aktie: Ein unbekannter Cashflow-Anker – auch für dein Depot?

Einen ersten Einblick in das abgelaufene Geschäftsjahr 25/26 (31. Januar) hatte A.G. Barr (WKN: A1JXU7) ja schon im Februar gewährt. Jetzt legte der britische Getränkekonzern die endgültigen Zahlen vor. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2025/26 ist das Management sehr zufrieden. Barr hat strategische Fortschritte erzielt und bei Umsatz, Marge und Kapitalrendite starke Ergebnisse erzielt. Für die A.G. Barr-Aktie war 2025 ein Jahr des Dahindümpelns ohne große Ausschläge nach oben und unten. Wir wollen an dieser Stelle auch einmal darauf blicken, wie wir die Aussichten der Aktie jetzt beurteilen.
A.G. Barr: Das operative Jahr 2025 war schonmal ein Erfolg
So konnte der Umsatz um 4 % auf 437,3 Mio. Pfund gesteigert werden. Barrs wichtigste Marke IRN-BRU sowie die Frucht-Sodas von Rubicon und die Energydrinks von Boost erzielten gute Ergebnisse und profitierten von einem wachsenden Momentum. Das Unternehmen war zudem in der Lage, Preiserhöhungen durchzusetzen.
Die um Kosten für Strategieprogramme, Restrukturierungen bei FUNKIN und Kosten für M&A bereinigte operative Marge stieg um 120 Basispunkte auf 14,8 %, was auf Effizienzsteigerungen und eine strenge Kostendisziplin zurückzuführen ist. Der bereinigte Gewinn vor Steuern lag bei 65,8 Millionen Pfund, was einem Anstieg von 12,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die bereinigte Kapitalrendite (ROCE) von 20,4 % lag zwar 40 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. Allerdings ist das immer noch ein sehr gutes Ergebnis, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Barr erhebliche Vorabinvestitionen in Marken und Sachanlagen zur Unterstützung des zukünftigen Wachstums tätigte.
Der ausgewiesene Gewinn (unbereinigt) stieg um 17,6 % auf 46,7 Mio. Pfund oder 41,8 Pence je verwässerter A.G. Barr-Aktie. Die Aktionäre erhalten eine Schlussdividende von 15,27 Pence pro Aktie, wodurch sich die Gesamtdividende für das Geschäftsjahr 25/26 auf 18,71 Pence pro Aktie beläuft, was einer Steigerung von 11,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Warum wir Fans der A.G. Barr-Aktie bleiben
Damit hat Barr ein solides Wachstum vorgelegt, das uns überzeugt. Das Unternehmen hat seine langfristigen Ziele, nämlich
- Umsatzwachstum von mindestens 4 % pro Jahr
- Operative Marge im Bereich von 14 bis 16 % sowie
- ROCE im Bereich von 19 bis 21 % (wobei die Renditen einzelner Jahre durch M&A-Aktivitäten und operative Investitionen zur Wachstumsförderung beeinflusst werden können)
erreicht.
Auch im laufenden Jahr soll es weiter bergauf gehen. Barr ist nach eigener Aussage mit „guter Dynamik in das Geschäftsjahr 26/27 gestartet und wird weiterhin greifbare Fortschritte bei der Erreichung der strategischen Ziele erzielen. Das Kernportfolio an Erfrischungsgetränken wird durch einen erweiterten Vertrieb, gezielte Markenauffrischungen und mehrere Neueinführungen unterstützt. Die Integration der jüngsten Akquisitionen – Frobishers Juices Ltd. und Fentimans Ltd. – ist in vollem Gange und verläuft planmäßig.”
Konkrete Zahlen über die langfristigen Ziele hinaus nannte Barr nicht. Für uns bleibt die A.G. Barr-Aktie mit diesen Zahlen und dem Ausblick ein Kerninvestment in zwei unserer Premiumservices.
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