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Warum die Deutsche Post-Aktie Ende letzter Woche um 7 % eingebrochen ist

Ein StreetScooter der Deutschen Post DHL Group faehrt am 29.06.17 durch Berlin.
Foto: Deutsche Post DHL / Oliver Lang

Eieiei. Das sah übel aus zum Ende der letzten Woche. Innerhalb kürzester Zeit sank die Aktie der Deutschen Post (WKN: 555200) von 32,44 Euro in der Spitze auf 30,04 Euro. Das entsprach einem Einbruch von mehr als sieben Prozent.

Auf Sicht des aktuellen Jahres sieht die Aktie der Deutschen Post nicht viel besser aus. Kratzte die Deutsche Post-Aktie zum Jahreswechsel noch an der Marke von 40 Euro, notiert die Aktie gegenwärtig bei ca. 31 Euro. Insgesamt ein Einbruch von rund 20 %.

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Aber was war der Grund für den beschleunigten Abverkauf zum Ende der letzten Woche? Werfen wir einen Foolishen Blick auf diese Geschehnisse:

Prognosesenkung schockte!

Auslöser des Kurssturzes zum Ende der letzten Woche war eine Prognosesenkung der Deutschen Post. Das Unternehmen rechnet für das laufende Jahr lediglich noch mit einem EBIT von 3,2 Milliarden Euro, anstatt wie zuvor von 4,15 Milliarden Euro.

Mittelfristig halte man jedoch an seinen Ergebnisprognosen fest. Die Deutsche Post sei sehr zuversichtlich, dass man bis zum Jahr 2020 ein EBIT von 4,0 Milliarden Euro erzielen könne.

Grund für diese operative Verschlechterung sei indes ein nun gestartetes „Programm zur Verbesserung der Produktivität und Senkung der indirekten Kosten in der Post-eCommerce-Parcel-Sparte“. Die Deutsche Post nehme daher temporär negative Belastungsfaktoren in Kauf, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Foolisher Schlussstrich

Auch wenn derzeitige Senkungen der Ergebnisprognose selbstverständlich mehr als ärgerlich sind, sollten Investoren den Langzeit-Gedanken nicht verlieren. Sofern es der Deutschen Post gelingt, durch dieses Programm profitabler zu werden, bleibt das insgesamt ein sinnvoller Schritt.

Dennoch sollten smarte Investoren im weiteren Geschäftsverlauf wohl besser ein Auge darauf haben, ob die bisherigen Ergebnisziele sinnvoll erscheinen. Ebenso könnte ein vertiefter Blick angebracht sein, was sich konkret hinter dem oben genannten Programm verbirgt, um herauszufinden, ob sich dieser negative Einmaleffekt wohl wirklich unterm Strich wird auszahlen können.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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