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Wahnsinnswachstum bei Apple: Was steckt hinter den Zahlen?

Foto: The Motley Fool.

Nach drei Quartalen in Folge mit zweistelligem Umsatzwachstum und einer Steigerung des Gewinns pro Aktie im vergangenen Quartal um 30 % gegenüber dem Vorjahr wurde bei vn Apple (WKN:865985) die Messlatte für die Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals 2018 ordentlich hoch gelegt. Dennoch konnte Apple einige beeindruckende Zahlen vorweisen, darunter ein weiteres Quartal mit beschleunigtem Umsatzwachstum und einer Steigerung des Gewinns pro Aktie um 40 %.

Hier ist ein Blick auf die Ergebnisse sowie andere wichtige Takeaways aus dem Quartal, einschließlich beschleunigter Wachstumsraten bei den iPhone-Umsätzen gegenüber dem Vorjahr, guter Zahlen bei Services, anderen Produkten und mehr.

Apples Gewinn im dritten Quartal: Die nackten Zahlen

KennzahlQ3 2018Q3 2017Veränderung
Umsatz53,3 Milliarden  US-Dollar45,4 Milliarden US-Dollar17 %
Einnahmen pro Aktie2,34 US-Dollar1,67 US-Dollar40 %
Bruttomarge38,3 %38,5 %

Quelle: Apples Einnahmebericht Q3 2018

Der Umsatz von Apple lag im dritten Quartal bei 53,3 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr und am oberen Ende der vom Management für das dritte Quartal prognostizierten Einnahmen von 51,5 bis 53,5 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 32 %, aber der Gewinn pro Aktie wuchs dank des aggressiven Aktienrückkaufprogramms überproportional – um letztlich 40 %.

Apropos Aktienrückkäufe: Das Management sagte, es habe eigene Aktien im Wert von 20 Milliarden US-Dollar zurückgekauft und damit allein in den letzten beiden Quartalen die gesamten Rückkäufe von Apple auf atemberaubende 43,5 Milliarden US-Dollar erhöht.

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Ergebnisse der einzelnen Segmente

ProduktsegmentUmsatz Q3 2018 in Milliarden US-Dollar
Revenue Q3 2017 in Milliarden US-Dollar
Veränderung
iPhone29,924,820 %
iPad4,75,0(5 %)
Mac5,35,6(5 %)
Services9,57,331 %
Andere Produkte3,72,737 %

Quelle: Apples Geschäftsbericht Q3 2018

Das iPhone-Segment von Apple profitierte weiterhin von einem erfolgreichen Produktzyklus mit dem iPhone 8 und dem iPhone X, wobei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 14 % im zweiten Quartal um 20 % stieg. Ein Hauptgrund für diesen höheren Segmentumsatz war der höhere durchschnittliche Verkaufspreis für Apples iPhones. Der Absatz des iPhones nahm im Laufe des Quartals nur um 1 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Die Umsätze mit Dienstleistungen und anderen Produkten von Apple setzten ihre beeindruckende Dynamik fort. Das zweitgrößte Segment von Apple, Services, steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 31 % auf 9,5 Milliarden Dollar, während der Umsatz mit anderen Produkten um 37 % auf 3,7 Milliarden Dollar stieg.

Quelle: Apples Geschäftsbericht Q3 2018. Grafik vom Autor

Zwei Segmente aber mussten im Vergleich zum Vorjahr Rückschritte hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Umsätze in den Segmenten iPad und Mac um jeweils 5 % zurück.

Apple verzeichnete in jedem seiner wichtigsten Gebiete ein starkes Wachstum, wobei die niedrigste Wachstumsrate im Jahresvergleich bei 7 % für Japan und die höchste bei 20 % für Amerika lag.

Insgesamt wurde das Rekordquartal vor allem durch „starke Verkäufe von iPhone, Services und Wearables“ getrieben, sagte Apples CEO Tim Cook in der Pressemitteilung zum Ergebnis des dritten Quartals.

Blick in die Zukunft

Das Management ist eindeutig optimistisch, was das vierte Quartal angeht – ein Quartal, das typischerweise jedesmal von den neuen iPhones profitiert, nachdem diese dann im Herbst auf den Markt gekommen sind. Das Management gab für das vierte Quartal einen Umsatz zwischen 60 und 62 Milliarden US-Dollar vor, gegenüber einem Umsatz von 52,6 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2017. Der Mittelwert würde einem Umsatzwachstum von 16 % gegenüber dem Vorjahr entsprechen.

Cook jedenfalls sagte mit Blick auf die Zukunft, dass Apple „sehr gespannt auf die Produkte und Dienstleistungen in unserer Pipeline“ sei.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple.

Dieser Artikel von Daniel Sparks erschien am 31.7.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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