BMW-Aktie: Glimpfliche Einigung bei den Abgas-Ermittlungen – das sollten Investoren wissen
Für den Münchener Automobilhersteller BMW (WKN: 519000) könnte sich ein glimpflicher Ausgang bei den Abgasermittlungen andeuten. Zur Erinnerung, vor etwa einem halben Jahr hatte BMW selbst Unregelmäßigkeiten beim Kraftfahrtbundesamt angezeigt. Seitdem ermittelt die Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts auf Manipulation.
Nun scheint, wie gesagt, eine wohlwollende Einigung in Sicht. Schauen wir im Folgenden mal, wie diese konkret aussehen könnte.
Ein Bußgeld von 10 Millionen Euro in Aussicht
Gängigen Medienberichten zu Folge können die Ermittler bei BMW keine Beweise oder Indizien finden, die den anfänglichen Verdacht der Manipulation erhärten würden. BMW habe lediglich bei den nachbesserungswürdigen 7.600 Automobilen geschlampt, nicht jedoch vorsätzlich versucht zu betrügen oder zu manipulieren.
Es könnte daher gut möglich sein, dass das Verfahren in der Folge keine strafrechtliche Relevanz besitzen wird, sondern als Ordnungswidrigkeit geahndet wird. Kolportiert wird derzeit die Summe von ca. 10 Millionen Euro, womit BMW deutlich glimpflicher davon kommen würde als beispielsweise VW (WKN: 766403).
Die Niedersachsen wurden im Nachgang ihres deutlich größeren Abgasskandals zu insgesamt 21 Milliarden Euro an Strafen verdonnert – davon eine Milliarde in Deutschland sowie weitere 20 Milliarden in den USA.
Das BMW-Image bleibt somit vorerst sauber
Sollten sich die derzeitigen Berichte bewahrheiten und BMW diesen Deal annehmen, dürfte der Münchener Autobauer daher wirklich deutlich günstiger aus der Affäre kommen als sein inländischer Konkurrent aus Wolfsburg. Allerdings nicht nur aus finanzieller Sicht.
Sofern nämlich kein Vorsatz und dadurch kein Betrug, keine bewusste Manipulation und keine böse Absicht nachgewiesen werden können, gerät bei BMW das Konzernimage nicht in Mitleidenschaft, was in der Folge möglicherweise langfristig gravierende Auswirkungen gehabt hätte.
Ein bloßer Fehler kann schließlich jedem Mal passieren – selbst einem Multi-Milliarden-Euro-Konzern.
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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW.
