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Teslas aktuelle Produktionszahlen verdeutlichen, dass das Erreichen von Zielen nicht nachhaltig ist

Foto: The Motley Fool

Es ist immer wieder ein leidiges Thema bei Tesla (WKN: A1CW3T): die aktuellen Produktionszahlen. Optimistische Prognosen stehen hier regelmäßig eher ernüchternden Tatsachen gegenüber. Was in Summe nicht weniger dafür sorgt, dass dieses Tesla-Thema so häufig diskutiert wird.

Auch mit einer nicht offiziellen Wasserstandsmeldung zur letzten Augustwoche unterstreicht Tesla in meinen Augen einmal mehr, dass selbst die positiven Meldungen stets kritisch hinterfragt werden müssen. Schauen wir mal, was ich damit meine:

Tesla Model 3 unterhalb der magischen Schwelle

Vor etwas mehr als zwei Monaten verkündete Tesla-Chef Elon Musk noch sehr euphorisch, dass Tesla ein Durchbruch gelungen sei. Zum ersten Mal habe es Tesla innerhalb einer Woche geschafft, 5.000 Einheiten des günstigen Tesla Model 3 zu produzieren.

Wie ein Bericht der auf Elektrofahrzeuge spezialisierten Internetseite Electrek nun jedoch nahelegt, war dieser Meilenstein lediglich von temporärer Dauer. Zwar habe Tesla in der letzten Augustwoche insgesamt 6.400 Fahrzeuge fertigstellen können, jedoch entfielen davon lediglich 4.300 Einheiten auf das besagte Model 3. Sofern diese auf eine Insider-Quelle gestützte Information wahr ist, ist es Tesla nicht gelungen, dieses durch exorbitante Anstrengungen erreichte Produktionslevel weiterhin aufrechtzuerhalten.


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Tesla schwächelt nicht nur, sondern entfernt sich auch weiterhin von seinen Prognosen

Für mich unterstreichen die aktuellen Produktionszahlen daher einmal mehr, dass Tesla lediglich mit größtmöglichen Mühen selbst kleinere selbstgesteckte Meilensteine erreichen kann – und das auch nur temporär.

Derartige Neuigkeiten erhöhen natürlich zusätzlich den Druck auf Elon Musk, der in letzter Zeit sowieso schon am Limit seiner Belastungsgrenze angekommen zu sein schien. Dennoch ist das Problem ein hausgemachtes.

Hätte Tesla-Chef Musk nicht ein ums andere Mal zu hoch gesteckte Ziele herausgegeben, würde das nun eintretende mediale Echo vermutlich nicht ganz so gravierend ausfallen.

Letztlich bleibt daher für alle Anleger auch weiterhin nur zu hoffen, dass Tesla und Elon Musk wieder in die Spur zurückfinden. Ein etwas positiverer Newsflow dürfte nämlich sowohl Musk als auch der Tesla-Aktie inzwischen mal wieder gut tun.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.



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