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Diese Methode wird deinen Aktienerfolg deutlich steigern

Foto: Getty Images

Häufig machen Anleger den Fehler, alle Aktien gleich einzustufen und zu bewerten. Unternehmen besitzen aber verschiedene Charaktere.

So wirst du sicherlich schon bemerkt haben, dass manche Firmen ihren Gewinn Jahr für Jahr steigern und selbst in Krisen wenig verlieren, wie beispielsweise die Nestlé (WKN: A2DY3F)-Aktie, die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie, die Fresenius (WKN: 578560)-Aktie oder die SAP (WKN: 716460)-Aktie.

Andere hingegen weisen in Krisen starke Einbrüche auf, um dann im Aufschwung extreme Gewinnsteigerungen zu vollziehen, wie beispielsweise die Continental (WKN: 543900)- Aktie, die Deutsche Bank (WKN: 514000)-Aktie, die Daimler (WKN: 710000)-Aktie, die Commerzbank (WKN: CBK100)-Aktie oder die ProSiebenSat1 Media (WKN: PSM777)-Aktie.

Oft werden aber dennoch alle Unternehmen gleich behandelt und mit nur einer Methode bewertet, was zu Fehleinschätzungen führt. Hier erfährst du, wie du deine Aktien zukünftig besser ordnen und bewerten kannst und so deine Performance deutlich steigerst.

Kategorisieren schafft Ordnung

Wenn du dir die Umsatz- und Gewinnentwicklung deiner Aktien ansiehst, wirst du deutliche Unterschiede feststellen. Diese Daten erhältst du entweder aus den Geschäftsberichten, die du von der Webseite herunterladen kannst, oder von speziellen Webseiten.

So sind manche Firmen stärker von der Konjunktur abhängig. Sie werden als Zykliker bezeichnet. Ob dies der Fall ist oder nicht, kannst du an der Gewinnentwicklung ablesen oder dir die Frage stellen: Spielen Zinsen, Rohstoffe und Preisentwicklungen für das Geschäft eine größere Rolle oder nicht. Häufig erkennst du dies auch an der historischen Kursentwicklung. Volatile Gewinne führen auch zu starken Kurschwankungen. Beispiele sind Chip-, Auto-, Industrie- oder Rohstoffunternehmen.

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Benchmark

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Andere Firmen, wie die Fielmann (WKN: 577220)-Aktie, weisen eine sehr stetige Gewinn- und Kursentwicklung auf. Ihr Geschäft ist weniger von der Konjunktur abhängig. Häufig liegt dies daran, dass ihre Produkte fast immer benötigt werden. Zudem spielen Zinsen, Rohstoffe oder Preisentwicklung für sie kaum eine Rolle. Sie werden als Dauer- oder Langfristinvestments bezeichnet. Sie eignen sich besonders für den langfristigen Vermögensaufbau. Häufig zählen sie auch zu den Dividendenaristokraten.

Die Wahl des richtigen Werkzeugs

Würdest du jetzt beide Kategorien mit der gleichen Methode bewerten, beispielsweise mit der Discounted-Cashflow-Methode, würde dies zwar bei den Dauerinvestments funktionieren, bei Zyklikern aber zu Fehleinschätzungen führen.

Wenn du also Zykliker bewertest, benötigst du Zahlen, die sich relativ stabil entwickeln. So ist die Bilanz deutlich stetiger als die Gewinne (Ertragszahlen). Deshalb ist hier ein Substanzwert-Verfahren deutlich effektiver. Er errechnet sich über die Vermögenswerte abzüglich der Schulden.

Bei Dauerinvestments würde dagegen eine Substanzwertmethode ständig zu geringen inneren Werten führen. Aufgrund der stabilen Gewinne, die sich häufig auch in der Zukunft fortsetzen, eignen sich hier Ertragswertmethoden.

Wenn du dir einmal in Excel beide Methoden abspeicherst, wird dir die Arbeit sehr leichtfallen.

Foolishes Fazit

Nun weist du also, wie du deine Aktien kategorisieren und bewerten kannst. Zwar gibt es auch Firmen, die genau zwischen die Gattungen fallen, aber sie bilden eher die Ausnahme. Dann kannst du abwägen, welcher Typ eher zutrifft.

Ich bin mir sicher, dass dir die Methode helfen wird, deine Unternehmen noch besser zu verstehen, einzuschätzen und so deinen Erfolg noch einmal deutlich zu steigern.

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Christof Welzel besitzt Aktien von Nestlé. The Motley Fool empfiehlt Daimler, Fresenius und Nestle.



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