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2 spannende Wege, um monatliche Dividenden zu bekommen!

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Foto: The Motley Fool

Alle Einkommensinvestoren, Dividendenjäger und Ruheständler, die ab irgendeinem Zeitpunkt von ihren Dividenden leben möchten, dürften früher oder später vor einem gewissen Problem stehen: Viele Dividendenaktien in unseren heimischen Gefilden zahlen lediglich einmal pro Jahr aus, viele US-amerikanische Dividendenaktien lediglich vierteljährlich.

Wer also von den Ausschüttungen seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte, muss sich daher entweder sehr gut budgetieren oder sollte sich darum kümmern, monatliche Einkommensströme zu erhalten, die zumindest die fixen Kosten decken.

Wenn auch du zu irgendeinem Zeitpunkt mal zu diesem generellen Kreis dazugehören möchtest und idealerweise monatliche Ausschüttungsintervalle erhalten willst, gib besser fein acht! Denn im Folgenden soll es genau darum gehen, wie man so etwas bestmöglich hinbekommen kann.

1) Investiere direkt in monatliche Ausschütter

Ein erster Weg, um direkt monatliche Dividendenausschüttungen zu bekommen, ist relativ simpel. Indem man in monatlich ausschüttende Dividendenaktien investiert, kann ein solches Vorhaben bereits gelingen. Ziemlich simpel, oder nicht?

Speziell einige US-amerikanische REITs zählen zu den monatlich ausschüttenden Dividendenaktien. Eine Gattung, die aufgrund ihrer steuerlichen Privilegien und den daraus resultierenden, stets hohen Dividenden sowieso interessant für alle Einkommensinvestoren sein dürfte. Zudem müssen Investoren hier auch nicht qualitativ verzichten.

So existiert mit Realty Income beispielsweise ein prominenter US-amerikanischer REIT, der bereits seit 589 Monaten konsequent eine zumindest konstante Dividende auszahlt. Eine Dividende, die zudem inzwischen über 100-mal angehoben worden ist, wodurch der REIT zu den konstanteren und insbesondere verlässlicheren Ausschüttern zählt.

Wem solche REITs jedoch aufgrund des Einzelrisikos zu spekulativ sind, der könnte ebenfalls in Dividenden-ETFs mit monatlichen Ausschüttungen investieren. So zahlt der Global X Superdividend ETF beispielsweise ebenfalls eine monatliche Dividende aus, die zwar nicht sonderlich konstant ist, allerdings konsequent um eine Marke von 0,13 US-Dollar pro Monat herumschwankt. Möglicherweise können daher auch passive Investoren bei einem direkten Investment durchaus auf ihre Kosten kommen.


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Time deine Ausschüttungen

Ein zweiter Weg, um monatliche Dividenden zu erhalten, könnte darin bestehen, ganz einfach die eigenen Dividendenzahlungen abzupassen. Insbesondere bei vielen vierteljährlichen Ausschüttern ist das besonders gut möglich, da es hier glücklicherweise keine festen Dividendentermine zu geben scheint und viele Aktien zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten ihre Dividenden auszahlen.

So hat Börse Online beispielsweise erst vor wenigen Tagen aufgezeigt, dass ein simpler Mix aus den Aktien Royal Dutch Shell, Cisco Systems und Verizon ausreichend sei, um stabile und verlässliche Dividendenerträge Monat für Monat einsammeln zu können.

Wobei man selbstverständlich an dieser Stelle darauf achten sollte, dass nicht alle drei Ausschütter auf prinzipiell gleich hohe Dividendenrenditen kommen, wodurch man effektiv kein verlässliches, gleiches Dividendeneinkommen Monat für Monat erhält. Es sei denn, man investiert auch unterschiedlich stark in die jeweiligen Aktien, um solche Unterschiede auszugleichen.

Ein solches Vorgehen dürfte bestimmt auch noch mit anderen Aktien funktionieren, denn jedes Unternehmen und jeder Konzern hat, wie gesagt, seinen eigenen Rhythmus. Auch so kann man quasi von Januar bis Dezember ein diversifiziertes Dividendenportfolio erstellen mit Aktien, die einem jeden Monat eine Ausschüttung bescheren.

Wieso nicht einfach kombinieren?

Letztlich ist natürlich auch eine Kombination beider Wege möglich. Sprich, Foolishe Dividendenjäger können sich monatlich zahlende Ausschütter ins Depot legen und gleichzeitig in vierteljährliche oder auch jährliche Dividendenaktien investieren, um saisonale Schwerpunkte zu setzen. Der Fantasie sind hier quasi keine Grenzen gesetzt.

Dennoch auch an dieser Stelle der wichtige Hinweis: Monatliche Dividenden sind definitiv nicht alles, und 3 % Dividendenrendite bleiben auch 3 % Dividendenrendite, wenn sie über das Jahr verteilt werden. Es bleibt daher auch weiterhin dabei, dass man nur in Aktien investieren sollte, deren Geschäftsmodell man versteht und an die man langfristig glaubt. Ansonsten könnte es hier durchaus unschöne Begleiterscheinungen wie Dividendenkürzungen geben.

Und das kann im Fall der Fälle möglicherweise eine Lücke in die eigene Finanzplanung reißen, die man bestimmt nicht haben möchte. Insbesondere nicht, wenn man von seinen Dividenden leben möchte und deshalb auf monatliche Zahlungen ursprünglich mal aus gewesen ist.

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Vincent besitzt Aktien von Realty Income und Royal Dutch Shell. The Motley Fool empfiehlt Verizon Communications.



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