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Regelmäßiges Investieren macht den Kopf frei

Foto: Getty Images

Die Entwicklung der Aktienmärkte kann man nicht verlässlich vorhersagen. Das gilt besonders kurzfristig.

Angesichts der aktuell komplexen und herausfordernden wirtschaftlichen Situation gekoppelt mit hohen Aktienbewertungen fällt es aber reichlich schwer, nicht immer wieder über das Thema nachzudenken. Das ist nur verständlich, schließlich könnte einem die korrekte Vorhersage des nächsten Crashs viel Geld einbringen bzw. Verluste ersparen. Allerdings treffen die Wenigsten den richtigen Zeitpunkt, und meistens schadet man dabei der eigenen Vermögensentwicklung mehr als man ihr hilft.

Es gibt aber eine einfache Strategie, mit der man sich mental von den kurzfristigen Fluktuationen des Marktes loslösen kann. Es ist das regelmäßige Investieren, entweder über einen Sparplan oder in Eigenregie.

Wer in regelmäßigen Abständen gleich oder ähnlich hohe Summen investiert, der wird automatisch mal bei neuen Börsenrekorden und mal nach Rücksetzern investieren. Dann bekommt er Aktien mal etwas teurer und mal etwas günstiger, und im Schnitt irgendwo im Mittelfeld. Im Fachjargon nennt man das den „Durchschnittskosteneffekt“, und wer ihn sich zunutze macht, der bekommt den Kopf frei, weil Marktschwankungen ihre Tragweite verlieren.


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Ich mache das selbst genauso, und spare jeden Monat die gleiche Summe, die ich dann jeden Monat investiere. Mehr mache ich in meinem Portfolio auch nicht.

Es gibt dabei aber wichtige Punkte zu beachten:

Für bessere Renditen ist der Durchschnittskosteneffekt nicht unbedingt vielversprechend. Wie der Finanzdatenexperte Morningstar kürzlich überzeugend vorrechnen konnte, ist eine Einmalanlage aus Renditesicht fast immer vielversprechender als die Investitionssumme in kleinere Beträge aufzuteilen.

Somit macht nicht für jeden regelmäßiges Investieren Sinn. Wer größere Summen investieren will, sollte diese nicht unbedingt künstlich aufteilen. Wer aber ohnehin langsam Vermögen aufbauen will, der bekommt beim regelmäßigen Sparen und Investieren eine effektive sowie mental entspannendere Strategie, denn mit ihr kann man sich sowohl über steigende als auch fallende Aktienmärkte freuen.

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Offenlegung: Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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