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Impfstoff-News von der Biontech-Aktie, Curevac-Aktie, Johnson&Johnson-Aktie und Roche-Aktie

Biotech
Quelle: Getty Images

Gab es zu Beginn der Coronavirus-Ausbreitung noch keine Medikamente und Impfstoffe, sieht die Lage ein Jahr und vier Monate später bereits deutlich besser aus (19.03.2021). Während Biontech (WKN: A2PSR2), Curevac (WKN: A2P71U) und Johnson&Johnson (WKN: 853260) vor allem an Impfstoffen arbeiten, hat sich Roche (WKN: 855167) auf die Suche nach einem Mittel für bereits Infizierte begeben.

Die Aktien der Unternehmen konnten bereits von den Entwicklungen profitieren.

1. Biontech sucht nach Produktionspartnern

Die Biontech-Aktie ist seit ihrem Börsengang im Oktober 2019 um über 590 % (19.03.2021) gestiegen. Dieser Zuwachs ist direkt auf die erfolgreiche Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffes zurückzuführen, der wie der Praxistest in Israel zeigt, schwere Krankheitsverläufe und Infektionen weitestgehend verhindert.

Aktuell besteht nur das Problem der Impfstoffknappheit, weshalb Biontech weiterhin nach neuen Produktionspartnern Ausschau hält. In den kommenden Monaten wird sich aber auch dieses Problem nach und nach verringern.

Kurzfristig kann Biontech seine Liefermenge an die Europäische Union (EU) bis Juni 2021 um weitere 10 Mio. auf etwa 200 Mio. Dosen erhöhen. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte werden weitere 300 Mio. Dosen folgen. Allein diese Menge würde genügen, um alle Menschen zu immunisieren.

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2. Curevac-Impfstoff könnte früher zugelassen werden

Curevac entwickelt ähnlich wie Biontech einen mRNA-Impfstoff, die sich bisher in der Gesamtheit als sehr erfolgreich herausstellten. Das Unternehmen selber geht davon aus, dass er EU-weit bis Ende Juni 2021 zugelassen werden könnte.

Ursprünglich sollten erste Daten aus der Zulassungsstudie im März 2021 veröffentlicht werden. Doch derzeit machen Virusmutationen eine Datenauswertung schwierig. Die Politik drängt hingegen auf eine schnelle Zulassung, um den aktuellen Impfstoffmangel auszugleichen.

Curevacs Produktionspartner Wacker Chemie (WKN: WCH888) hält deshalb bereits ab Anfang Mai 2021 eine Marktzulassung für möglich. Die Produktion ist bereits angelaufen.

3. Johnson&Johnson-Impfstoff kommt

Johnson&Johnsons Impfstoff könnte die aktuelle Lücke bereits deutlich verringern. Die EU hat 200 Mio. Dosen bestellt, was für Deutschland 36,7 Mio. Impfungen bedeuten würde. Da er bereits durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA zugelassen wurde, könnte sich somit das Impftempo in Deutschland ab April 2021 deutlich erhöhen.

Das Vaccine besitzt mehrere Vorteile. So kann es bei Kühlschranktemperatur gelagert werden und es genügt eine Spritze, um eine Immunisierung herzustellen.

4. Roche erforscht COVID-19-Mittel

Roche untersucht in einer Phase-2- und -3-Studie in Kooperation mit Atea Pharmaceuticals (WKN: A2QGE7) ein oral einnehmbares Mittel. Es trägt den Namen AT-527, unterbindet die RNA-Polymerase und stoppt so die Virusausbreitung im Körper.

Ergebnisse aus den Untersuchungen werden in den kommenden Wochen erwartet. Bisher zeigt sich AT-527 als gut verträglich. Roche rechnet bis zum Herbst 2021 mit einer Marktzulassung.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Johnson&Johnson.



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