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Münchener Rück-Konkurrent: Unwetterschäden nehmen bis 2040 zu – Belastung für den Markt?

Friedrich & Weik Wertefonds: Chrashpropheten im Test
Foto: Getty Images

Die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002) und die gesamte Versicherungs- und Rückversicherungsbranche werden derzeit durch Unwetterereignisse belastet. Der Hurrikan in den USA, ein Starkregenereignis in Deutschland, ohne Zweifel lesen wir derzeit über neue Milliardenbeträge, die in diesem Geschäftsjahr 2020 anfallen.

Könnte diese Entwicklung weitergehen? Na ja, sagen wir es so: Im Endeffekt handelt es sich dabei um das eigentliche Geschäft der Münchener Rück und der Versicherer. Gäbe es kein Unwetter, so wäre eine Versicherung eigentlich sinnlos. Insofern ist der Kreis in sich ganz gut geschlossen.

Wenn die Unwetter jedoch, so wie es ein Branchenkonkurrent jetzt prophezeit, weiter zunehmen, ist das eine Gefahr für den Markt? Eine interessante Frage, die wir uns einmal stellen wollen.

Münchener Rück-Konkurrent: Bis 2040 zweistellige Zunahme

Genauer gesagt ist es übrigens die Swiss Re (WKN: A1H81M), ebenfalls ein Rückversicherer, der jetzt mit spannenden Erkenntnissen zur gesamten Branche aufwartet. Ohne Zweifel dürfte das auch für Aktie der Münchener Rück relevant sein. Nun jedoch an die Details.

So ist es der Chefökonom der Swiss Re, der jetzt sagt: Unwetterschäden nehmen signifikant zu. Seiner Einschätzung nach würden die versicherten, wetterbedingten Katastrophenschäden bis zum Jahre 2040 um ca. 30 bis 63 % steigen. Eine Prognose, die vielsagend ist. Sowie erneut zeigt, dass es in der Versicherungs- und Rückversicherungsbranche natürlich keine konkreten Rechenbeispiele und Prognosen geben kann. Das Geschäft ist dafür einfach schwer vorhersehbar.

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Foolishe Investoren, auch bei der Münchener Rück, dürften aufgehorcht haben, was die Aussage der versicherten Schäden angeht. Wenn dieser Wert zwischen 30 und 63 % steigt, dürfte das natürlich ergebnisseitig zu Belastungen führen. Es gibt jedoch ein großes Aber, das wir in diesen Kreis der Überlegungen mit einbeziehen sollten.

Denk dran: Das ist das Geschäft

Wenn bei Rückversicherern wie der Münchener Rück und der Swiss Re die Schäden zunehmen, setzt das eine andere Spirale in Kraft. Nämlich die, dass die Prämien für die Rückversicherungsleistungen steigen dürften. Sowie auch, dass möglicherweise die Anzahl der Verträge und der schützenswerten Güter zunimmt. Oder, konkret gesagt: Der Markt dürfte vor einem soliden Wachstum stehen.

Mit steigenden versicherten Schäden wachsen vermutlich auch die Prämien. Wichtig für Investoren bleibt es zu analysieren, ob Konzerne wie die Münchener Rück oder auch die Swiss Re die Risiken adäquat versichern. Sowie dass die Schadensquote unter 100 % bleibt. Dann können die Rückversicherer profitabel bleiben.

Es stehen der Rückversicherungsbranche daher spannende Zeiten bevor. Allerdings auch chancenreiche. Wer an Schäden denkt, sollte gerade hier nicht direkt die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Wie gesagt: Das ist das operative Geschäft.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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