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Microsoft gibt eine absurde Menge an Cash an seine Aktionäre zurück

Microsoft Aktie
Foto: The Motley Fool.

Cloud-Gigant Microsoft (WKN: 870747) macht das, was er unter CEO Satya Nadella schon immer getan hat: Geld scheffeln und es an die Aktionäre zurückgeben.

Man sollte den Tech-Giganten aus Redmond nicht außer Acht lassen. Ist die Aktie billig? Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 38 keine ganz einfache Antwort. Hat sie eine hohe Dividende? Mit 0,81 % dürfte die Ausschüttung echte Dividendenanleger enttäuschen.

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Doch eigentlich tut man immer gut daran, Microsoft-Aktien zu besitzen. Der jüngste Aktienrückkauf und die Dividendenerhöhung des Unternehmens sind Beweis genug.

100 Milliarden US-Dollar für die Aktionäre 

Am 14. September genehmigte der Verwaltungsrat von Microsoft ein neues Rückkaufprogramm im Wert von 60 Mrd. US-Dollar und eine Erhöhung der Dividende um 11 % auf 0,62 US-Dollar pro Quartal. Auf der Grundlage von etwa 7,51 Milliarden Aktien (Stand: Ende Juli) könnte die diesjährige Dividendenausschüttung etwa 18,6 Mrd. US-Dollar erreichen, was eine Steigerung gegenüber den 16,5 Mrd. US-Dollar bedeutet, die das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021, das im Juni endete, an Dividenden gezahlt hat.

Und wer Dividenden liebt, sollte auch Aktienrückkäufe lieben. Wenn ein Unternehmen seine eigenen Aktien zurückkauft, verringert es die Anzahl der Aktien und erhöht damit den Gewinn pro Aktie und steigert in der Regel auch den Aktienkurs. Rückkäufe erhöhen Anteile am Unternehmen, ohne dass man einen Finger rühren muss! Und Unternehmen zahlen derzeit keine Steuern, wenn sie durch Rückkäufe Geld an die Aktionäre zurückgeben.

Vielleicht hat Microsoft aus diesen Gründen in den letzten Jahren sogar noch mehr Geld für Aktienrückkäufe ausgegeben, im Geschäftsjahr 2021 27,4 Mrd. US-Dollar. Das neue 60-Milliarden-Dollar-Rückkaufprogramm stellt einen satten Anstieg um 50 % gegenüber den in den Jahren 2016 und 2019 genehmigten 40-Milliarden-Dollar-Plänen dar.

Unter der Annahme, dass die Aktienrückkäufe in diesem Jahr weiter zunehmen wie in den letzten Jahren, könnte Microsoft diese 60 Mrd. US-Dollar in nur zwei Jahren sehr leicht ausgeben. Und wenn das Unternehmen wie in den letzten 16 Jahren seine Dividende erhöht, könnte die Gesamtrendite für die Aktionäre in den nächsten zwei Jahren 100 Mrd. US-Dollar erreichen. Das ist mehr als die Marktkapitalisierung der meisten Unternehmen im S&P 500.

Microsoft eignet sich für alle Anleger

Während Microsoft jüngeren Anlegern zu defensiv erscheinen könnte, sollten Anfänger einen Dividendenwachstums-King wie Microsoft nicht außer Acht lassen. Denn Microsoft ist nicht nur ein Dividendenzahler, sondern auch ein Wachstumswert.

Neben den seit Jahrzehnten etablierten Geschäftsbereichen Windows und Office verfügt Microsoft auch über vielversprechende Wachstumssegmente wie die Cloud-Computing-Plattform Azure, die Enterprise Resource Planning-Suite Dynamics 365, das soziale Netzwerk LinkedIn und die Spieleplattform Xbox. Viele der aufstrebenden Wachstumssegmente legten im letzten Quartal um 20 %, 30 %, 40 % oder sogar 50 % zu und haben noch eine lange Wachstumsphase vor sich.

Dieses Wachstum ist nicht zu verachten. Auch wenn die Forward-Rendite des Unternehmens von etwa 0,81 % nicht gerade aufsehenerregend ist, beträgt die Ausschüttungsquote von Microsoft nur 27,2 % der nachlaufenden Gewinne. Das lässt viel Spielraum, damit die Dividende langfristig nicht nur im Einklang mit den Gewinnen von Microsoft wächst, sondern diese sogar übertrifft.

Beispiel: Man ist 25 Jahre alt und will mit 65 Jahren in Rente gehen. Sollte die Dividende von Microsoft 40 Jahre lang um dieselben 11 % steigen, so würde man bis zum Renteneintritt jedes Jahr eine Dividendenrendite von 52 % auf das heute angelegte Geld erzielen.

Und auch für ältere Anleger ist Microsoft nicht verkehrt. Die Aktie ist groß und defensiv, und da die 10-jährige US-Staatsanleihe bei 1,3 % liegt, ist eine Rendite von 0,81 %, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jedes Jahr steigen wird, wirklich attraktiv. Dies gilt umso mehr, als Microsoft ein höheres Kreditrating hat als die US-Regierung! 

Während Microsoft also eine Art Mittelweg einnimmt – vielleicht zu defensiv für junge Leute und zu wenig Rendite für Rentner –, zeigen die jüngste Dividendenerhöhung und die Rückkäufe, dass die Aktie für beide Arten von Anlegern ideal ist.

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Billy Duberstein besitzt Aktien von Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft. Dieser Artikel erschien am 18.9.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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