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TeamViewer-Aktie: 2 Entscheidungen, die jeder Investor jetzt (!) treffen muss

Lenovo TeamViewer
Foto: Getty Images

Die TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) befindet sich weiterhin im freien Fall. Mit Blick auf einen Aktienkurs von lediglich rund 14 Euro befinden sich die alten Hochs inzwischen in weiter Ferne. Seit dem Rekordhoch von über 49 Euro hat die Aktie bereits mehr als zwei Drittel an Wert eingebüßt. Aber auch die letzten zwei, drei Wochen sind mit einem Wertverlust von über 50 % alles andere als einfach. Oder erfolgreich.

Jeder Investor muss jetzt eigentlich bewusst oder unbewusst zwei Entscheidungen hinsichtlich der TeamViewer-Aktie treffen. Vor allem, wenn man bereits investiert ist. Vielleicht sollte man sie besser nicht weiter aufschieben. Zeit könnte ein wichtiges Merkmal sein.

TeamViewer-Aktie: Investitionsthese verändert?

Eine erste Entscheidung, die man als Investor mit Blick auf die TeamViewer-Aktie fällen muss, hängt mit der Investitionsthese zusammen. In den vergangenen Tagen hat es einige Dinge gegeben, die sich verändert haben. Insbesondere ein sich verlangsamendes Wachstum und eine veränderte mittelfristige Prognose.

Konkret soll die erste Umsatzmilliarde nun doch nicht im Jahre 2023 fallen, was auf das langsamere Wachstum zurückgeführt werden darf. Auch das Geschäftsjahr 2022 könnte für das deutsche Tech-Unternehmen mit einem langsameren Wachstum einhergehen. Darauf hat das Management die Investoren zumindest vorbereitet.


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Aber hat sich dadurch die Investitionsthese der TeamViewer-Aktie verändert? Ich bin geneigt zu sagen: Nein, eigentlich nicht. Im Endeffekt gibt es noch immer ein Wachstum, auch wenn es nach COVID-19 ein wenig moderater ist. Zudem stehen weiterhin starke Videolösungen im Vordergrund. Aber: Für einige Investoren könnte das natürlich trotzdem ein Game Changer sein. Oder ein Indikator für eine scheiternde Investitionsthese.

Im Endeffekt ist es wichtig, das bei der TeamViewer-Aktie jetzt herauszufinden. Falls dich etwas für dich verändert hat und du vom Chance-Risiko-Verhältnis gar nicht mehr überzeugt bist, könnte ein Verkauf ratsam sein. Eine Aktie im Depot zu führen, an die man nicht mehr glaubt, ist schließlich alles andere als Foolish.

Zeit & Platz für einen Nachkauf …?

Wenn die TeamViewer-Aktie für dich über die kommenden Jahre oder Jahrzehnte noch eine Chance darstellt, könnte die Ausgangslage anders sein. Jetzt ist möglicherweise ein guter Zeitpunkt, um einen Nachkauf zu wagen. Immerhin ist die Bewertung inzwischen günstiger. Wobei ein Kurs-Umsatz-Verhältnis zwischen 5 und 6 natürlich auch kein Schnäppchen ist.

Klar ist: Das Wachstum sollte idealerweise in naher oder ferner Zukunft stärker werden. Tritt ein solches Szenario ein, könnte die Aktie aufgrund ihrer geringen Marktkapitalisierung von lediglich 2,8 Mrd. Euro eine größere Chance sein. Wichtig ist jedoch auch, dass das qualitative Wachstum zunimmt. Mit Lösungen in Schulen und anderen datenschutzkonformen Varianten könnte dieses Szenario jedoch gegeben sein.

Im Endeffekt sind beide Entscheidungen vor allem eines: deine. Aber die TeamViewer-Aktie verändert sich mit Blick auf das Wachstum und den Aktienkurs. Das könnte ein Anlass sein, um zu reagieren. Oder zumindest einmal die eigene Investitionsthese zu überprüfen.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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