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Dividende, REIT, Wachstum oder ETF: Gar nicht relevant?

InsurTech-Aktie Chance und Risiken
Foto: Getty Images

Ob man als Investor in Aktien mit Dividende oder Wachstum, einen REIT oder sogar einen ETF investiert, könnte unterschiedliche Ansätze haben. Natürlich kann man in seinem Depot auch einige Dinge mischen. Wer jedoch zu viel mixt, der nähert sich dem breiten Markt und könnte wieder bei einem durchschnittlichen Kompromiss landen. Oder eben bei einem Indexfonds.

Konkret sind die Stichworte Dividende und REIT auch nicht so stark zu trennen. Ein Real Estate Investment Trust ist letztlich eine Teilmenge aller Dividendenaktien. Auch hier lassen sich einfach Überschneidungen feststellen.

Aber lass uns heute einmal anders an die Sache herangehen: Ist der Unterschied zwischen Dividende, REIT, Wachstum oder ETF unterm Strich gar nicht so relevant? Ja, vielleicht, wenn wir das Ergebnis betrachten. Aber: Der Weg ist manchmal das Ziel und hier macht doch eine Unterscheidung Sinn.

Dividende, REIT, Wachstum oder ETF: Rendite als Schlüssel …?

Jeder Investor verfolgt unterm Strich ein Ziel, egal ob eine Dividende, ein rasantes Wachstum, ein ETF oder Spezialisierungen wie ein REIT im Fokus stehen: Rendite. Die wir wiederum mit dem Vermögensaufbau gleichsetzen können. Wer also eine gewisse Rendite von, sagen wir einfach mal, 10 % erreichen möchte, besitzt verschiedene Möglichkeiten.

Vielleicht sind ETFs nicht unbedingt geeignet, einen solchen Wert langjährig zu erreichen. Zumindest zeigt das der langjährige Rückspiegel. Aber wenn wir auf qualitative Dividendenaktien achten, Wachstumsaktien oder im Zweifel selbst spezielle REITs, so könnten damit jeweils 10 % Rendite pro Jahr möglich sein. Wichtig ist bloß, dass man auf die jeweilige Qualität der Aktie achtet, selbst bei Dividendenaktien ein moderates Wachstum bedenkt. Oder eben auch bei den Real Estate Investment Trusts. Auch hier bemerken wir: Viele Dinge verschwimmen in der Regel beim unternehmensorientierten, erfolgreichen Investieren.

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Apropos erfolgreich unternehmensorientiert investieren. Auch das ist ein wichtiges Stichwort. Wenn man als Investor im Endeffekt ein gutes Unternehmen entdeckt, sollte es egal sein, ob es eine Dividende mitbringt. Oder Wachstum, einen REIT darstellt. Na ja, ein ETF kann es nicht sein, das ist schon mal wirklich eine Ausnahme. Trotzdem geht die Rendite letztlich von einem guten Unternehmen aus. Oder, um bei einem Indexfonds zu bleiben: Von in Summe guten oder zumindest durchschnittlichen Unternehmen. Klar ist jedoch, dass die Rendite eigentlich im Vordergrund steht.

Chance & Risiko und Circle of Competence

Wenn wir daher rein die Rendite in den Fokus rücken, so würde ich sagen: Dividende, Wachstum, REIT oder selbst in Teilen ein ETF (aber eben nicht in Gänze) können komplementär verwendet werden. Wichtig ist, dass der unternehmensorientierte Ansatz stimmt, und die Rendite kommt bei einem guten Unternehmen wie von selbst. Wobei Wachstum eben doch sehr häufig der Türöffner ist, auch bei Dividendenaktien.

Aber blicken wir noch auf etwas anderes. Sehr häufig ist der Weg für Investoren entscheidend. Eine Rendite von 10 % p. a. kann von einer eher defensiven Aktie mit einem soliden Dividendenwachstum ausgehen. Aber eben auch von einer rasanten Wachstumsaktie, die vielleicht auch mal an einzelnen Tagen um 5 % oder mehr im Wert schwankt. Beide Varianten führen letztlich zu einem ähnlichen Ziel.

Das führt uns wiederum zu einer weiteren Erkenntnis: Es könnte auch davon abhängig sein, welche Erfahrung und welchen Circle of Competence man hat. Oder wo man die jeweilige Chance konkret sieht. Vielleicht ist daher die wichtigste Erkenntnis, dass man nicht zu stark in Kategorien denken sollte. Sondern gute Unternehmen kauft, die eine solide Rendite erwirken und damit einen starken Vermögensaufbau bezwecken. Dividende, Wachstum, REIT oder ETF? Viele Wege führen zum Ziel, manchmal oder häufig sogar auch kombiniert.

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