1 Top-Corona-Profiteur, den ich im Tech-Crash jetzt noch kaufe

Top-Corona-Profiteure werden im derzeitigen Tech-Crash mächtig abgestraft. Wir erkennen dieses Schema im DACH-Raum. Aber vor allem in den US-amerikanischen Gefilden, wo sowohl schwache Quartalszahlen über Gebühr abverkauft werden. Aber eben auch das allgemeine Sentiment ein wenig durchwachsener bei derartigen Aktien ist.
Foolishe Investoren wittern die Chance: Hier ist ein Top-Corona-Profiteur, der im Tech-Crash überaus attraktiv erscheint. Ja, sogar stabil im Rahmen der Erwartungen performt, nicht zu teuer ist und ein gigantisches langfristiges Potenzial besitzt. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Dann blicken wir auf die Details oder eine mögliche Investitionsthese.
Top-Corona-Profiteur, den ich im Tech-Crash kaufe
Um die Antwort vorwegzunehmen: Es ist die Zalando-Aktie (WKN: ZAL111), die ich als Top-Corona-Profiteur bezeichne. Und deren Anteilsscheine ich im Tech-Crash weiterhin auf meiner Watchlist habe. Gemessen an einem aktuellen Aktienkurs von 70,98 Euro liegt die Aktie inzwischen deutlich über 30 % im Minus. Ein netter Discount, den ich gerne nutze.
Das Management der Zalando-Aktie sprach in diesem Jahr davon, ein Umsatzwachstum von 26 bis 31 % erreichen zu wollen. Nach einem besonders starken ersten Halbjahr sind die Erwartungen plötzlich deutlich höher gewesen. Ein schwächeres drittes Quartal mit einem Wachstum von 23 % hat die Erwartungen hier ein wenig gedämpft. Das vierte Vorweihnachtsquartal könnte womöglich ähnlich schwach ausfallen, wenn wir die Prognose würdigen. Aber: Vielleicht gibt es erneut einen Corona-Effekt, zumindest besteht eine gute Chance, dass der Quartalsumsatz erstmals bei über drei Milliarden Euro liegt.
Durch den Discount ist die Zalando-Aktie auf ein Bewertungsmaß mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von derzeit unter 2 gefallen. Das ist für mich zu preiswert für ein zweistelliges operatives Wachstum. Zumal jetzt mittelfristig eine profitable Phase beginnen könnte, die dem Top-Corona-Profiteur eine Neubewertung verschaffen könnte. Damit könnte der Tech-Crash vielleicht ein letztes Mal eine günstigere Chance sein. Zumindest, wenn die Investitionsthese der Profitabilität zündet.
Eine in Europa führende Marktposition und eine Prognose von einem Gross Merchandise Volume von 30 Mrd. Euro bis zum Jahre 2025 könnte den weiteren langfristigen Weg skizzieren. Sowie ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von unter 1 bedeuten. Ich bin daher überzeugt: Jetzt in der Korrektur sind die Anteilsscheine für die Aussichten, für das Wachstum und die konkrete Prognose einfach zu preiswert.
Kaufen, wenn die Aktien günstig sind
Es gibt natürlich auch Risiken für die Zalando-Aktie. Konkurrenten sind vorhanden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich das Wachstum des Top-Corona-Profiteurs nach einem Pandemie-Effekt verlangsamen könnte. Wie wahrscheinlich das beim Megatrend des E-Commerce ist, ist eine andere Frage. Aber die Möglichkeit besteht zumindest.
Trotzdem bin ich der Meinung: Die Chance ist das Risiko wert. Vor allem im Tech-Crash werde ich daher noch ein weiteres Mal zugreifen, um mir diese attraktive Möglichkeit langfristig orientiert zu sichern.
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Vincent besitzt Aktien von Zalando. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Zalando.
