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Fremdmittel & Investorengelder bei der TUI-Aktie … aber für Wachstum!

Foto: Getty Images

Bei der TUI-Aktie (WKN: TUAG00) gibt es einen vielversprechenden Jahresstart. Seit Anfang des Jahres konnte die Aktie ein Plus von 8,7 % erreichen. Natürlich entschädigt das Investoren nicht für die vergangenen Jahre. Aber es weckt erneut Hoffnung auf einen Value-Turnaround.

Die Pandemie und deren Ende ist der Schlüssel für einen nachhaltigen Turnaround bei der TUI-Aktie. Allerdings sind es auch die Entscheidungen des Managements. Im neuen Jahr gibt es jetzt Schlagzeilen über neue Fremdmittel beziehungsweise Investorengelder. Aber anstatt bloß in das operative Geschäft und den Erhalt zu investieren, sollen diese finanziellen Mittel den Weg für zukünftiges Wachstum ebnen. Schauen wir einmal, was wir davon mitnehmen sollten.

TUI-Aktie: Investorengelder für Wachstum

Genauer gesagt plant das Management der TUI-Aktie offenbar den Zeitraum nach der Pandemie. Gut so! Hier gibt es eine Menge zu beweisen. Dabei möchten sich die Verantwortlichen für das zukünftige Wachstum rüsten und in das derzeitige operative Fundament investieren: Hotels, Kreuzfahrtschiffe und andere Umsatzbringer. Aber: Durch die Pandemie sind die Kassen natürlich leer, der Reisekonzern wiederum verschuldet.


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Die Lösung sollen Investorengelder sein. Mithilfe eines eigenen Fonds möchte das Management des Reisekonzerns sich offenbar des Kapitalmarktes bedienen, um diese Investitionen in Zukunft stemmen zu können. Das geht zumindest aus einer Meldung der WirtschaftsWoche hervor, die den Strategie-Chef Peter Krüger zitiert.

Es sei genügend Geld für die Ziele der TUI-Aktie im Markt vorhanden. Zudem gebe es bereits erste Interessenten. Diese Investitionen seien eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Der Reisekonzern werde entsprechend in Hotels oder neue Projekte investieren, die Investoren erhielten aufgrund des Betriebes eine entsprechende Rendite. Die Integration von TUI nehme für Investoren ein entsprechendes Risiko heraus.

Gute Strategie eines hochverschuldeten Reisekonzerns

Vielleicht ist es ein Behelf, aber dafür ein recht guter. Die TUI-Aktie hat Schulden in Höhe von 5 Mrd. Euro per Ende des letzten Quartals und die Möglichkeit, günstig an Fremdmittel zu kommen, um weiteres Wachstum zu finanzieren, sind wohl eher rar. Jetzt auf Investoren zu setzen kann daher das Mittel der Wahl sein, um die Pläne für das zukünftige Wachstum zu finanzieren.

Aus dem Plan muss noch Realität werden, aber im Kern erkennen wir vielversprechende Tendenzen. Investoren wären jedenfalls ein guter Weg, um das zukünftige Wachstum und zukünftige Investitionen zu finanzieren. Damit kann sich der Reisekonzern womöglich auf das konzentrieren, was das Wichtigste sein dürfte: Wieder zurück in die Spur zu finden und zu wachsen in einer Zeit nach der Pandemie.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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