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TUI-Aktie: Strategie für Beinfreiheit

Foto: Getty Images

Bei der TUI-Aktie (WKN: TUAG00) hat es zuletzt einige spannende Neuigkeiten gegeben. Im Endeffekt ging es bereits bei der Verkündung der Quartalszahlen darum, dass der Reisekonzern primär die Staatshilfen ablösen möchte. Ein solides operatives Geschäftsjahr 2022 wäre dafür natürlich gut.

Allerdings hat das Management zuletzt auch andere Schritte für mehr Beinfreiheit eingeläutet. Insbesondere auf der Hauptversammlung ging es in Teilen um Möglichkeiten. Vielleicht kommt es auch zu weiteren Kapitalerhöhungen, um diese Ziele und diese Strategie zu beschleunigen. Riskieren wir einen Blick auf die Details.

TUI-Aktie: Flexibilität im Fokus

Auf der diesjährigen Hauptversammlung hat das Management der TUI-Aktie weitere Schritte eingeläutet, um die finanzielle Basis flexibler zu gestalten. Grünes Licht hat es beispielsweise bei der Möglichkeit gegeben, eine weitere Kapitalerhöhung im Umfang von bis zu 1,7 Mrd. Euro vorzunehmen. Damit würde die Ausgangslage weiterhin verwässert werden.

Im Gespräch ist außerdem eine Wandelanleihe, die nach Ablauf in weitere TUI-Aktien umgewandelt werden könnte. Auch das würde weitere finanzielle Mittel nach sich ziehen. Damit erhält das Management zum einen Flexibilität. Sowie zum anderen die Möglichkeit, die Staatshilfen abzuzahlen und insbesondere die stille Beteiligung vonseiten des Bundes abzulösen. Mithilfe dieser Schritte könnte der Reisekonzern die teilweise teuren Überbrückungshilfen auslösen.


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Damit zeigt sich jedoch erneut, dass das Management der TUI-Aktie womöglich auf weitere Geldquellen angewiesen ist. Die Strategie ist zwar die richtige, um möglichst bald das Stadium einer besseren bilanziellen Situation zu erreichen. Sowie auch, um sich voll und ganz auf das eigene Kerngeschäft konzentrieren zu können. Auch hier hat es zuletzt Schlagzeilen rund um die Möglichkeit gegeben, mit Investorengeldern das neue Wachstum zu finanzieren. Trotzdem scheinen weitere Verwässerungen vor den Investoren zu stehen.

Nach der Pandemie bleibt die Verwässerung

Das, was wir damit festhalten können, ist wohl: Nach der Pandemie mit den vielen Einschränkungen bleibt bei der TUI-Aktie insbesondere eine verwässerte Ausgangslage zurück. Im Rahmen so mancher Kapitalerhöhung ist die Basis ausstehender Aktien bereits deutlich größer als vor der Pandemie.

Für mich bleibt das die neue Realität bei der TUI-Aktie. Ob das insgesamt einen Investment-Case schafft oder nicht, das ist eine andere Frage bei den weiterhin günstigen Anteilsscheinen des Reisekonzerns. Positiv ist jedoch, dass es bei der Baustelle, der hohen Verschuldung und den Staatshilfen immerhin vorangeht. Ob Investoren diesen Weg mitgehen müssen? Natürlich nicht, im Zweifel existieren andere Chancen mit einem anderen Chance-Risiko-Mix.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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