Meta Platforms: Let’s Make Money!

Meta Platforms (WKN: A1JWVX) und das Metaversum: Es gibt eine Menge Unsicherheit, wie diese Welt zukünftig aussehen soll. Fest steht jedoch, wenn es dem US-Konzern gelingen sollte, die Verbraucher auch von dieser digitalen Welt zu überzeugen, so dürfte das eine goldene, wachstumsstarke Zukunft für den Social-Media-Konzern bedeuten.
Dabei setzt das Management von Meta Platforms offenbar neue Anreize. Geld zu verdienen soll im Metaversum offenbar ein wichtiges Merkmal sein. Zumindest startet das Management offenbar einen ersten Test, der auch diese Funktion ins Visier nehmen soll.
Meta Platforms: Geld verdienen, indem man Assets kreiert!
Die Nachrichtenagentur Reuters fasst dazu die passenden Gegebenheiten ziemlich gut zusammen. Das Management von Meta Platforms erklärte zum Beginn dieser Woche, dass man eine neue Funktion austeste. Mit einer kleinen Gruppe an Testnutzern probiert man das Herstellen von digitalen Gütern auf der Plattform Horizon Worlds aus, die unter anderem mit AR-Brillen zugänglich ist.
Entwickler sollen dabei digitale Werte wie Kleidung, Schmuck oder andere Dinge basteln oder bauen können. Selbst das Erstellen neuer, exklusiver Welten ist eine Option. Diese Assets können Verbraucher wiederum in der digitalen Welt erwerben. Oder die Zugangsrechte gegen ein gewisses Entgelt für einen besonderen Ort erlangen. Let’s Make Money … das Geldverdienen kann zugegebenermaßen eine Option sein, warum sich Nutzer auf dieser Plattform tummeln.
Meta Platforms setzt dabei auf Konzepte, die durchaus auch in anderen Formaten geklappt haben. Zum Beispiel zelebriert Roblox erste digitale Livekonzerte oder andere Veranstaltungen. Auch Unternehmen kreieren ihre eigenen Spaces, um ihre Produkte oder Inhalte in eine neue Welt zu hieven. Dieses Erfolgsprinzip kann auch für den US-Konzern funktionieren. Wobei es wohl auch auf digitale Werte und Spielereien gegen Entgelt ankommen soll.
Weiter an der Vision feilen
Auch diese Nachricht zeigt, dass das Management von Meta Platforms sehr deutlich an der eigenen Zukunftsvision des Metaversums feilt. Es geht primär darum, dass Entwickler Welten kreieren oder Vermögensgegenstände. Aber auch darum, dass die Entwickler und die Erschaffer einen Anreiz haben, sich in dieser Welt auszutoben. Das wiederum kann die Anziehungskraft auch für die Verbraucher stärken.
Trotzdem bleibt das Metaversum für viele weiterhin nicht sonderlich greifbar. Ein Problem, das mit jeder Schlagzeile rund um Pläne und Vorhaben jedoch geringer wird. Zumindest kennen wir jetzt die Motivation, warum Menschen Inhalte und digitale Assets kreieren sollen. Im Zweifel geht es einfach darum, auch dort Geld zu verdienen. Das ist für viele ein ziemlich guter Anreiz, sich bei solchen neuen Möglichkeiten auszuprobieren.
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Vincent besitzt Aktien von Meta Platforms. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von Meta Platforms CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Meta Platforms und Roblox.