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BYD-Aktie: 4 weitere gute News

Elektroautos an E-Ladestationen
Foto: Getty Images

BYD (WKN: A0M4W9) hat den Trend zu Fahrzeugen mit neuen Antrieben (NEVs) früh erkannt und sich entsprechend positioniert. Seit März 2022 setzt das Unternehmen nur noch auf Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge. China und viele weitere bedeutende Wirtschaftsregionen unterstützen die Entwicklung. BYD-Aktien haben seit März 2020 deutlich vom NEV-Boom profitiert.

1. Denza mit erstem Mehrzweck-Modell

Mercedes-Benz (WKN: 710000) und BYD gründeten 2011 das Gemeinschaftsunternehmen Denza. Mittlerweile hält BYD 90 % und Mercedes-Benz nur noch 10 % der Anteile.

Zuletzt hat Denza in China sein neues MPV-Modell D9 vorgestellt. Es ist als Hybrid- und reine Elektroversion erhältlich und verfügt über zwei Ladeanschlüsse. Die zweifache Lademöglichkeit ist eine Weltneuheit und ermöglicht es, in 15 Minuten 233 km nachzuladen.

Das reine Elektromodell besitzt eine offizielle Reichweite von 620 km, während die Hybridversion mit Benzin- und Batterie-Antrieb auf insgesamt 1.040 km kommt. Bis zum 30. Juni 2022 meldete Denza bereits 20.000 Vorbestellungen.

2. Japan, der nächste Exportmarkt

BYD expandiert mit seinen Elektroautos nun auch international. Bis Ende des Jahres 2022 werden sie beispielsweise auch in Deutschland erhältlich sein.


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In Japan will der chinesische Konzern bis 2025 auf 100 neue Verkaufsstellen kommen. Er setzt wie in anderen Ländern auf heimische Händler und Partner, die gleichzeitig den Service übernehmen.

BYD ist in Japan bisher mit seinem Batteriegeschäft und seinen Elektrobussen vertreten. Im Juli 2022 stellte das Unternehmen mit dem Seal, Dolphin und Atto 3 drei Modelle vor und plant bis Anfang 2023 erste Verkäufe.

3. BYD als Batterielieferant

Das chinesische Unternehmen baut nicht nur Elektroautos, sondern produziert auch die entsprechenden Batterien. Sie setzten mittlerweile technische Standards, sodass sie selbst Tesla (WKN: A1CX3T) und nun auch Xiaomi (WKN: A2JNY1) ordern. Letzteres Unternehmen war bisher eher für seine Smartphones bekannt, stellte aber nun sein erstes E-Auto-Modell vor, dass es bis 2024 in Serie produzieren will.

Im E-Auto-Batteriegeschäft holt BYD gerade mit großen Schritten zu CATL auf. Im Juli 2022 erreichte der Marktanteil 25,23 %, während CATL auf 47,19 % kam.

4. China unterstützt BYD

Ohne Zuneigung des Staates haben es Unternehmen in China schwer. Dies wurde zuletzt eindrucksvoll am Beispiel Alibaba (WKN: A117ME) deutlich. BYD genießt hingegen weiterhin das Wohlwollen der Regierung und kann so weiterwachsen.

„BYD hat sowohl den Geist der Wissenschaft als auch den Geist des Handwerks. Wenn man beides kombiniert, kann man ein Ass sein“, so der chinesische Premier Li Keqiang bei einem Werksbesuch.

China verlängert darüber hinaus zunächst bis 2023 seine steuerfreundliche NEV-Politik. Sie könnte BYDs Absatz weiter forcieren.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von BYD und Tesla.



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