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Der beste Investorenbrief der Welt, vom britischen Warren Buffett lernen

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Foto: Getty Images

Terry Smith ist ein britischer Fondsmanager. Von der Presse wird er oft als britischer Warren Buffett bezeichnet. Mit seinem Fundsmith Equity Fund erzielte er seit Auflage am 1. November 2010 eine jährliche Rendite von 15,8 % (Stand: 30.06.2022). Er gibt seinen Kunden klare Versprechen, die stark an das Orakel von Omaha erinnern. Terry Smith und sein Team versuchen, den Markt nicht zu timen, nicht zu viel zu handeln und sich nicht an einem Index zu orientieren.

Er konzentriert sich stattdessen voll und ganz auf sein Motto „Kaufe gute Firmen, zahle nicht zu viel, tue nichts“. Ähnlich wie Warren Buffett schreibt Terry Smith einen äußerst lesenswerten jährlichen Brief an die Investoren. Bei ihm gibt es aber sogar ein halbjährliches Update. Im Juli war es wieder so weit und heute möchte ich dir die wichtigsten Passagen daraus vorstellen.

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Terry Smith und die Inflation

Terry Smith wagt zum Beginn des Briefes einen kurzen Ausflug in die Makroökonomie. Er zeigt sich nicht optimistisch, dass die Zinserhöhungen der Notenbanken zeitnah Wirkung gegen die Inflation zeigen. Die Quelle der hohen Inflation ist schließlich nicht durch eine das Angebot übersteigende Nachfrage während eines wirtschaftlichen Booms verursacht. Aufgrund der fehlenden Ausgabemöglichkeiten während der Corona-Lockdowns verfügen die Haushalte noch über ausreichend liquide Mittel. Es dauert also, bis die Zinserhöhungen Wirkung zeigen.

Er geht also davon aus, dass uns die Inflation eine ganze Weile begleiten wird. Und jetzt wird es konkret. Der beste Schutz gegen die Inflation ist in den Augen von Terry Smith nämlich eine hohe Bruttomarge. Er sieht seine Unternehmen im Portfolio gut gerüstet, weil diese über eine Bruttomarge von 60 % verfügen, gegenüber von 40 % für ein durchschnittlich großes börsennotiertes Unternehmen. Wenn die Herstellungskosten steigen, ist der Effekt für die Unternehmen mit der höheren Bruttomarge kleiner. Auch die notwendige Preisanpassung, um die gestiegenen Kosten auszugleichen, kann dann geringer ausfallen.

Betrachtung von börsennotierten Unternehmen

Im Anschluss geht der Fondsmanager auf das Wachstum der Unternehmen im Portfolio ein. Viele der Unternehmen im Portfolio verzeichneten im ersten Halbjahr 2022 sensationelle Wachstumsraten im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie. Im Vergleich zum Gesamtjahr 2021 stieg bei den Depotfirmen der gewichtete freie Cashflow in der ersten Jahreshälfte um weitere 4 %. Bei nicht börsennotierten Familienunternehmen wären die Anteilseigner wahrscheinlich sehr zufrieden mit der Entwicklung. Bei Aktien vergessen viele Beobachter diesen Blick auf die fundamentale Entwicklung aber und achten mehr auf die kurzfristige Entwicklung am Aktienmarkt.

Terry Smith sieht dadurch aber auch Chancen. Bei profitablen Technologieunternehmen sieht er derzeit eine Unterbewertung zum breiten Markt. Diese werden derzeit nämlich in Sippenhaft mit den unprofitablen, hoch bewerteten Technologieunternehmen genommen, wie sie in den ETFs von Ark Investment Management von Cathie Wood enthalten sind. Terry Smith hält es aber für wahrscheinlich, dass sich die Technologieunternehmen in seinem Depot in einer Rezession besser abschneiden als andere Sektoren, deren Nachfrage zyklischer ist, das benötigte Kapital und die Kosten höher sind und die Rentabilität und der Cashflow geringer sind.

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