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Übrigens, Dividendenaktien funktionieren nur per Buy and Hold

Sparen: Geld und Münzen
Foto: Getty Images

In Dividendenaktien zu investieren kann aus vielen Gründen clever sein. Für den Ruhestand, für ein solides passives Einkommen. Oder auch einfach, weil man für sein eigenes Depot eine maximale defensive Klasse sucht. Viele zuverlässige Aktien mit einer Dividende erfüllen auch das letztere Kriterium.

Allerdings sollte man eines dabei nicht vergessen: Insbesondere Dividendenaktien funktionieren eigentlich nur mit einem Buy-and-Hold-Ansatz. Warum das so ist? Riskieren wir einen Blick auf diese „Besonderheit“.

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Dividendenaktien: Prädestiniert für Buy and Hold

Die Ausgangslage ist eigentlich sehr simpel: Dividendenaktien sind in der Art besonders, dass ein gewisser Anteil ihrer Rendite auf der Dividende basiert. Das heißt, dass es in jedem Jahr vielleicht 2 % gibt. Oder auch 3 % bis 5 %. Solche Werte gelten gemeinhin als tendenziell attraktiv für Einkommensinvestoren. Oder eben auch als sicher und nachhaltig.

Entscheidend ist außerdem: Auch Aktien mit einer Dividende besitzen jedoch natürlich eine gewisse Kursperformance. Das bedeutet: Ein möglicherweise kleiner Renditepool mit den Ausschüttungen steht dem Risiko gegenüber, dass der Aktienkurs temporär auch mal stark einbrechen kann. Dem müssen wir als Investoren entgegenwirken und an dieser Stelle kommt ganz klassisch Zeit ins Spiel.

Bei Dividendenaktien und einem Buy-and-Hold-Ansatz führt der Faktor Zeit dazu, dass das Renditepotenzial sich erhöht. Es gibt jedes Jahr mehr Dividende, womöglich auch Dividendenwachstum. Außerdem glättet Zeit ein mögliches Kursrisiko. In der Regel glätten sich Aktienkursverläufe schließlich über etliche Jahre oder Jahrzehnte. Eine einzelne, volatile Phase fällt dann entsprechend gar nicht mehr so ins Gewicht.

Um das Chance-Risiko-Verhältnis ideal zu gestalten, sind Dividendenaktien daher prädestiniert für einen Buy-and-Hold-Ansatz. Wobei das Fazit ziemlich simpel ist: Die Rendite steigt mit der Zeit und das Risiko einer nicht erwünschten Kursperformance sinkt entsprechend.

Stell dich darauf ein

Natürlich ist das Kursrisiko bei Dividendenaktien insgesamt etwas geringer. Schließlich sind die Unternehmen profitabel und deshalb sinkt die Bewertung häufig nicht so stark wie bei Growth-Aktien. Trotzdem können wir nicht in Gänze leugnen, dass es Volatilität gibt.

Deshalb ist es eben auch im Kontext dieser Aktien so entscheidend, dass wir uns das Chance-Risiko-Verhältnis ideal gestalten. Und nicht ein hohes Risiko eingehen für eine kurzfristige Ausschüttung. Aber auch das sollte eigentlich sehr klar sein, oder?

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