Dividende oder Aktienrückkauf? Diese Variante würde ich vorziehen!

Eine Frau und viele Fragezeichen. Sie ist unsicher wegen einer Entscheidung.
Foto: Sophie Janotta via Pixabay

Dividenden und Aktienrückkäufe sind zwei der gängigsten Methoden, mit denen Unternehmen einen Teil ihrer Gewinne an die Aktionäre zurückgeben. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, wobei die Präferenz oft von den individuellen Bedürfnissen und Zielen der Investoren abhängen mag. 

In diesem Artikel möchte ich einmal einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile beider Varianten werfen und erläutern, warum Aktienrückkäufe die bessere Wahl sein könnten, insbesondere wenn sie geschickt eingesetzt werden.

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Dividenden: Eine attraktive Einkommensquelle für Investoren

Dividenden sind regelmäßige Zahlungen, die Unternehmen in der Regel aus erwirtschafteten Gewinnen an ihre Aktionäre ausschütten. Sie sind somit eine direkte Möglichkeit für Anleger, vom Erfolg eines Unternehmens zu profitieren. 

Einer der Hauptvorteile von Dividenden ist die Stabilität und Berechenbarkeit, die solide Dividendenwachstumswerte wie Dividenden Champions oder Dividenden Könige bieten. Anleger können hier oft mit regelmäßigen Zahlungen rechnen, unabhängig von den Schwankungen des Aktienkurses. 

Dividenden haben jedoch auch Nachteile. Zum einen können sie steuerlich weniger effizient sein als Aktienrückkäufe, da die Ausschüttung häufig einer hohen Besteuerung unterliegt. Zum anderen bedeuten Dividenden für das Unternehmen einen Kapitalabfluss. Damit fehlt Kapital für zukünftiges Wachstum oder andere Investitionen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten kann dies problematisch sein.

Aktienrückkauf – die bessere Alternative?

Beim Aktienrückkauf kauft ein Unternehmen eigene Aktien auf dem Markt zurück. Die Idee: Weniger Aktien führen zu höheren EPS, was bei gleichen Multiplikatoren zu höheren Aktienkursen führt.

Einer der Hauptvorteile von Aktienrückkäufen ist, dass sie flexibler eingesetzt werden können als Dividenden. So können Unternehmen Aktienrückkäufe je nach Bedarf durchführen und sie können gestoppt werden, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.

Ein weiterer Vorteil von Aktienrückkäufen ist ihre potenzielle Steuereffizienz. Durch Aktienrückkäufe geben Unternehmen nur indirekt Kapital zurück, was für Investoren steuerlich günstiger sein kann, da sie die Steuerzahlung bis zum Verkauf der eigenen Aktien aufschieben können. Für langfristig orientierte Anleger kann dies unter dem Strich einen deutlichen Mehrwert bedeuten.

Aktienrückkäufe haben jedoch auch einige Nachteile. Zum einen können sie – ähnlich wie Dividendenzahlungen – als Zeichen mangelnder Investitionsmöglichkeiten oder fehlender Wachstumsperspektiven interpretiert werden, insbesondere wenn sie in großem Umfang durchgeführt werden. Zum anderen können Aktienrückkäufe aber auch den langfristigen Unternehmenswert mindern, sollte in überteuerte eigene Aktien investiert werden. Aktienrückkäufe funktionieren daher nur unter bestimmten Bedingungen.

Mein Fazit

Trotz dieser möglichen Nachteile und Risiken bin ich persönlich ein Fan von Unternehmen, die regelmäßig Aktienrückkäufe zu guten Konditionen durchführen. Sie bieten Flexibilität und Steuereffizienz, die für langfristige Investoren attraktiv sein können.

Sie führen bei wachstumsschwachen Unternehmen mit starken Cashflows zu deutlich höheren EPS-Wachstumsraten. Mauerblümchen am Kapitalmarkt können so zu renditestarken Investments werden. Aber auch bei wachstumsstarken Unternehmen können Aktienrückkäufe das EPS-Wachstum weiter beschleunigen und den Aktienkurs beflügeln – alles eine Frage der Attraktivität einer Aktie.

Am Ende zeigt sich, dass Unternehmen, die Aktienrückkäufe als Teil einer umfassenden Strategie zur Steigerung des Shareholder Value einsetzen und gleichzeitig in ihr langfristiges Wachstum investieren, ein wirksames Mittel sein können, um das Vertrauen der Anleger zu stärken und den Unternehmenswert langfristig zu steigern.

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