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Warren Buffett hat eine Menge Fehler gemacht: So geht er damit um!

Warren Buffett
Foto: The Motley Fool

Was haben Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2), Precision Casparts und Walt Disney (WKN: 855686) gemeinsam? Es sind allesamt Fehler von Warren Buffett. Hinsichtlich Berkshire Hathaway sagte der Starinvestor, dass er den Kauf aus einer Laune heraus und aus Wut auf den damaligen CEO tätigte, das Unternehmen jedoch die erste Zeit nur Verlust abgeworfen habe.

Bei Precision Casparts bezahlte der Starinvestor hingegen anfangs zu viel. Walt Disney ist eine Aktie, die er frühzeitig gekauft hat, von der er sich jedoch sehr schnell wieder trennte, die bis heute jedoch ein Milliarden-Vermögen weggeworfen hat. So weit zu den Fehlern, die teilweise sehr teuer gewesen sind und nicht unerhebliche Risiken bedeutet haben.

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Jedoch gehören Fehler dazu, Warren Buffett ist auch nur ein Mensch. Entscheidend ist jedoch, wie er mit solchen Investitionen und Missgeschicken umgeht. Auch davon können wir jede Menge lernen.

Warren Buffett: Offenes Fehler-Management

Das Orakel von Omaha macht vor allem eines, wenn es um Fehler geht: sie offen ansprechen. Zuletzt zum Beispiel bei Precision Casparts, wo er in einem seiner letzten Briefe an die Aktionäre sehr offen geschrieben hat, dass er schlichtweg zu viel bezahlt habe. Aber selbst bei Berkshire Hathaway, seinem heutigen Multi-Milliarden-US-Dollar-Imperium, spricht er selbstkritisch davon, dass die Gründungstage seiner Holding nicht ideal verlaufen seien.

Es ist jedoch mehr als nur das offene Ansprechen. Warren Buffett sucht auch akribisch nach den Gründen, weshalb etwas schiefgelaufen ist, oder zumindest nicht ideal. Bei Precision Casparts kann er seine Fehlentscheidung letztlich auf eine zu teure Bewertung zurückführen. Berkshire Hathaway ist hingegen ein Kauf aus einer Emotion heraus gewesen und bei Walt Disney war er lediglich ungeduldig und wollte frühzeitig einen Gewinn realisieren. Damals war der Starinvestor von seinem Ansatz her jedoch nicht der Buy-and-Hold-Anleger, der er heute ist.

Jedoch sind die offene Kommunikation und das Suchen nach den Fehlerquellen lediglich die ersten zwei Schritte. Warren Buffett versucht auch stets, eine Lektion daraus zu ziehen. So ist eines seiner weniger bekannteren Zitate: Es ist gut, aus Fehlern zu lernen, es ist jedoch besser, aus den Fehlern anderer zu lernen. Der letztere Aspekt zeigt, dass er mit seinem transparenten Vorgehen gleichzeitig sichern möchte, zukünftig nicht mehr die gleichen Fehlentscheidungen zu treffen.

Viele Lektionen

Die wohl wichtigste Lektion ist für mich: Jeder macht Fehler, selbst ein Warren Buffett. Das bedeutet, dass wir uns als Investoren nicht übermäßig geißeln müssen, wenn wir einmal danebenliegen. Ein weiteres Zitat des Orakels von Omahas lautet schließlich sinngemäß, dass wir nicht allzu viele Dinge richtig machen müssen, wenn wir nicht die größten Fehlentscheidungen treffen.

Trotzdem sollten wir selbstkritisch und offen hinsichtlich Fehlern sein und uns auf die Suche nach möglichen Gründen begeben, warum einzelne Investitionen nicht aufgehen oder funktionieren. Das kann uns letztlich helfen, zu bedeutend besseren Investoren zu werden.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Walt Disney. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Walt Disney und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Long January 2024 $145 Call auf Walt Disney und Short January 2024 $155 Call auf Walt Disney.

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