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Fielmann-Aktie: Die 2 Fragen für 2023

Ein Fielmann Standort liegt an einer Straße.
Foto: Julia Roegner

Die Fielmann-Aktie (WKN: 577220) startet bald in ein neues Börsenjahr 2023 durch. Investoren dürften hoffen, dass es sich um einen wieder einmal besseren Zeitraum handelt. Im Jahr 2022 verlor die Optikerkette rund 38 % ihres Börsenwertes.

Wovon das abhängig sein dürfte? Blicken wir auf zwei relevante Fragen, die mich jedenfalls bei der Fielmann-Aktie im Jahr 2023 beschäftigen. Es geht um die operative Essenz … und eine nette Nebensächlichkeit.

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Fielmann-Aktie in 2023: Gewinn und Umsatz

Zunächst ist das Zahlenwerk bei der Fielmann-Aktie im Jahr 2023 relevant. Schon bei den Quartalszahlen zum vierten Jahresviertel 2022 schaue ich auf einen Abschnitt: Die Prognose für die kommenden Monate und Quartale.

Das Management prognostizierte zuletzt für das fast vergangene Geschäftsjahr, dass Umsatz und Gewinn unter den Erwartungen bleiben. Eine sich eintrübende Verbraucherstimmung führte dazu, dass die Konsumenten zwar über den Sommer viele Sonnenbrillen gekauft haben. Die hohe Inflation führte jedoch dazu, dass der Erwerb von Sehhilfen offenbar des Öfteren hintangestellt wurde.

Für die Fielmann-Aktie geht es im Jahr 2023 darum, diesen Trend im Idealfall zu durchbrechen. Umsatzwachstum und im Vergleich zum schwachen Jahr 2022 auch etwas Gewinnwachstum wäre ein guter Indikator dafür. Stagnation in jedweder Hinsicht könnte hingegen ein falsches Signal sein.

Fielmann bleibt zwar profitabel und generiert solide Umsätze. Es steht jedoch auch aus zu beweisen, dass das Geschäftsmodell mit Brillen und Sehhilfen aller Art in Zeiten der Inflation unzyklisch ist. Sollten die Produkte doch zyklischer sein als gedacht, könnte die Aktie einen weiteren Dämpfer erhalten.

Was passiert mit der Dividende?

Bei der Fielmann-Aktie ist die Dividende außerdem ein heißes Thema. Im Jahr 2022 zahlte das Management 1,50 Euro je Aktie an die Investoren aus. Ausgehend von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,63 Euro reichte das damals aus. Sollte das Ergebnis je Aktie stärker rückläufig sein, könnte das Management zu einer Kürzung gezwungen sein.

Auch das könnte der Aktie einen Dämpfer verleihen, wenn es nach der Corona-Phase die zweite Kürzung gibt. Stabilität kann hingegen ein gutes Signal für Investoren und Einkommensinvestoren sein. Aber ich sehe aufgrund der durchwachsenen, operativen Performance durchaus ein gewisses Risiko.

Nicht umsonst gibt es die Fielmann-Aktie derzeit mit über 4 % Dividendenrendite. Mittel- bis langfristig dürfte eine solche Dividende zudem wieder realistisch sein. Aber kurzfristig und im Jahr 2023 dürfte die Dividende je Aktie ein sehr heißes Thema sein, woran sich bereits die kurzfristige Aktienkursperformance abzeichnen dürfte.

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Vincent besitzt Aktien von Fielmann. The Motley Fool empfiehlt Fielmann.



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