Monopol-Aktienanlagestrategien für hohe langfristige Renditen!

Figuren von Bulle und Bär als Symbol für steigende und fallende Aktien an der Börse
Foto: Christoph Gössel

In Zeiten von Niedrigzinsen suchen viele Anleger nach alternativen Möglichkeiten, um ihr Vermögen zu vermehren. Eine Investition in Monopol-Aktien kann eine Option sein, um hohe langfristige Renditen zu erzielen. Dabei ist es wichtig, eine kluge Anlagestrategie zu wählen, um das Risiko zu minimieren. Gleichzeitig könnte sich so auch das Potenzial für Wachstum und Rendite erhöhen.

In diesem Artikel möchte ich einmal zwei Unternehmen vorstellen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsvorteile und Marktpositionierung als vielversprechende Investitionsmöglichkeiten gelten könnten. Konkret geht es um den weltgrößten Softwarekonzern Microsoft (WKN: 870747) sowie um Alibaba (WKN: A117ME), Chinas Antwort auf Amazon (WKN: 906866).

Microsoft: Cloud, KI, Social, Metaverse sind Wachstumsmärkte

Das erste Unternehmen ist mit Microsoft ein US-amerikanischer Softwarehersteller, der vor allem für sein Betriebssystem Windows und die Office-Suite bekannt ist. Das in Redmond ansässige Unternehmen ist ein Beispiel für ein Unternehmen mit einem starken Wettbewerbsvorteil, da es ein Quasi-Monopol in seinem Kern-Marktsegment besitzt.

Durch seine Monopolstellung konnte das Unternehmen hohe Preise durchsetzen und ebenfalls hohe Gewinne erzielen. Sie nutzte der Softwaregigant in der Vergangenheit clever, um in neue Technologien wie Cloud-Computing oder die künstliche Intelligenz zu investieren.

Die Resultate können sich sehen lassen: Mit Azure befindet sich ein wachstumsstarker Player im Portfolio von Microsoft, der direkt hinter dem Marktführer Amazon Web Services agiert. Im Bereich künstliche Intelligenz präsentiert sich die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Start-up OpenAI als vielversprechend. Auch der Bereich Gaming könnte zukünftig durch die geplante Übernahme von Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) stärker werden. Sie könnte einen konkreten Einstieg in das Metaversum markieren.

Aktuell wird die Microsoft-Aktie mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 25,3 gehandelt bei einer Dividendenrendite von 0,83 % (Stand: 22.3.23, Morningstar). Diese Kennzahlen zeigen, dass das Unternehmen derzeit noch etwas teuer bewertet sein mag. Dennoch wird eine solide Dividendenrendite mit Aussicht auf Wachstum geboten.

Alibaba: Nach Zero-COVID wieder Wachstum im Fokus?

Das zweite Unternehmen ist Alibaba, ein chinesisches E-Commerce-Unternehmen, das als „Amazon Chinas“ bekannt ist. Alibaba hat einen klaren Wettbewerbsvorteil aufgrund seiner starken Marktposition in China, einem der größten und am schnellsten wachsenden E-Commerce-Märkte der Welt.

Der Vorteil kommt nicht von ungefähr. Die Seilschaften des CEO Jack Ma zur Elite in Peking gelten als ein wichtiges Asset.

Darüber hinaus verfügt Alibaba auch über eine starke Logistik-Infrastruktur und ein diversifiziertes Geschäftsmodell, das von E-Commerce und Cloud-Computing bis hin zu digitalen Zahlungen und Unterhaltung reicht – ein technologischer Gemischtwarenladen also.

Das in Hangzhou ansässige Unternehmen hatte in der jüngsten Vergangenheit mit den zahlreichen Corona-Lockdowns der Regierung zu kämpfen. Diese dürften mit der Abkehr von der Zero-COVID-Strategie wohl der Vergangenheit angehören. Die letzten Quartalszahlen zum Jahreswechsel zeigten zumindest eine stabilisierende Umsatzlage (+2 %) bei einer deutlichen Erholung der Erträge.

Die Risiken der China-Aktie sind natürlich aufgrund des politischen Risikos deutlich erhöht. Wegen der politischen Grabenkämpfe im Technologiestreit mit den USA sowie auch wegen der Unberechenbarkeit der Machthaber in Peking sollte man hier mit allem rechnen.

Investoren preisen die Risiken mit einem Abschlag auf die Bewertung ein. Aktuell hat Alibaba ein erwartetes KGV von weniger als 10. Für einen Marktführer im aufstrebenden China-Markt könnte dies ein sehr günstiges Preisschild sein.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Microsoft. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Amazon und Microsoft



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