Chance für alle Dividendeninvestoren: Hormel mit toller Anfangsrendite und Turnaround-Potenzial!

Eine Frau mit einem Tablet zeigt auf ein Tortendiagramm und einen Graphen mit Balkendiagramm
Foto: Tumisu via Pixabay

Unter den Börsianern findet man unter anderem diese zwei Anlegertypen. Die einen bevorzugen solide Dividendeneinnahmen, während die anderen hauptsächlich auf hohe Kurssteigerungen setzen.

Für beide Lager habe ich heute eine gute Nachricht. Denn mit der Aktie von Hormel Foods (WKN: 850875) kann man sich derzeit schon von Beginn an eine attraktive Dividendenrendite sichern.

Gleichzeitig bieten die Papiere aber auch einiges an Turnaround-Potenzial. Aber schauen wir uns hier die Hintergründe doch einfach einmal etwas genauer an.

Hohe Anfangsrendite durch Kursdelle

Um es gleich vorwegzunehmen. Die attraktive anfängliche Dividendenrendite, von der wir bei Hormel sprechen, weist aktuell eine Höhe von 2,78 % auf. Dies mag jetzt eventuell nicht sonderlich hoch erscheinen. Doch für die Hormel-Aktie ist dies schon ein sehr anständiger Wert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Ausschüttungsrendite im letzten Jahr stellenweise noch unter 2,00 % lag.

Für Einkommensinvestoren kann die Anfangsrendite gerade bei Hormel aber einen riesigen Unterschied ausmachen. Der Nahrungsmittelhersteller gehört nämlich zu den Unternehmen, die ihre Dividende regelmäßig jedes Jahr ein wenig anheben. Beispielsweise liegt die derzeitige Quartalsausschüttung mit 0,275 US-Dollar je Aktie um 224 % höher als noch vor zehn Jahren.

Sollte Hormel in demselben Tempo weiter steigern, dann würde sich bei der aktuellen Situation die persönliche Dividendenrendite in zehn Jahren bereits auf einem Niveau von 9,00 % bewegen. Bei einer angenommenen Investitionssumme von 10.000 US-Dollar bekäme man also statt anfänglich 278 nun schon 900 US-Dollar an Dividendenzahlungen im Jahr.

Was ist der Grund für den Dip der Hormel-Aktie?

Der Kursverfall der Hormel-Papiere begann bereits im März dieses Jahres. Den Auslöser dafür können wir in der Bekanntgabe der Geschäftszahlen ausfindig machen. Denn im ersten Quartal des Fiskaljahres 2023 musste man sowohl beim Umsatz als auch beim Nettogewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum Einbußen hinnehmen.

Diese Entwicklung setzte sich auch im zweiten Quartal weiter fort und Hormel berichtete ein Nettoergebnis, welches mit 217 Mio. US-Dollar um 17 % niedriger ausfiel als im Vorjahresquartal. Beim Umsatz sahen wir dagegen nur einen leichten Rückgang von 4 %. Schuld daran war unter anderem die Vogelgrippe, durch die es nämlich zu Lieferengpässen bei Truthahnprodukten kam.

Alles in allem könnte man also vielleicht glauben, dass ein kleiner Anlass zur Sorge angebracht wäre. Ich halte die Situation aber für nicht ganz so abträglich, wie uns die Zahlen glauben machen wollen.

Warum ich einen Turnaround für möglich halte

Generell sollte man sich bei der Aktienanlage nicht von einzelnen Quartalsergebnissen die Stimmung vermiesen lassen. Viel eher kann es sich lohnen, einmal auf die weiteren Aussichten eines Unternehmens zu blicken. Und die sind bei Hormel meines Erachtens nicht die schlechtesten.

Die Lieferprobleme im Bereich der Truthahnerzeugnisse soll sich nämlich schon in naher Zukunft wieder verbessern. Und auch das Management ließ verlauten, dass Hormel in der gerade begonnenen zweiten Jahreshälfte auf den Wachstumspfad zurückkehren wird.

Auch wenn laut Schätzungen von MarketScreener der Nettogewinn im aktuellen Geschäftsjahr allerdings noch etwas niedriger ausfallen soll als 2022. Aber bereits 2024 und auch 2025 wird von den Experten bei den Umsatzerlösen und auch beim Nettogewinn mit Rekordergebnissen gerechnet.

Diese guten mittelfristigen Prognosen spiegeln sich im Kurs der Hormel-Aktie allerdings so gut wie noch gar nicht wider. Aktuell notiert sie mit 39,57 US-Dollar (07.07.2023) immer noch 18 % tiefer als vor zwölf Monaten. Wobei sie derzeit in Bezug auf den Gewinn je Aktie (EPS) von 2022 eine Bewertung mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von fast 22 aufweist.

Ich interpretiere dies aber eher als ein gewisses Vertrauen der Investoren und sehe darin nicht grundsätzlich eine zu hohe Bewertung der Papiere. Wer sich gerade auf der Suche nach einem Wert mit viel Kursfantasie und einer attraktiven anfänglichen Dividendenrendite befindet, könnte sich die Hormel-Aktie also eventuell einmal etwas genauer betrachten.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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