Brandheiße Turnaround-Chance: Diese Top-Aktie notiert trotz guter Zahlen 53 % unter ihrem Allzeithoch!

Ein Aktiengraph mit Kauf und Verkauf Balken die den Verlauf beschreiben
Foto: Oleg Gamulinskiy via Pixabay

Kennst du das auch? Ein Unternehmen ist eigentlich in einer sehr guten Verfassung, doch die Aktie befindet sich trotzdem im Sinkflug. Dies kommt einem dann meistens irgendwie paradox vor. Doch auf der anderen Seite könnte sich natürlich auch eine günstige Einstiegsmöglichkeit bieten.

Eine Aktie, die sich im Moment relativ weit von ihrem ehemaligen Höchststand entfernt hat, ist die des Herzklappenspezialisten Edwards Lifesciences (WKN: 936853). Und dies, obwohl der Medizintechniker erst unlängst mit guten Quartalszahlen glänzen konnte. Schauen wir also einmal etwas genauer hin.

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Die Aktie von Edwards Lifesciences gehört zu den Werten, die es eigentlich nicht ganz so häufig zum Schnäppchenpreis gibt. Und auch insgesamt ließ die Kursperformance lange Zeit die Herzen der Investoren höherschlagen. Denn bevor die Edwards-Papiere am 30.12.2021 mit 130,68 US-Dollar ihren bisherigen Höchstkurs erreichten, waren sie allein in den zehn Jahren davor um insgesamt 1.009 % in die Höhe geschnellt.

2022 begann der Kurs dann allerdings zu bröckeln und die Edwards-Aktie beendete das Jahr mit einem Kursverlust von 42 %. Auch wenn es in diesem Jahr anfangs wieder etwas besser aussah, kam sie ab Ende Juli erneut ins Trudeln. Zuletzt ging es nach Bekanntgabe der Zahlen zum dritten Quartal dann noch einmal kräftig abwärts und ihre aktuelle Notierung weist nur noch ein Niveau von 62,04 US-Dollar (27.10.2023) auf.

Womit sie nun also rund 53 % unter ihrem ehemaligen Allzeithoch gehandelt wird. Bei solch einem Kursrückgang könnte man sicherlich durchaus auf den Gedanken kommen, dass Edwards Lifesciences derzeit mit sehr großen Problemen zu kämpfen hat. Erstaunlicherweise zeichnen die letzten Quartalsergebnisse aber ein anderes Bild.

Zahlen können überzeugen

Edwards Lifesciences konnte am 25.10.2023 berichten, dass die Umsatzerlöse im abgelaufenen Quartal um 12 % höher ausgefallen sind als im Vergleichszeitraum. Dasselbe gilt auch für den Nettogewinn, der gegenüber dem Vorjahresquartal ebenfalls um 12 % angestiegen ist.

Dass sich das Ergebnis je Aktie (EPS) sogar um fast 15 % verbessert hat, ist übrigens der Tatsache geschuldet, dass der Medizintechnikkonzern aus Kalifornien die letzten Monate fleißig eigene Aktien zurückgekauft hat. Und sich der Gewinn somit auf weniger Anteilsscheine verteilt als vorher.

Was das Gesamtjahr angeht, so hat das Management seine Prognose bekräftigt und geht weiterhin von einem Umsatzwachstum von 10 bis 13 % aus. Das bereinigte EPS indes soll sich in einer Bandbreite zwischen 2,50 und 2,60 US-Dollar bewegen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr lag das bereinigte EPS auf einem Niveau von lediglich 2,48 US-Dollar.

Dies alles sieht für mich eigentlich schon positiv aus. Befassen wir uns zusätzlich aber einmal mit dem mittelfristigen Ausblick, so sehen die Experten von MarketScreener auch in den nächsten zwei Jahren weiteres Wachstum. Nach ihren Schätzungen soll sich 2025 der Gewinn je Aktie dann auf einem Rekordwert von  3,07 US-Dollar bewegen.

Bleibt anzumerken, dass Edwards Lifesciences zusätzlich noch das Merkmal aufweist, ein äußerst profitabel wirtschaftendes Unternehmen zu sein. Zu diesem Schluss kann man zumindest kommen, wenn man sich einmal die Nettomarge betrachtet. Diese lag nämlich in den letzten fünf Jahren bei einem durchschnittlichen Wert von 23,8 %.

Fazit

Bleibt abschließend noch die Frage zu klären, warum die Edwards-Aktie trotz der guten Aussichten von den Investoren abgestraft wurde. Als einziges kleines Manko konnte ich hier die Tatsache ausfindig machen, dass wohl das Umsatzwachstum beim bekanntesten Produkt des Unternehmens, den künstlichen Herzklappen, kurzfristig etwas langsamer ausfallen soll.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wir es bei dem starken Kursrückgang der Papiere eventuell mit einer Übertreibung nach unten zu tun haben. Denn insgesamt sind die Aussichten gut und auch ganz generell dürfte sich meines Erachtens die immer weiter fortschreitende Überalterung der Gesellschaft positiv auf die Geschäftsentwicklung von Edwards Lifesciences auswirken.

Mit einem 2023er KGV von 27 weist die Aktie eine für ihre Verhältnisse relativ niedrige Bewertung auf. Vor einigen Jahren waren bei ihr nämlich auch KGV-Werte zwischen 45 und 70 keine Seltenheit. Ich sehe in Edwards Lifesciences aktuell jedenfalls eher eine Turnaround-Chance und habe mir den Wert deshalb vorsorglich schon mal auf meine Watchlist gesetzt.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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