10.000 Euro vor 10 Jahren in die BASF-Aktie investiert? Das Ergebnis wird dich überraschen!

Eine Frau sitzt an ihrem Laptop und hat Mund und Augen überrascht aufgerissen
Foto: Andrea Piacquadio via Pexels

In unserem DAX befinden sich derzeit ja so einige Sorgenkinder. Eines, was den Investoren nun schon seit mehreren Jahren Bauchschmerzen bereitet, ist unweigerlich die BASF-Aktie (WKN: BASF11).

Denn nachdem sie bereits 2013 in eine Seitwärtsbewegung übergangen war, bröckelte ihr Kurs dann aber ab Anfang 2018 bis heute erst richtig ab. Am Chartbild kann man sehr schön erkennen, dass sie kurz vor ihrem fatalen Absturz aber am 19.01.2018 mit 97,67 Euro noch ihren bisherigen Höchststand erreichte.

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Von diesem hat sie sich aber bis heute relativ weit entfernt und notiert mittlerweile 55 % darunter. Da kommt bei vielen sicherlich die Frage auf, ob und wie viel man mit einem Investment in BASF die letzten Jahre verloren hätte.

Ganz konkret wollen wir uns dies heute für eine Anlagedauer von zehn Jahren einmal ansehen.

Die zehnjährige BASF-Investition

Vorab möchte ich noch erwähnen, dass bei allen Berechnungen im heutigen Artikel steuerliche Aspekte und eventuelle Kaufnebenkosten der Einfachheit halber nicht mit berücksichtigt wurden.

Um mit unserer Berechnung zu beginnen, müssen wir als Erstes den Schlusskurs der BASF-Aktie vom 18.11.2013 ermitteln. Schauen wir uns die historischen Kurse an, dann waren dies genau 77,96 Euro. Und die Investitionssumme soll in unserem Beispiel ja 10.000 Euro betragen.

Da wir natürlich nur ganze Aktien kaufen können, gehen wir vom Erwerb von 128 Stück der BASF-Papiere aus. Damit hätte die exakte Kaufsumme also bei 9978,88 Euro gelegen. Und dieser Betrag hätte anfangs auch ansehnliche Buchgewinne generiert.

Bereits im Juni 2014 lag der Wert unserer BASF-Aktien schon über 11.000 Euro. Und knapp ein Jahr später wären es dann schon über 12.000 Euro gewesen. Den Höchststand in unserm Depot hätten wir aber am besagten 19.01.2018 mit genau 12.501,76 Euro ablesen können.

Doch wie wir heute wissen, ist die Aktie von BASF heftig ins Straucheln geraten. Sie hat sich relativ schnell verbilligt und am 15.08.2018 lag ihr Schlusskurs mit 77,50 Euro schließlich unter unserm Einstandskurs. Leider ging es danach unter Schwankungen bis heute immer weiter abwärts.

Was wäre von den anfängliche investierten 9.978,88 also heute noch übrig? Dies erfahren wir, wenn wir uns anschauen, wie die Papiere von BASF den Xetra-Handel am 17.11.2023 beendet haben. Hier sehen wir einen Kurs von 44,29 Euro. Was bedeutet, dass in unserem Depot nur noch ein Wert von 5.669,12 Euro für unser BASF-Engagement erscheint.

Zu unserer Anfangsinvestition bedeutet dies ganz konkret ein Kursverlust von 43,19 %. Und in Zahlen ausgedrückt können wir dadurch einen Buchverlust von 4.309,76 Euro auf unserem Depotauszug für unsere BASF-Position ablesen.

Aber fehlt hier nicht etwas?

An dieser Stelle sind wir mit unserer Berechnung aber eigentlich noch nicht am Ende angekommen. Denn eine wichtige Komponente fehlt uns noch dazu. Gemeint ist natürlich die Dividende, welche wir in den letzten zehn Jahren ja schließlich auch erhalten hätten.

Bei meiner Recherche dazu habe ich herausgefunden, dass wir seit dem obigen Kaufdatum bis heute pro Aktie Dividendenzahlungen von insgesamt 31,10 Euro vereinnahmt hätten. Multipliziert mit der Aktienanzahl von 128 Stück wäre so eine Summe von 3.980,80 Euro zusammengekommen.

Wenn wir diese zu unserm heutigen Depotwert der BASF-Aktie hinzuaddieren, dann lautet das Ergebnis 9.649,92 Euro. Unser fiktiver Gesamtverlust würde sich dadurch rein rechnerisch auf nur noch 328,96 Euro reduzieren. Ich finde, auch wenn sich die BASF-Investition damit trotzdem nicht rentiert hätte, kann man solch einen kleinen Verlust aber sicherlich eher tolerieren.

Neugierig geworden?

Eigentlich wären wir jetzt am Ende des Artikels angekommen. Aber vielleicht ist ja bei dem einen oder anderen Leser eine gewisse Neugier entstanden. Und zwar zu erfahren, wie sich eine Investition in BASF über andere Anlagezeiträume inklusive der Dividende entwickelt hätte.

Ich habe einmal nachgerechnet und die Ergebnisse der besseren Übersicht wegen in die nachfolgende Tabelle übertragen. Die Investitionssumme beträgt erneut 10.000 Euro. Allerdings sind die Ergebnisse diesmal gerundet.

Anlagezeitraum  Ergebnis erhaltene Dividenden Ergebnis zzgl. erhaltener Dividenden
15 Jahre 17.335 Euro 16.458 Euro 33.793 Euro
20 Jahre 21.500 Euro 23.325 Euro 44.825 Euro
25 Jahre 26.745 Euro 30.904 Euro 57.649 Euro

Quellen: https://www.ariva.de, https://www.boerse.de/dividenden/BASF-Aktie/DE000BASF111

Das ist jetzt natürlich interessant. Wenn man sich die Tabelle betrachtet, kann man nämlich feststellen, dass man in allen drei Fällen mehr Dividende kassiert hätte, als man ursprünglich für seine BASF-Aktien bezahlt hat.

Weiterhin wäre man bei allen drei Anlageperioden heute mit seiner Investition deutlich im Plus. Und dies trotz der schlechten Kursentwicklung der BASF-Papiere in den letzten Jahren. Obwohl das für Anleger, die noch nicht so lange investiert sind, aber wohl nur ein schwacher Trost sein kann.

Aber es zeigt uns in beeindruckender Weise, dass man zumindest langfristig mit der Aktie von BASF bis heute viel Freude gehabt hätte. Ob sie sich in den nächsten 10, 15, 20 oder 25 Jahren ähnlich entwickeln wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von BASF. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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