Meine Favoriten aus dem DAX 40 für 2024!

Illustration einer digital vernetzten Skyline im Stil einer Smart City
Foto: Siemens AG

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu und kluge Anleger mögen sich schon heute mit den potenziellen Gewinnern im DAX 40 für das kommende Jahr 2024 beschäftigen. Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung und die im laufenden Jahr erreichte Performance der Unternehmen gibt es für mich einige vielversprechende Kandidaten, die das Potenzial haben, auch im Jahr 2024 zu glänzen. Werfen wir heute einen Blick auf meine persönlichen Favoriten für das kommende Jahr.

Siemens: Digitalisierung der Industrie im Fokus

Siemens (WKN: 723610) wäre mein erster DAX 40 Favorit für 2024. Nicht nur, dass die Aktie seit Ende Oktober 2023 eine unglaubliche Aufwärtsbewegung hingelegt und neue Allzeithochs markiert hat, stimmt mich optimistisch für eine weiterhin gute Kursentwicklung. Auch die aktuelle Bewertung ist mit einem erwarteten KGV von 14,2 (Stand 23.12.23, Morningstar) alles andere als überteuert.

Die Münchener haben sich dabei in den vergangenen Jahren als innovativer Vorreiter der industriellen Digitalisierung etabliert. Die Trennung von Konzernteilen und die Fokussierung auf Bereiche wie Digital Industries, Smart Infrastructure oder Mobility zeigen nun Wirkung. Investoren erkennen, dass Siemens möglicherweise anders bewertet werden muss als ein reines Industriekonglomerat.

Auch operativ scheint es trotz der konjunkturellen Risiken rund zu laufen: Die jüngsten Quartalszahlen zeigten ein solides Bild der wirtschaftlichen Lage. Der Umsatz stieg im vierten Quartal 2023 auf vergleichbarer Basis um 6 %, der vergleichbare Umsatz kletterte um 10 %. Für das Gesamtjahr 2023 sieht es ähnlich aus. Dabei war das Jahr 2023 von einigen konjunkturellen Risiken geprägt.

SAP: Mein Favorit aus dem DAX 40 für 2024

Als führender Anbieter von Unternehmenssoftware spielt SAP (WKN: 716460) eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation der Wirtschaft. Mit einer mittlerweile starken Präsenz im Cloud Computing und einem breiten Angebot an Softwarelösungen ist SAP dabei gut positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach digitalen Geschäftslösungen zu profitieren.

Die jüngsten Quartalszahlen der Walldorfer zeigten ein überraschend starkes Wachstum im Cloud-Segment. Hier stieg der Umsatz auf währungsneutraler Basis um 23 %. Auch der Auftragsbestand erhöhte sich um 19 % – und das in einem herausfordernden Umfeld. Der Konzernumsatz erhöhte sich am Ende um 9 %. 

Auch die Aktie notierte zuletzt auf Allzeithochs. Mit einem erwarteten KGV von 23 (Stand: 23.12.23, Morningstar) könnte die Bewertung aber noch Luft nach oben haben – insbesondere, wenn das Wachstum wieder anzieht.

Deutsche Telekom: US-Tochter als Werttreiber

Zuverlässige Konnektivität wird in einer zunehmend vernetzten Welt immer wichtiger. Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) bietet genau das und ist ein führender Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen mit einer vielversprechenden Zukunft. Insbesondere das schnelle Internet (5G und Glasfaseranschlüsse) könnte dem Unternehmen zusätzlichen Auftrieb verleihen.

Größter Werttreiber dürfte aber auch in naher Zukunft noch die mehrheitliche Beteiligung an T-Mobile US (WKN: A1T7LU) bleiben. Sie war in der Vergangenheit auch die entscheidende Komponente für den starken Kursanstieg der letzten Jahre.

Die letzten Quartalszahlen des Bonner Konzerns sahen recht solide aus, auch wenn für die ersten neun Monate ein Umsatzrückgang von 2,4 % ausgewiesen wurde. Das EBITDA stieg dagegen um 38 % auf 46,5 Mrd. Euro. Ohnehin gilt das Kerngeschäft als krisenresistent. 

Mit einem erwarteten KGV von 11 (Stand 23.12.23, Morningstar) könnte auch hier noch etwas Luft nach oben bestehen. Ebenfalls positiv zu werten ist, dass die Dividende bereits vorzeitig auf 0,77 Euro je Aktie erhöht wurde, was für eine üppige Ausschüttung spricht. Auch mittelfristig soll die Dividende weiter steigen.

Der Bärenmarkt-Überlebensguide: Wie du mit einer Marktkorrektur umgehst!

Ein erneutes Aufflammen von Corona in China, Krieg innerhalb Europas und eine schwächelnde Industrie in Deutschland in Zeiten hoher Inflation und steigender Zinsen. Das sind ziemlich viele Risiken, die deinem Depot nicht guttun.

Hier sind vier Schritte, die man unserer Meinung nach immer vor Augen haben sollte, wenn der Aktienmarkt einen Rücksetzer erlebt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Frank Seehawer besitzt Aktien der Deutschen Telekom, SAP und Siemens. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von SAP.



Das könnte dich auch interessieren ...