Zeit zwischen den Feiertagen: Gute Vorsätze, neue Weichen und sich verändernde Ziele

Die Jahreszahl 2024 vor illustriertem Feuerwerk
Bild: Gerd Altmann via Pixabay

Lieber Aktiensegler,

ich hoffe, dass du ein paar besinnliche Weihnachtsfeiertage im Kreise deiner Liebsten genießen konntest. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit erkenne ich, was eigentlich das Wichtigste im Leben ist: Familie und Gesundheit. So wichtig mir das finanzielle Glück auch ist, es dient letztlich uns und einem guten, erfüllenden Leben. Und bei mir persönlich: meiner inzwischen weiter wachsenden Familie.

Gleichzeitig wünsche ich dir einen guten Rutsch ins neue Jahr 2024. Auch das wird ein Zeitraum sein, in dem wir finanzielle Ziele definieren, Weichen stellen und mit guten Vorsätzen ein möglicherweise besseres Leben erreichen können. Gerade zwischen den Feiertagen nutzen viele die Zeit, um sich einmal zu überlegen: Wo will ich eigentlich hin? Erreiche ich meine Ziele mit den Mitteln, die ich aufwende? Und was sind überhaupt meine Ziele.

In meiner letzten Ausgabe von Bilanz Ziehen möchte ich genau darauf eingehen. Vor allem auf die Möglichkeit des Wandels. Unsere Lebensziele sind schließlich nicht in Stein gemeißelt.

Gute Vorsätze, langfristige Ziele und wichtige Weichen

Wir alle kennen vermutlich so manchen Vorsatz, mit dem wir gebrochen haben. Das Rauchen aufgeben, mehr Sport treiben und ins Fitness-Studio gehen (einer meiner Favoriten beim Brechen guter Vorsätze!). Oder mehr zu sparen. Häufig stellen ambitionierte Vorsätzler fest, dass sie nach wenigen Tagen oder Wochen mit ihren Vorsätzen gebrochen haben. Um ehrlich zu sein: Ich finde das nicht einmal besonders schlimm.

Die Quintessenz ist dennoch, dass man sich als Mensch einmal hingesetzt und überlegt hat: Wie kann ich mein Leben, meine Finanzen oder mein Glück verbessern? Unterbewusst definiert man dadurch bereits Ziele. Womöglich längerfristige Ziele, die man nicht kurzfristig erreichen kann. Ein Vorsatz ist häufig ein gefühlter Sprint, bei dem man beispielsweise an sieben Tagen hintereinander ins Fitness-Studio rennt. Nur um dann vollkommen übermüdet oder bei der ersten Erkältung wieder aufzuhören.

Letztlich geht es nicht um die Versuche. Es geht nicht einmal um das Einhalten eines guten Vorsatzes ab Neujahr. Die Marke ist willkürlich gewählt. Das, was wir uns aber erdacht haben, ist ein Ziel. Es ist eine konkrete Vorstellung davon, wie unser Leben besser, glücklicher oder im Kontext von Aktien und Börse finanziell wohlhabender aussehen kann. Wichtig ist, dass wir das neue Jahr 2024 ab irgendeinem Zeitpunkt nutzen, um entscheidende Weichen zu stellen. Dass wir uns dem Ziel ein wenig nähern.

Gute Vorsätze können dabei wichtig und manchmal auch zielführend sein. Selbst wenn man im ersten Moment scheitert: Wir lernen, wo die Herausforderung beim Erreichen unserer Ziele liegt. Auch das ist ein Learning, das uns im nächsten Versuch helfen kann. Wobei der Versuch idealerweise nicht erst wieder nach zwölf Monaten erfolgen sollte.

Zeit für Entscheidungen

Das neue Jahr 2024 bietet uns Möglichkeiten. Wir dürfen und sollten eine ruhige Zeit zwischen den Feiertagen auch einmal nutzen, um uns dieser Optionen bewusst zu werden. Festtagsbraten, die Familie und auch etwas Ruhe sind ebenfalls wichtig. Aber in einer ruhigen Stunde können wir uns durchaus auch mal fragen: Wo möchte ich hin und wie erreiche ich das?

Übrigens: Solche Überlegungen können trotzdem auch in jedem Jahr zwischen den Feiertagen erfolgen. Es geht vor allem nicht darum, in jedem Jahr erneut die gleichen Vorsätze aufzustellen. Nein, sondern vor allem zu überlegen, ob die alten Vorsätze und die eigenen Ziele überhaupt noch zutreffen. Im Laufe der Zeit kann es durchaus so manchen Wandel geben.

Einen guten Rutsch, auch stellvertretend für das gesamte Team der Aktienwelt360, wünscht

Vincent Uhr

Chefredakteur Aktienwelt360

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