Über 800 % mehr Dividende: Du denkst in 20 Jahren? Nein, diese brandheiße deutsche Aktie liefert sofort!

Mehrere 500-Euro-Scheine in einer Jeans-Hosentasche
Foto: Ralphs_Fotos via Pixabay

Bald schon beginnt sie wieder. Die Rede ist hier von der deutschen Dividendensaison. Denn ganz traditionell überweisen viele heimische Unternehmen zwischen April und Juni eines jeden Jahres ihre Gewinnbeteiligung an die Aktionäre.

Und es sind natürlich wieder nicht wenige darunter, von denen man 2024 etwas mehr Dividende als im vergangenen Jahr erhält. Dabei fallen die Erhöhungen aber relativ unterschiedlich aus.

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Einen absoluten Ausreißer nach oben stellt dieses Mal sicherlich die Vorzugsaktie des Medizin- und Sicherheitstechnikers Drägerwerk (WKN: 555063) dar. Hier können wir nämlich tatsächlich eine absolut signifikante Dividendenanhebung ausmachen.

Überproportional mehr Dividende

Für Dividendeninvestoren ist es ja nichts Neues, dass die Ausschüttungen ihrer Aktien über die Jahre idealerweise immer weiter ansteigen. Und es gibt weltweit eine Anzahl Firmen, welche beispielsweise in den letzten 20 Jahren ein Dividendenwachstum von mehr als 800 % vorweisen können.

Um so erstaunter war ich, als ich von dem diesjährigen Dividendenvorschlag der Firma Drägerwerk erfahren habe. Diese hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividendenzahlung in Höhe von 1,80 Euro je Vorzugsaktie (Stammaktie 1,74 Euro) vorzuschlagen.

Das allein hat nun sicherlich noch keine Aussagekraft. Doch im letzten Frühjahr wurden an die Investoren lediglich 0,19 Euro je Vorzugsaktie (Stammaktie 0,13 Euro) als Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2022 ausgezahlt.

Somit bedeutet die diesjährige Anhebung der Dividende für die Anleger, dass sie im Mai je Vorzugsaktie mit 847 % mehr Gewinnbeteiligung rechnen können. Schauen wir aber am besten einmal, wie es zu der außergewöhnlich hohen Anhebung gekommen ist.

Starkes Jahr 2023

Um herauszufinden, was sich für das starke Dividendenwachstum bei Drägerwerk verantwortlich zeichnet, ist es lohnenswert, einmal einen Blick auf die Ergebnisse des letzten Geschäftsjahres zu werfen. Dieses ist nämlich offensichtlich relativ erfolgreich für das Unternehmen verlaufen.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich hier um 10,8 % auf 3,37 Mrd. Euro. Daraus konnte von Drägerwerk ein Nettogewinn von 112 Mio. Euro generiert werden. Für das Jahr 2022 musste man an dieser Stelle allerdings noch ein Verlust von 63,6 Mio. Euro ausweisen.

Aus dem oben genannten Ergebnis ergibt sich ein Gewinn je Vorzugsaktie (EPS) von 5,92 Euro (Stammaktie 5,86 Euro). Womit trotz der starken Dividendenerhöhung die Ausschüttungsquote bei niedrigen 30,4 % angesiedelt ist.

Da Drägerwerk auch für das laufende Jahr mit weiterem Wachstum und einem währungsbereinigten Umsatzanstieg zwischen 1,0 und 5,0 % rechnet, könnte es also durchaus im Bereich des Möglichen liegen, dass man auch 2025 mit einer Steigerung der Gewinnausschüttung rechnen kann.

CEO Stefan Dräger ließ zusätzlich in seiner Prognose verlauten: „Unsere Märkte für Medizin- und Sicherheitstechnik sind weltweit in guter Verfassung und bieten uns hervorragende Wachstumsmöglichkeiten.“

Weiterhin sagte er: „Daher haben wir gute Voraussetzungen, um noch profitabler zu werden. Das wird zukünftig unser Schwerpunkt sein. In den kommenden Jahren wollen wir unsere Marge weiter steigern, im Schnitt um einen Prozentpunkt pro Jahr.“

Aktie für Dividendenjäger?

Die Drägerwerk-Vorzugsaktie notiert aktuell mit 49,90 Euro (08.03.2024) gut 18 % höher als vor einem Jahr. Das jetzige Kursniveau liegt damit aber immer noch weit unter dem letzten Allzeithoch, welches die Papiere bereits am 15.04.2015 mit 122,00 Euro markierten.

Wer hauptsächlich auf die Ausschüttung schielt, den könnte im Moment aber wohl eher die Dividendenrendite interessieren, für die wir beim derzeitigen Aktienkurs einen Wert von 3,61 % ermitteln können. Dies geht übrigens einher mit einer sehr niedrigen Bewertung mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von gerade einmal 8.

Was die weitere Kursentwicklung angeht, könnte uns dies aufgrund des erwarteten diesjährigen Wachstums also eventuell eine Unterbewertung der Papiere signalisieren. Auch der hohe Abstand zum ehemaligen Höchstkurs könnte auf ein gewisses Aufholpotenzial hindeuten.

Wer sich die Vorzugsaktie von Drägerwerk allerdings aufgrund der Dividende in sein Depot legen möchte, sollte Folgendes wissen. Und zwar, dass die Höhe der Ausschüttung in den letzten zehn Jahren durchaus hohen Schwankungen unterworfen war.

Dreimal musste die Dividende in diesem Zeitraum teilweise massiv gesenkt werden. Und seit der letzten Absenkung 2019 ist die Dividende bis einschließlich dem letzten Jahr auf dem niedrigen Niveau von 0,19 Euro je Vorzugsaktie verharrt.

Kurschancen sind meiner Ansicht nach sicherlich vorhanden, doch von einem soliden Dividendeninvestment ist die Drägerwerk-Vorzugsaktie aber trotz der starken diesjährigen Dividendenanhebung meines Erachtens noch ein ganzes Stück entfernt.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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