Warum jeder, der Aktien kauft, auch einen ETF-Sparplan haben solle!

Zwei ältere Menschen halten weiße Puzzleteile aneinander, die zusammenpassen
Bild: Gerd Altmann via Pixabay

Aktien zu kaufen und einen ETF-Sparplan zu besitzen schließen sich gegenseitig natürlich nicht aus. Auch wenn es manchmal wie das ultimative Battle zweier Konfessionen wirkt: Letztlich sollte uns als Investoren jedes Mittel recht sein, das unsere Rendite steigert. Zumal in der Regel viele kostengünstige Indexfonds eben auch aus Aktien bestehen.

Heute möchte ich einen Grund mit dir teilen, warum ein jeder Anleger zumindest mit einer kleinen Sparrate auch einen ETF im Depot haben sollte. Es wird dir definitiv helfen, einen besseren Überblick über deine Erfolge im Depot zu bekommen.

Aktien kaufen und einen ETF-Sparplan: Der naheliegende Grund!

Mein Grund für zumindest einen ETF-Sparplan ist ziemlich simpel, aber eigentlich sehr einleuchtend. Es geht um Vergleichbarkeit. Denn die kostengünstigen Sparraten sind eine Art der Automation und bieten regelmäßige, marktübliche Investitionen mit wenig Aufwand. Das steht in einem großen Kontrast zum Ansatz, selbst Aktien auszuwählen und in sie zu investieren.

Wir erschaffen uns als Investoren daher mit einem ETF-Sparplan auf einen marktbreiten Index wie dem MSCI World oder dem S&P 500 einen Benchmark. Ja, eine persönliche Messlatte, die wir langfristig überspringen sollten. Das heißt: Wir setzen unserem mit hohen Aufwand verbundenen Ansatz die einfachste Alternative gegenüber und haben für unsere Erfolge direkt einen Vergleichswert.

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Benchmark

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So können wir uns langfristig messen. Wenn wir beispielsweise sehen, dass wir mit unseren einzelnen Aktien in einem Zeitraum von zehn Jahren eine Rendite von 150 % erzielt haben, der ETF jedoch „nur“ auf 100 oder 120 % gekommen ist, so ist alles gut. Wir haben den breiten Markt geschlagen. Wenn wir jedoch herausfinden sollten, dass unser Ansatz zu einer geringeren Rendite langfristig führt, sollten wir unseren Ansatz überdenken. Denn in diesem Fall werden wir für unseren deutlichen Mehraufwand nicht belohnt. Wir hätten dann eine bessere Rendite eingefahren, wenn wir einfach dem breiten Markt gefolgt wären. Das heißt: Wir sollten unseren Ansatz optimieren oder womöglich umsatteln auf kostengünstige Indexfonds.

Viele Gründe für kostengünstige Indexfonds

Um daher zu einem Fazit zu kommen: Es gibt selbstverständlich viele Gründe, warum ein ETF-Sparplan das eigene Depot bereichern kann. Beispielsweise, um das eigene Depot um eine Weltauswahl zu diversifizieren. Oder auch, um einfach regelmäßig einen kleineren Betrag zu investieren, wenn man gerade keine einzelnen Aktien findet. Vielleicht auch, um Depotgebühren zu umgehen, wenn ein Anbieter eine kostenlose Führung an eine Mindesttransaktion oder die Ausführung eines Sparplans koppelt.

Der ultimative Grund ist für mich jedoch die eigene Vergleichbarkeit. Wenn ich sehe, dass ich mit automatisierten und regelmäßigen ETF-Investitionen über einen Sparplan besser bin, als mit einzelnen Aktien: Wozu sollte ich mir dann noch den Aufwand machen? Es wäre in diesem Fall besser und effizienter, es einfach zu halten.

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