3 Fehler bei Aktien, die jährlich 10 % Rendite kosten können!

Langfristig Vermögen mit Aktien aufbauen – das ist das Ziel vieler Anleger. Eine durchschnittliche Jahresrendite von 7 bis 10 % ist dabei historisch durchaus realistisch.
Und trotzdem schaffen es viele nicht, dieses Potenzial auszuschöpfen. Woran liegt das? Nun, oft sind es keine äußeren Umstände oder fehlendes Fachwissen, sondern typische Anlegerfehler, die wertvolle Prozentpunkte kosten können.
Emotionale Entscheidungen können teuer werden
Wenn die Börsen schwanken oder ein Crash droht, kommt Panik auf. Die Angst, weitere Verluste zu erleiden, führt dann häufig zu voreiligen Verkäufen.
Doch wer bei Tiefständen verkauft, realisiert Verluste und verpasst eine schnelle Erholung danach. Historische Daten zeigen, dass genau diese Erholungsphasen einen großen Teil der langfristigen Rendite ausmachen.
Meine Einschätzung ist daher, dass es in Krisen besser ist, in solchen Situationen nicht zu verkaufen und sogar nachzukaufen. Langfristig haben sich die Aktienmärkte immer erholt. Das bringt langfristig deutlich bessere Chancen.
Anlegerfehler: Der Trugschluss, den perfekten Moment zu treffen
Kommen wir zum nächsten Fauxpas, dem Market Timing. Viele Anleger denken, sie könnten durch gezieltes Ein- und Aussteigen mehr Rendite erzielen. An sich gut gemeint, doch Market Timing scheitert in der Regel und das selbst bei Profis.
Studien zeigen, dass Anleger, die nur wenige der besten Börsentage eines Jahrzehnts verpassen, einen nicht unerheblichen Teil der Rendite verlieren. Hinzu kommen häufige Transaktionen, die unnötige Kosten und mögliche steuerliche Nachteile mit sich bringen.
Also, statt hektischer Umschichtungen ist ein kontinuierliches Investieren meines Erachtens die klügere Wahl. Sparpläne können helfen diszipliniert zu bleiben.
Klumpenrisiko bei Aktien
Einen letzten Take für heute möchte ich noch mit der Diversifikation geben, denn die Übergewichtung einzelner Aktien oder Branchen ist einer der häufigsten Fehler – und zugleich auch einer der fatalste Fehler. Denn, wer zu sehr auf ein Unternehmen oder einen Sektor setzt, riskiert starke Verluste bei negativen Entwicklungen.
Diese schlagen direkt auf die Rendite durch und sie treten mit hoher Wahrscheinlichkeit ein. Selbst scheinbar sichere oder defensive Werte sind hiervon nicht gefeit.
Die Lösung ist ein breit diversifiziertes Portfolio über verschiedene Länder, Branchen und Anlageklassen hinweg. Es gleicht Schwankungen aus und sorgt für gemäßigteres Wachstum. Aber, übertreibe es nicht, ab 20 bis 30 Werten ist das Größte meist schon erledigt.
Fazit: Weniger Aktionismus, mehr Strategie
An der Börse wird Geduld belohnt. Wer emotionale Entscheidungen vermeidet, nicht ständig handelt und auf eine breite Streuung setzt, hat am Ende deutlich bessere Chancen, jährlich nahe der gewünschten 10 % Rendite zu landen.
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