Dream Finders Homes: Die Konjunktur belastet das Geschäft und den Aktienkurs

Ein modernes Wohnhaus mit Palmen im Vordergrund
Foto: Expect Best via Pexels

Die Situation für Häuserbauer in Amerika bleibt weiterhin schwierig. Die Branche sieht sich mit Herausforderungen durch hohe Zinsen, die Erschwinglichkeit von Wohnraum sowie ein schwaches Verbrauchervertrauen konfrontiert. In diesem Umfeld erscheint das Ergebnis des zweiten Quartals für die Dream Finders Homes-Aktie (WKN: A2QMNU) durchaus annehmbar.

Die Zahlen von Dream Finders Homes

So nahm die Zahl der verkauften Häuser im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % von 2.031 auf 2.232 zu. Der Umsatz aus dem Kerngeschäft Hausbau stieg um 4 % auf 1,1 Mrd. US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis („ASP“) der im zweiten Quartal abgeschlossenen Hausverkäufe betrug 481.027 US-Dollar, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem ASP des Vorjahresquartals von 514.833 US-Dollar entspricht.

Der Anstieg der Einnahmen aus dem Wohnungsbau war in erster Linie auf die Zunahme der abgeschlossenen Hausverkäufe zurückzuführen. Dafür verantwortlich sind auch die 179 Hausverkäufe, die auf die Übernahme von Liberty Communities im Januar 2025 zurückzuführen sind. Die Liberty-Häuser hatten einen ASP von 355.550 US-Dollar und trugen so zum Rückgang des ASP für das Quartal insgesamt bei. „Der verstärkte Einsatz von Verkaufsanreizen“, wie Dream Finders Preisnachlässe oder andere Incentives nennt, wirkte sich ebenfalls negativ auf das Umsatzwachstum im Hausbau aus.

Schwacher Gewinn in noch schwächerem Markt

Die Bruttomarge im Hausbau ging um 250 Basispunkte auf 16,5 % zurück, was neben den schon genannten „Verkaufsanreizen“ mit höheren Grundstücks- und Finanzierungskosten sowie teureren Materialien zu tun hat. Wie schon im Vorquartal legten die allgemeinen Aufwendungen kräftig um 39 % und damit deutlich stärker als der Umsatz zu. DFH führt dies auf Kosten für Forward-Hypothekenprogramme zurück, die es „Hauskäufern ermöglichen, ihre Hypothekenzinsen zum Zeitpunkt des Verkaufs festzuschreiben“.

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Unterm Strich blieb von April bis Juni ein Gewinn von 56,6 Mio. US-Dollar übrig, das sind 30 % weniger als vor einem Jahr. Je verwässerter Dream Finders Homes-Aktie ging der Gewinn von 81 auf 56 Cent zurück.

Dream Finders hält trotz des Abschwungs an seiner Strategie fest. Im Berichtsquartal schloss das Unternehmen die Übernahmen von Alliant National Title Insurance Co. und Green River Builders ab und kommt damit auf insgesamt zehn Akquisitionen in den letzten sechs Jahren. Alliant erschließt neue Einnahmequellen im Bereich Finanzdienstleistungen; Green River stärkt die Präsenz von Dream Finders im schnell wachsenden Raum Atlanta.

Wie wir die Zukunft von Dream Finders Homes sehen

Der Ausblick von Dream Finders bleibt mit 9.250 Hausverkäufen unverändert. Sollte der Markt so schwach bleiben, bieten sich Dream Finders möglicherweise weitere Chancen, weitere Wettbewerber aus den Kernmärkten im Sun Belt zu übernehmen.

Bis zu einer Verbesserung des makroökonomischen Umfeldes dürfte es für Dream Finders schwer bleiben. Somit sind Ergebnisse wie im ersten Halbjahr 2025 das Beste, was Anleger erwarten dürfen. Erst mit einem Anziehen der Konjunktur und einer möglichen Zinssenkung können die Zahlen wieder besser werden.

Insgesamt konnte Dream Finders Homes durch das Geschäftsmodell, das liquiditätsschonend nur Optionen auf Land kauft, aber nicht das Land selbst, den Nachfragerückgang im Zuge der steigenden Zinsen und Preise gut überstehen. Nichtsdestotrotz würden weiterhin steigende Zinsen oder eine hohe Inflation Eigenheime noch teurer machen, als sie ohnehin schon sind. Das wäre schlecht für die Nachfrage. Auch eine Verschärfung der Rezession könnte dafür sorgen, dass weniger Häuser nachgefragt werden.

Trotz der aktuell schlechten konjunkturellen Vorzeichen sehen wir die Marktposition des Unternehmens grundsätzlich positiv. Die Nachfrage nach Eigenheimen in den USA ist weiterhin ungebrochen und das eigene Haus gilt weiterhin als Teil des American Dream. Dream Finders Homes sollte davon profitieren können.

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