Aktien, die 2026 wohl eine Rekord-Dividende ausschütten – sind deine dabei?

Ein Laptop zeigt den Chart einer Aktie oder von Gold an der Börse.
Foto: MLbay via Pixabay

Wie Investoren wissen, sind Aktien manchmal wie ein guter Wein: Je älter sie werden, desto besser werden sie. Das gilt zumindest für Qualitätsaktien. Sie steigen kontinuierlich im Wert.

Doch auch ihre Ausschüttungen legen beständig zu. Wer sich bereits jetzt für das Jahr 2026 positioniert, könnte also Zeuge davon werden, wie eben jene Unternehmen nicht nur ihre Gewinne weiter erhöhen, sondern auch Ausschüttungen tätigen, die selbst erfahrene Investoren staunen lassen.

Drei Kandidaten mit stabilen Geschäftsmodellen, robustem Burggraben und einer Wachstumsstory, möchte ich heute einmal näher vorstellen. Die Rede ist von der Allianz (WKN: 840400), BlackRock (WKN: 928193) und Microsoft (WKN: 870747).

Die Allianz zahlt Dividenden wie ein Uhrwerk

Die Allianz ist nicht nur einer der größten Versicherungskonzerne der Welt, sondern auch ein äußerst verlässlicher Dividendenzahler. Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Verträgen, stabilen Prämieneinnahmen und einem Asset-Management-Arm, der zusätzlich Erträge liefert. 

Selbst in wirtschaftlich rauen Zeiten sorgt das Versicherungsgeschäft für äußerst berechenbare Cashflows. Mit steigenden Zinsen verbessern sich die Anlageerträge – ein Turbo für Gewinn- und Dividendenausweitung. Aber auch der Klimawandel könnte trotz Unsicherheiten eine Chance darstellen.

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Burggraben? Natürlich die Kapitalstärke, enge Kundenbindungen, die globale Markenpräsenz und regulatorische Eintrittsbarrieren. Sie schrecken potenzielle Wettbewerber bereits beim Lesen der Auflagen ab.

BlackRock – Herr der ETFs

Ähnlich groß im Geschäft ist auch BlackRock, der weltgrößte Vermögensverwalter. Mit seiner Marke iShares ist das Unternehmen quasi ein Synonym für ETFs. 

Der Trend zum passiven Investieren ist ungebrochen und selbst institutionelle Investoren greifen immer häufiger zu kostengünstigen Indexfonds. Genau das bringt nicht nur stetige Managementgebühren, sondern auch Netzwerkeffekte. Je größer das verwaltete Vermögen, desto niedriger die Kosten – und desto attraktiver wird man für neue Kunden. 

Der Burggraben liegt hier in der Markenmacht, in Skaleneffekten und in einer technologischen Plattform namens Aladdin, die sogar von anderen Asset Managern genutzt werden muss. Megatrend-Faktor: Die wachsende Altersvorsorgelücke sorgt weltweit für eine steigende Nachfrage nach einfachen und günstigen Investmentlösungen. Kommen wir zur letzten Aktie, Microsoft.

Microsoft-Aktie: Der Alleskönner im Software-Universum

Seit Jahrzehnten liefert Microsoft nicht nur Betriebssysteme, sondern auch Gewinne, über die sich die Aktionäre freuen. Die Cloud-Sparte Azure wächst deutlich zweistellig, KI-Anwendungen wie Copilot sorgen für neue Lizenzmodelle und Office 365 ist im Geschäftsalltag so unverzichtbar wie Kaffee im Büro.

Mit einem Nettogewinn von über 100 Mrd. US-Dollar für das Geschäftsjahr 2025 und einer ähnlich hohen Netto-Cash-Position kann Microsoft seine Dividende quasi im Schlaf erhöhen. Der Burggraben liegt hier eindeutig in der Kombination aus Netzwerkeffekten, hohen Wechselkosten.

Technologisch gesehen hinkt Microsoft nicht hinterher, auch wenn einige Trends verpasst wurden. KI könnte für das Unternehmen das nächste große Ding sein.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Allianz, BlackRock und Microsoft. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Allianz und von Microsoft.



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