Besser als der Sparplan: Diese 5 Konsum-Gewohnheiten kosten dich deine finanzielle Freiheit

Wenn du bereits einen Sparplan auf ETFs oder Aktien hast: Glückwunsch, du machst schon einiges richtig! Doch ein paar Euro im Monat zu investieren, reicht nicht. Zumindest nicht, wenn man langfristig betrachtet die eigene Rentenlücke schließen oder gar die finanzielle Freiheit erreichen möchte.
Tatsächlich entscheiden Kleinigkeiten im Alltag oft schneller über die finanzielle Freiheit als einzelne Anlageentscheidungen. Wer diese fünf Gewohnheiten erkennt und ändert, gewinnt mehr Spielraum als mit einem Sparplan allein.
1. Täglicher Kaffee to go
Schnell vor der Arbeit einen Kaffee zum Mitnehmen bei Starbucks? Meine Starbucks-Aktien danken es dir, aber deinem Geldbeutel tust du damit keinen Gefallen. Setzen wir bei einer günstigen Kaffeevariante an, kostet ein Becher locker 3,50 Euro. Das klingt auf den Tag gesehen harmlos. Rechnet man den Betrag jedoch auf 250 Arbeitstage hoch, liegen wir bereits bei 875 Euro im Jahr.
Im Monat sind das knapp 73 Euro, die du stattdessen in deinen Sparplan fließen lassen kannst. Über die Jahre hinweg hilft dir dieser Beitrag, spürbar vom Zinszinseffekt zu profitieren. Und mal ehrlich: Daheim kannst du dir auch einen Kaffee kochen und in einem Thermobecher mitnehmen. Das schmeckt im Zweifel auch besser, als die To-go-Variante.
2. Zu viele Streaming- und Abo-Dienste
Wer kennt es nicht: Die Lieblingsserie läuft auf Netflix, der neue Marvel-Film auf Disney+ und am Wochenende läuft die Bundesliga natürlich auf zwei verschiedenen Sendern – also braucht man die dazugehörigen Abonnements auch noch. Nicht zu vergessen, dass man unterwegs auch mit Spotify die neueste Musik hören möchte.
Diese ganzen Abos summieren sich im Monat. Allein die genannten Dienste läppern sich auf mindestens 100 Euro im Monat. Das sind 1.200 Euro im Jahr! Und ob du es dir eingestehst oder nicht, eines steht fest: So viele Inhalte kannst du für das Geld gar nicht konsumieren. Da hilft ein Abo-Check einmal im Quartal. Unbenutzte Abos kündigt man, bei anderen Diensten kann man eventuell auf eine Familienvariante umsteigen und etwas Geld sparen.
Das freiwerdende Geld lässt sich wiederum in einen Sparplan leiten oder man investiert es in ein Abo, das einem dabei hilft, die eigene finanzielle Freiheit zu erreichen.
3. Impulskäufe bei Sale-Aktionen
Schnäppchen locken an jeder Ecke, aber oft bleibt die Ware ungetragen im Schrank. Wer systematisch weniger, aber besser kauft, spart nicht nur Geld. Er vermeidet Fehlkäufe, die den Konsumhaushalt belasten.
Bevor man sich von den Prozenten verlocken lässt, sollte man sich den Kauf zumindest 24 Stunden durch den Kopf gehen lassen. Häufig verschwindet der Kaufwunsch dann von alleine und man hat wieder mehr Geld für den monatlichen Sparplan übrig.
4. Regelmäßiges Essen bestellen
Lieferdienste sind bequem. Aber sie sind in den letzten Jahren vor allem teuer geworden. Und manchmal schmeckt es nicht einmal so, wie man es sich erhofft. Ein Abendessen zu Hause kostet oft nur ein Drittel dessen, was die Bestellung bringt. Drei Lieferungen im Monat können 600 Euro im Jahr ausmachen.
Wer öfter selbst kocht, hat nicht nur niedrigere Kosten. Er gewinnt auch mehr Kontrolle über seine Gesundheit und, du wirst es ahnen, hat mehr Geld für den monatlichen Sparplan auf der Seite.
5. Kleinkredite und Ratenkäufe
Durch Ratenkäufe sehen große Anschaffungen wie ein neuer 8k-Fernseher gleich viel günstiger aus. Diese Angebote in Anspruch zu nehmen, bedeutet allerdings nur, dass man sich Sachen kauft, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Zinsen, Gebühren und die Laufzeit der Raten belasten im Laufe der Zeit deine eigene Bilanz stark.
Wenn du dir etwas gönnen möchtest, mach es so, wie es jeder vernünftige Schwabe machen würde: Kauf es dir einfach nicht. Kleiner Spaß am Rande ;-) . Am besten du sparst fleißig darauf hin und belohnst dich dann. Bekanntermaßen ist Vorfreude ohnehin die schönste Freude.
Verbessere dein Verhalten, dann läuft der Sparplan noch besser
Ein Sparplan ist ein starkes Werkzeug. Er schafft Disziplin und automatisiert den Vermögensaufbau. Wirklich finanziell frei werden Anleger aber erst, wenn sie ihre Ausgabenmuster ändern. Wer tägliche Kleinausgaben reduziert, Abos konsolidiert, Impulskäufe vermeidet, seltener Essen bestellt und eine Verschuldung durch Ratenkäufe vermeidet, schafft kurzfristig Liquidität.
Dieses Geld kann der Sparplan noch effizienter einsetzen. Kleine Alltagsänderungen wirken oft stärker als die beste Anlagestrategie. Du glaubst mir nicht? Dann probier‘ mal unseren Zinseszins-Rechner aus und gib einmal als monatliche Rate 20 Euro und beim anderen Mal 200 Euro ein. Die anderen Werte belegst du identisch wie folgt: Anfangsbetrag = 0, Rendite pro Jahr = 7 %, Anlagedauer = 10 Jahre. Du wirst staunen.
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