10 Jahre Allianz-Aktie: So reich wärst du inklusive Dividende wirklich!

Ein Bekannter von mir witzelte einmal, die Allianz-Aktie (WKN: 840400) sei an der Börse so aufregend wie eine Lebensversicherungspolice selbst: nüchtern, berechenbar und ohne jeden Glamour. Das mag prinzipiell auch so sein, doch wer seit 2015 unbeirrt dabei geblieben ist, wird heute feststellen, dass gerade dieses vermeintlich biedere Investment eine erstaunlich satte Rendite beschert hat.
Während alle über Hypes wie Tesla (WKN: A1CX3T) oder Bitcoin sprachen, sammelten Allianz-Anleger in aller Ruhe Dividenden und Kursgewinne ein. Rechnen wir einmal genauer nach, wie reich man geworden wäre und überlegen, ob die Aktie immer noch ein Kauf sein kann.
10 Jahre Allianz Aktie und die daraus resultierende Rendite
Blicken wir in die Vergangenheit: Im September 2015 lag der Kurs der Allianz-Aktie bei rund 135 Euro. Heute, zehn Jahre später, notiert sie bei etwa 346 Euro. Das allein entspricht bereits einem Kursplus von gut 156 %.
Wer damals also 10.000 Euro investierte, konnte also in etwa 74 Aktien erwerben. Allein durch die Kurssteigerung ist dieses Paket heute mehr als 25.600 Euro wert, was einer jährlichen Steigerung von 9,9 % entspricht. Das wäre bereits ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann – doch die eigentliche Geschichte schreibt die Dividende.
Die Dividende als stiller Rendite-Booster
Die Allianz zählt seit Jahren zu den großzügigsten Dividendenzahlern im DAX. Zwischen 2015 und 2024 summieren sich die Ausschüttungen auf 102,50 Euro pro Aktie. Für unsere 74 Aktien ergibt das in zehn Jahren zusätzliche 7.585 Euro an ausgezahlten Dividenden.
Zusammen mit dem Kurswert ergibt sich somit ein Gesamtvermögen von über 33.000 Euro – vor Steuern und Transaktionen versteht sich. Aus einer ursprünglichen Investition von 10.000 Euro wurde brutto somit mehr als das Dreifache – eine Wertentwicklung, die kaum noch als „langweilig“ zu bezeichnen ist.
Stabilität schlägt Spekulation
Gut, mit Tech-Aktien oder Kryptowährungen hätten risikofreudige Anleger in derselben Zeit zwar teils deutlich bessere Gewinne erzielen können, allerdings hätten sie auch das Risiko getragen, einen Großteil ihres Vermögens zwischenzeitlich wieder zu verlieren.
Die Allianz hingegen lieferte Jahr für Jahr zuverlässig steigende Dividenden, getragen von einem robusten Geschäftsmodell und einer starken Marktposition. Gerade für langfristig orientierte Anleger war die Aktie somit eine Art Ruhepol im Depot, der Sicherheit und eine ansehnliche Rendite bot.
Und genau das könnte noch einige Jahre so weitergehen. Höhere Zinsen, Pricing-Power in einem inflationären Umfeld und Stabilität aus langfristig laufenden Versicherungsverträgen sind eine gute Kombination. Selbst Warren Buffett hat dies früh erkannt und seine Investmentholding Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) darauf aufgebaut.
Das KGV für 2026 von 11,5 ist meines Erachtens dabei trotz des Preisanstiegs der Aktie nicht hoch. Die erwartete Dividendenrendite reicht bis an die 5-%-Marke heran. Bei soliden, wachsenden Erträgen sind das attraktive Relationen.
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Frank Seehawer besitzt Aktien von Allianz und Berkshire Hathaway. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Allianz und von Berkshire Hathaway.

