General Mills, Coca-Cola oder Münchener Rück: Diese Aktie erreicht als nächstes 10.000 Euro in meinem Depot!

Ein Mann analysiert Finanzberichte, im Vordergrund Kursdaten und ein aufwärts zeigender Aktienchart
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Was haben die Aktien von General Mills (WKN: 853862), Coca-Cola (WKN: 850663) oder der Münchener Rück (WKN: 843002) gemeinsam? Um es direkt zu sagen: Es sind alles Aktien aus meinem Depot. Von allen drei Aktien könnte ich mir vorstellen, Positionen von 10.000 Euro aufzubauen. Wenn ich es nicht bereits habe. Exakt hier sind wir bereits beim Thema.

Denn in eine dieser Aktien habe ich in Kürze 10.000 Euro investiert. Bei den anderen beiden Aktien kann ich das nicht behaupten. Entweder, weil ich diesen Meilenstein bereits erreicht habe. Oder aber, weil ich die Aktie vielleicht (noch) nicht attraktiv genug halte, um auf dem jetzigen Niveau eine solche Position zu wagen.

Bereit? Dann legen wir los. In diese Aktie habe ich als nächstes 10.000 Euro investiert. Ist es wohl die Münchener Rück, General Mills oder Coca-Cola? Alle drei Aktien werden wir besprechen. Versprochen.

General Mills: Investiere ich in diese Aktie 10.000 Euro?!

Starten wir mit der Aktie von General Mills. Meine erste Position habe ich zu Anfang des Jahres 2019 aufgebaut. Damals besaß der US-amerikanische Lebensmittelkonzern eine Dividendenrendite von über 5 %. Das schien mir attraktiv. Günstig. Aussichtsreich. Die Position habe ich nicht bereut, die Position ist seitdem konstant und sogar über die Jahre gewachsen. Auch zuletzt.

Aber ist General Mills die Aktie, in die ich als nächstes 10.000 Euro investiert habe? Um dir direkt zu antworten: Ja. Das liegt an der jetzt vorhandenen und eher günstigen Bewertung. Die Anteilsscheine besitzen momentan sogar über 5 % Dividendenrendite. Ich kaufe daher erneut für ca. 1.000 bis 1.500 Euro und werde somit die Position auf einen fünfstelligen Betrag ausbauen. Vielleicht fragst du dich jetzt: Was ist meine These? Die einfache Antwort: Get-Rich-Real-Slow. Oder, zu deutsch: Langsam immer reicher werden.

Denn General Mills besitzt eine defensive und zeitlose Dividende. Das Ausschüttungsverhältnis liegt derzeit bei ca. 59,5 %. Es dürfte sich durch leichte Ergebnisrückgänge bis auf ca. 65 % oder 70 % verschlechtern. Das sind aber Ausschüttungsverhältnisse, die andere Lebensmittelkonzerne regulär besitzen. Ohne 5 % Dividendenrendite, ohne Sicherheitspuffer. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis erscheint mir mit momentan ca. 13 eher preiswert. Ich sehe eine klare Value-Chance und glaube, dass der US-Konzern mit Pricing-Power auch langfristig wieder Wachstum erzielen kann. Mit einem Marktanteil von über 30 % gilt der Konzern als Marktführer im Cornflakes-Segment. Ich sehe außerdem, dass der Gewinn je Aktie über viele Jahre stets gestiegen ist. Mit dem Lebensmittelfokus dürfte das auch in den kommenden 10, 15 oder 30 Jahren möglich sein. Mit über 5 % Dividende kassiere ich netto sogar ca. 375 Euro Dividende pro Jahr bei 10.000 Euro investiert in die Aktie. Das nenne ich: Langsam stets ein bisschen reicher werden.

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Münchener Rück: Ich habe bereits 10.000 Euro in die Aktie investiert!

Gehen wir nun zu den anderen beiden Aktien über. Der Grund, warum die nächste Aktie mit 10.000 Euro Einsatz nicht die Münchener Rück wird, hängt damit zusammen, dass ich den Meilenstein bereits erreicht habe. Genauer gesagt, sogar schon vor drei Jahren. Der DAX-Rückversicherer ist seitdem ein beständiges Mitglied in meinem Depot.

Daran werde ich auch nicht rütteln, auch wenn ich jetzt keine weiteren Aktien nachkaufe. Denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 12 für das laufende Geschäftsjahr 2025 sehe ich auch hier eine günstige Bewertung. Die Dividendenrendite ist mit ca. 3,8 % ebenfalls vergleichsweise attraktiv. Zumal in diesem Jahr unter 50 % für die Dividende verwendet worden sind. Weitere Mittel fließen in Aktienrückkäufe, die den Anteil ausstehender Aktien verringern und damit mehr Raum für zukünftige Dividendenerhöhungen liefern.

Bei der Münchener Rück glaube ich unterm Strich, dass ich ebenfalls langfristig ein wachsendes passives Einkommen erhalte. Aber es besteht stets ein wenig das Risiko, dass der Rückversicherungsmarkt in eine weiche Phase mit weniger Preissetzungsmacht driftet. Oder, dass einzelne Geschäftsjahre von Unwettern verhagelt werden. Deshalb baue ich meine Position erst einmal nicht mehr auf, sondern verwalte sie, indem ich alle meine Aktien weiter halte. Und, wie gesagt: Es sind schon heute über 10.000 Euro.

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Coca-Cola: Das Problem mit der Bewertung

Zu guter Letzt widmen wir uns noch der Aktie von Coca-Cola. Der US-amerikanische Getränkekonzern besitzt viele Faktoren, die man sich nur wünschen kann. Eine starke zentrale Marke. Sowie ein defensives Geschäftsmodell im Getränke-Segment. Der Ansatz, eher Lizenzen zu vergeben und Sirups als Vorprodukt zu verkaufen, bringt noch mehr planbare Umsätze und Gewinne. Denn das Risiko und die Kosten des Vertriebs sind an die Abfüller ausgelagert. Gerne würde ich daher 10.000 Euro in die Aktie von Coca-Cola investieren. Und werde es irgendwann auch. Aber nicht jetzt.

Denn die Coca-Cola-Aktie ist mir im Moment einfach zu teuer. 2,9 % Dividendenrendite bilden eher eine teure Bewertung. Auch ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 28, ausgehend von einem 2024er Gewinn je Aktie von 2,47 US-Dollar erscheinen mir zu viel. Wir dürfen nicht vergessen, dass Coca-Cola eher ein Wachstum im mittleren bis maximal höheren einstelligen Prozentbereich liefern dürfte. Das erscheint mir in Anbetracht der Bewertung ein wenig zu hoch.

Damit ich 10.000 Euro in die Aktie von Coca-Cola investiere, müsste ich wohl zu mehr als 3,5 % Dividendenrendite und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von deutlich unter 25 zugreifen können. Doch bin ich optimistisch: Irgendwann ist das möglich. Dann werde ich meine Position auch hier aufstocken. Aber meine nächste Aktie, in die 10.000 Euro investieren, heißt General Mills.

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Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola, General Mills und der Münchener Rück. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Münchener Rück.



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