Kann die Veeva-Aktie in den nächsten 10 Jahren wieder 736 % Rendite erzielen?

Bei Veeva Systems (WKN: A1W5SA) setzen wir auf einen Softwarespezialisten in einer ziemlich interessanten Nische. Denn das Unternehmen hat sich der Mission gestellt, im medizinisch-pharmazeutischen Bereich einen gute Software zu entwickeln, die Studiendaten ideal zusammengestellt. Dadurch können Unternehmen den eigenen Zulassungsprozess beschleunigen und durch den Faktor Zeit einen Wettbewerbsvorteil erhalten. Das hat auch frühen Investoren der Veeva-Aktie astronomische Renditen eingebracht. Seit der Covid-Pandemie stockt der Kurs jedoch.
Was ist bei der Veeva-Aktie los?
Dass der Ansatz funktioniert, unterstreichen ein weiteres Mal die Zahlen für das letzte Quartal: Hier konnte Veeva Systems den Umsatz um 16 % auf 811,2 Mio. US-Dollar steigern. Zudem wuchsen die Abo-Umsatzerlöse um 17 % auf 682,5 Mio. US-Dollar. Der wiederkehrende Umsatzanteil ist mit einem relativen Anteil von ca. 75 % weiterhin der größte Treiber der Wachstumsgeschichte.
Besonders erfreut uns aber zu sehen, wie profitabel Veeva Systems wächst. Im letzten Quartal konnte das Unternehmen das Nettoergebnis von 185,8 Mio. US-Dollar auf 236,2 Mio. US-Dollar steigern. Das entspricht einem Wachstum von 27,1 % im Jahresvergleich. Je Veeva-Aktie entspricht das einem Ergebnis von 1,40 US-Dollar, nach 1,13 US-Dollar ein Jahr zuvor. Auf Non-GAAP-Basis (vor allem ohne aktienbasierte Vergütung) läge das Nettoergebnis mit 345,1 Mio. US-Dollar noch höher.
Hier sehen wir, dass das Margenprofil langfristig durchaus die Marke von 30 % weit hinter sich lassen kann. Eine Perspektive, die uns gefällt. Denn wir sind der Überzeugung, dass Veeva Systems vor allem mit steigenden Gewinnen die eigene Erfolgsgeschichte weiterschreiben kann. Und auch wird.
Diese Wachstumschancen hat Veeva Systems jetzt
Denn das Management betonte im Rahmen der neuesten Zahlen, dass man bis zum Jahre 2030 einen Umsatz von 6 Mrd. US-Dollar erzielen wolle. Dabei sei man auf einem guten Weg. Außerdem sehe man noch ein gewaltiges Potenzial, um Zulassungsprozesse zu beschleunigen. Man adressiere einen großen Markt, an dessen Spitze man quasi erst kratze. Auch das: Musik in unseren Ohren.
Wir sehen aber vor allem auch, dass Veeva Systems sein eigenes Ökosystem konsequent erweitert. So seien die eigenen AI Agents im Dezember marktreif und könnten ausgeliefert werden. Mit den Programmen sollen Prozesse in der Datensammlung vereinfacht und standardisierten Verfahren interpretiert werden können. Ein enormer Nutzen für Endkunden. Außerdem habe man das eigene CRM-System an weitere 23 Kunden ausgeliefert und erreiche nun 115 Kunden. Ein enormes Wachstum? Ja durchaus. Aber auch in Cloud-Anwendungen setzen drei weitere der Top-20-Pharmakunden nun auf Veeva Systems. Wir sehen, dass sich die Lösungen im eigenen Markt gut etablieren.
Diese Punkte sprechen außerdem für die Veeva-Aktie
Der Detail-Blick zeigt außerdem, dass Veeva Systems mittlerweile 6,6 Mrd. US-Dollar in Cash und kurzfristigen Investitionen hält. Demgegenüber stehen gerade einmal 1,05 Mrd. US-Dollar an Verbindlichkeiten, wovon 822 Mio. US-Dollar als Rechnungsabgrenzungsposten für bereits geleistete Zahlungen, aber noch nicht realisierten Umsatz sind. Eine starke Bilanz!
Auch die operativen Kosten sind gut im Griff. 191 Mio. US-Dollar verwendet Veeva Systems für die eigene Produktentwicklung. Lediglich 68 Mio. US-Dollar für die allgemeine Verwaltung und 110 Mio. US-Dollar für Marketing. Das ist schlank und sollte zum weiteren Skalieren beitragen.
Wir glauben daher, dass wir mit Veeva Systems eine echte Perle identifiziert haben, die die Pharmabranche revolutioniert. Und das ohne das Einzelrisiko tragen zu müssen, dass es Patente oder Rückschritte im Zulassungsprozess einzelner Produkte gibt.
Was Investoren der Veeva-Aktie wissen sollten
Der Löwenanteil der Umsätze stammt auf Abonnement-Basis aus der Cloud-Software. So erwirtschaftet man wiederkehrende Umsätze. Pharma-Unternehmen, die einmal die Lösungen von Veeva bezogen haben, erweisen sich als besonders loyal. Die Non-Subscription-Umsätze speisen sich aus Services und Einmalberatung. Die interessanten Umsatzerlöse sind allerdings jene im Subscription-Segment.
Dort kann die Cloud-Software für digitale Zulassungsanträge und deren Verwaltung zu einem effizienten Verfahren und einer schnelleren Genehmigung (und damit zu potenziellen Wettbewerbsvorteilen für Kunden von Veeva Systems) führen.
Die Pharma-Branche ist gigantisch und jedes Jahr existieren viele Anträge bei der FDA oder der EMA. Insbesondere in Zeiten von COVID-19 half Veeva vielen Unternehmen dabei, ihre Anträge zu digitalisieren und zu beschleunigen. Wir gehen davon aus, dass das Potenzial der Veeva-Aktie noch ein gutes Stück über der aktuellen Marktkapitalisierung liegt.
Leider ist Veeva Systems nicht das einzige Cloud-Unternehmen, das die Pharma-Branche im Visier hat. Der Markt ist groß und entsprechend könnten auch Branchengrößen auf die Idee kommen, spezielle Cloud-Lösungen für die Branche zu entwickeln.
Tatsächlich kooperiert Veeva Systems sogar teilweise mit den Tech-Schwergewichten, was zwar Veeva Systems Marktpotenzial untermauert – aber auch die Konkurrenz unterstreicht.
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