Warum die Tristel-Aktie gerade um 11 % gestiegen ist

Auf der Hauptversammlung von Tristel (WKN: A0JDM7) am 11. Dezember gab CEO Matt Sassone ein erstes Update über das seit dem 1. Juli laufende Geschäftsjahr 25/26.
Das britische Unternehmen verkauft selbst entwickelte Desinfektionsmittel auf der Basis von Chlordioxid an Krankenhäuser, die unter der Marke Tristel zur Dekontaminierung von Medizinprodukten und unter der Marke Cache zur Desinfektion von Oberflächen in der Umgebung eingesetzt werden.
Langweiliges Geschäft, spannende Aktie?
Tristel sieht ein solides Wachstum in Großbritannien und darüber hinaus in ganz Europa. Sassone bestätigte daher erneut, eine Umsatzsteigerung von mindestens 10 % gegenüber dem Vorjahr zu erwarten. Der größere Teil des Umsatzes und des Gewinns fällt in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres von Januar bis Juni an, da die saisonale Nachfrage der Krankenhauskunden im Winter stärker ist.
Unser besonderes Augenmerk bei Tristel gilt dem Geschäft in den USA, da die Wachstumsmöglichkeiten dort ein wesentlicher Teil unserer Investitionsthese sind. Und wir wurden nicht enttäuscht: Sassone spricht von „einer positiven Entwicklung und Wachstumspotenzial“.
Tristel-Aktie: Das USA-Business zündet endlich
Konkret bedeutet das, dass der Desinfektionsschaum für Ultraschall-Geräte Tristel ULT von Juli bis November 2025 bereits ebenso viel Umsatz erzielt hat wie im gesamten Geschäftsjahr zuvor. Der in der Augenheilkunde eingesetzte Schaum Tristel OPH hat nach seiner Einführung „einen hervorragenden Start hingelegt“. Insgesamt ist der Umsatz in den USA um 510 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.
Das ist eine erfreuliche Tendenz; im vergangenen Geschäftsjahr betrug das Umsatzwachstum „nur“ 100 %. Wir müssen aber immer bedenken, dass diese enormen Wachstumsraten auf einem sehr geringen Umsatzniveau von weniger als 1 Mio. Pfund stattfinden.
Dennoch sieht es so aus, dass das Nordamerika-Geschäft endlich ins Fliegen kommt. Dazu noch einmal Sassone: „Die Anerkennung unserer Technologie in den nationalen Richtlinien des American Institute of Ultrasound in Medicine in Verbindung mit unserem erweiterten Portfolioangebot auf dem US-Markt gibt uns die Zuversicht, dass wir in der Lage sind, ein bedeutendes und umfangreiches Geschäft auf dem weltweit größten Gesundheitsmarkt aufzubauen“.
Unser Fazit zur Tristel-Aktie
Nachdem Ende 2024 auch in Kanada die Zulassung für ULT erfolgte, erhoffen wir uns nun viel vom Nordamerika-Geschäft. Ein Risiko für die Tristel-Aktie wäre, dass die wichtigen Produktlaunches dort in den Sand gesetzt werden. Wir sehen in Kombination damit auch die Bewertung der Tristel-Aktie mit etwas Sorge. Für den Moment ist der Newsflow aber sehr positiv und wir sehen Anzeichen, dass nach dem CEO-Wechsel im September 2024 eine Phase des Erfolgs bei Tristel Einzug hält.
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