Tristel-Aktie: Eine „langweilige“ Aktie, die du kennen solltest!
DDas britische Unternehmen Tristel plc (WKN: A0JDM7) verkauft selbst entwickelte Desinfektionsmittel auf der Basis von Chlordioxid an Krankenhäuser, die unter der Marke Tristel zur Dekontaminierung von Medizinprodukten und unter der Marke Cache zur Desinfektion von Oberflächen in der Umgebung eingesetzt werden.
In einem ersten Update über das am 30. Juni beendete Geschäftsjahr 24/25 berichtet Tristel über eine starke Nachfrage nach seinen Produkten sowie über 15 % höhere Umsätze (auf Basis konstanter Wechselkurse) im zweiten Halbjahr. Somit kann Tristel für das gesamte Geschäftsjahr ein deutliches Wachstum sowie Ergebnisse im Rahmen der Markterwartungen und der eigenen Leistungsziele vermelden.
Tristel-Aktie Der tiefe Blick in die Zahlen
Der vorläufige Jahresumsatz stieg um 11 % auf 46,5 Mio. Pfund. Das Wachstum entspricht damit dem Ziel des Unternehmens, das durchschnittlich 10 bis 15 % pro Jahr über drei Jahre ausgegeben hatte. Der um aktienbasierte Vergütungen und Sonderposten bereinigte Vorsteuergewinn wird voraussichtlich mindestens 10,1 Mio. Pfund betragen, was einer Steigerung um 23 % entspricht. Warum der Gewinn deutlich stärker gestiegen ist als der Umsatz, begründet Tristel nicht. Ob es sich „nur“ um Skaleneffekte handelt, werden wir erfahren, wenn die Briten ihren Geschäftsbericht mit den endgültigen Zahlen vorlegen.
Tristel ist weiterhin schuldenfrei und generiert Cashflow. Der Kassenbestand belief sich zum 30. Juni 2025 auf 12,8 Mio. Pfund nach 11,8 Mio. Pfund ein Jahr zuvor.
CEO Matt Sassone, der im September ein Jahr im Amt sein wird, zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Vor allem betonte er die „robuste Nachfrage nach unseren Technologien zur Infektionsprävention in allen Regionen, einschließlich unserer neu erschlossenen Märkte in Nordamerika“. Kürzlich gab Tristel außerdem eine Verstärkung in der Vorstandsetage bekannt, die wir sehr begrüßen.
Was die Zukunft für Tristel bereithält
Einen konkreten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab Sassone nicht. Er sagte lediglich, dass er zuversichtlich sei, die Dynamik aus dem Jahr 24/25 aufrechterhalten zu können. Wir rechnen mit einem positiven Einfluss der Zulassung von Tristel ULT (einem hochwirksamen Desinfektionsschaum für endokavitäre transvaginale und transrektale Sonden sowie für Hautoberflächen-Schallköpfe, die während der Anwendung mit nicht intakter Haut in Berührung kommen können) in Kanada auf das Geschäft – und möglicherweise auch auf die Tristel-Aktie.
Tristel hat damit ein gutes Geschäftsjahr abgeliefert. Wir wissen bisher nicht genau, wie das Geschäft in Nordamerika läuft, aber es scheint langsam in Gang zu kommen. Für uns bleibt die Tristel-Aktie weiterhin ein attraktives Papier.
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