Kupfer ist das neue Gold: Diese Aktien mit bis zu 4,6 % Dividende sorgen für Outperformance!

Eine Person hält Münzen verschiedener Währungen in einer Hand
Foto: cottonbro studio via Pexels

Gold glänzt, Kupfer arbeitet – so könnte man es kurz und knapp beschreiben. Während Edelmetalle meist nur herumliegen und hoffen, dass alles schlimmer wird, sorgt Kupfer dafür, dass die Welt überhaupt funktioniert. Es ist kein Edelmetall, sondern ein Industriemetall mit entsprechendem Nutzwert.

Ohne Kupfer kein Stromnetz, kein Elektroauto, kein Rechenzentrum und keine Energiewende. Genau deshalb wird das rötliche Metall zunehmend wie ein strategischer Rohstoff behandelt – und genau deshalb geraten Kupferaktien immer stärker in den Fokus langfristig orientierter Investoren.

Und gerade jetzt scheint die Rally an Dynamik zu gewinnen. Über ein Jahr liegt das Plus in Dollar bei 46 %, über fünf Jahre stehen wir über 64 % im Plus. Die Gründe liegen neben fundamentalen Faktoren diesmal auch auf der geopolitischen Seite.

Kupfer als strategischer Engpassfaktor

Die Nachfrage nach Kupfer wächst strukturell, nicht zyklisch. Elektromobilität benötigt ein Vielfaches an Kupfer gegenüber Verbrennern, erneuerbare Energien sind extrem metallintensiv, und der globale Netzausbau verschlingt zusätzliche Millionen Tonnen. 

Gleichzeitig sinken Erzgehalte, Genehmigungen dauern länger und geopolitische Risiken nehmen zu. Eine Mine zu eröffnen ist nicht in kurzer Zeit möglich und dauert Jahre.

Produzenten mit bestehenden Großprojekten und effizienter Förderung besitzen damit einen erheblichen strategischen Vorteil. Und da lohnt sich ein Blick auf die führenden Produzenten.

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Freeport-McMoRan: Der fokussierte Kupferhebel

Freeport-McMoRan (WKN: 896476) ist einer der weltweit größten reinen Kupferproduzenten und profitiert direkt von steigenden Preisen. Das Herzstück des Geschäftsmodells ist die gigantische Grasberg-Mine in Indonesien, die durch Förderprojekte in Nord- und Südamerika ergänzt wird.

Freeport kombiniert hohe Produktionsvolumina mit vergleichsweise niedrigen Förderkosten, was zu einem starken operativen Hebel führt. Steigt der Kupferpreis, schlagen sich Preisbewegungen nahezu ungefiltert im Cashflow nieder.

Die aktuell geplante Fördermenge für das Jahr 2026 liegt bei rund 1,2 Millionen Tonnen. Mittelfristig könnte sie sogar auf 1,5 Millionen Tonnen steigen. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei etwas über einem Prozent.

Rio Tinto: Nach potenzieller Fusion der größte Player?

Rio Tinto (WKN: 852147) verfolgt einen anderen, aber ebenso überzeugenden Ansatz. Als global diversifizierter Bergbaukonzern integriert das Unternehmen Kupfer in ein breites Portfolio aus Eisenerz, Aluminium und Industriemetallen.

Gerade diese Diversifikation ermöglicht hohe Investitionen in kapitalintensive Kupferprojekte wie Oyu Tolgoi in der Mongolei. Das Geschäftsmodell setzt auf operative Exzellenz, langfristige Projektentwicklung und stabile Cashflows. Dadurch wird Kupferwachstum mit hoher Planungssicherheit kombiniert. Rio Tinto profitiert also weniger spekulativ, dafür nachhaltiger vom strukturellen Kupfertrend.

Durch die aktuellen Fusionsgespräche mit dem Wettbewerber Glencore (WKN: A1JAGV) würde Rio Tinto sogar zum größten Kupferproduzenten der Welt aufsteigen. Zusammen könnten sie deutlich über zwei Millionen Tonnen Förderung pro Jahr erreichen. Doch es gibt auch Risiken einer möglichen Fusion.

Die Bewertung ist mit einem erwarteten KGV von 11 bei historisch hohen Ausschüttungen nicht hoch. Aktuell liegt die erwartete Dividendenrendite für 2026 bei über 5 %.

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Frank besitzt Aktien von Rio Tinto. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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