DEFAMA-Aktie: Nicht aufregend, aber mit aufregenden Renditen!
Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA, WKN: A13SUL) setzt ihren Wachstumskurs fort und schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einer weiteren Übernahme ab. Mit der jüngsten Akquisition eines Fachmarktzentrums in Elsenfeld unterstreicht das Unternehmen seine Position als einer der effizientesten Akteure im deutschen Einzelhandelsimmobiliensektor. Dank dieser disziplinierten Strategie kann das Unternehmen noch viele Jahre lang zweistellig wachsen und den Investoren der DEFAMA-Aktie Mehrwert liefern.
DEFAMA-Aktie: Was ist passiert?
Kurz vor dem Jahreswechsel, am 29. Dezember 2025, gab die DEFAMA den Erwerb eines Fachmarktzentrums im bayerischen Elsenfeld bekannt. Das etwa 15 Kilometer südlich von Aschaffenburg gelegene Objekt passt perfekt in das bewährte Beuteschema der Berliner Gesellschaft: Es handelt sich um eine etablierte Immobilie in einem starken Einzelhandelsballungsgebiet.
Das Objekt ist mit einer Mietfläche von rund 1.400 m² und namhaften Mietern wie Fressnapf und Takko voll vermietet und sichert stabile Cashflows. Die installierte Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern generiert auch zusätzliche Erträge. Bei einem Kaufpreis von 1,7 Mio. € und jährlichen Erträgen von rund 180.000 € erzielt die DEFAMA einen attraktiven Mietfaktor von etwa 9,4 bzw. eine Mietrendite von 10,6 %. Dies beweist einmal mehr das Geschick des Managements, rentabel unter dem Marktdurchschnitt einzukaufen. Diese Strategie sollte das Management auch noch viele Jahre lang beibehalten.
Das Gesamtbild bei DEFAMA
Der Zukauf in Elsenfeld ist jedoch nur das letzte Puzzleteil in einem Jahr, das als das bisher aktivste in die Unternehmensgeschichte eingehen wird. Mit insgesamt 17 Zukäufen hat die DEFAMA 2025 ihren bisherigen Rekord an Transaktionen in einem Kalenderjahr gebrochen.
Bereits zur Jahresmitte deutete sich die hohe Dynamik an, als das Unternehmen ein Portfolio von acht Drogeriemärkten übernahm. Es folgten strategisch kluge Einzelobjekte und kleinere Pakete in Standorten wie Abtsgmünd, Havelberg, Wienhausen sowie ein größeres Paket in Sachsen und Bayern. Das Management nutzte das Marktumfeld geschickt aus, um hochwertige Flächen zu attraktiven Konditionen zu sichern.
Wachstum, aber nicht um jeden Preis
Trotz der hohen Anzahl an Zukäufen stieg die Zahl der Standorte netto auf 92. Dies liegt daran, dass die DEFAMA im Jahr 2025 nicht nur als Käufer, sondern auch als aktiver Portfoliomanager agierte. Im August wurden drei Objekte (Templin, Brand-Erbisdorf und Waltershausen) veräußert, die nicht mehr zur langfristigen Strategie passten. Durch den Verkauf von Objekten mit geringerem Potenzial und die Reinvestition in rentablere Flächen wurde die Qualität des Gesamtportfolios massiv gestärkt und eine hohe Eigenkapitalrendite erzeugt.
Das Rekordjahr 2025 hat gezeigt, dass das Geschäftsmodell der DEFAMA, das auf kleine und mittlere Fachmarktzentren in deutschen Kleinstädten fokussiert ist, auch in einem volatilen Zinsumfeld hervorragend funktioniert. Für die Investoren der DEFAMA-Aktie dürfte dies voraussichtlich in einer weiteren Anhebung der Dividende im kommenden Jahr münden.
Aktuell liegt die Dividendenrendite bei ordentlichen 2,2 %. Die DEFAMA hat bewiesen, dass sie nicht nur verwalten, sondern auch in hohem Tempo wertsteigernd wachsen kann. Elsenfeld war hierbei der perfekte Schlusspunkt unter ein gutes Jahr. Auch die DEFAMA-Aktie ist mit einer FFO-Rendite von rund 8 % weiterhin attraktiv bewertet.
Wie wir über die DEFAMA-Aktie denken
Die Kombination aus operativem FFO-Wachstum, einem stabilen Finanzierungsrahmen und der konsequenten Umsetzung der Akquisitionsstrategie positioniert DEFAMA als robusten Akteur im deutschen Spezialimmobilienmarkt. Auch im nächsten Jahr sollen die Aktionäre an der positiven Unternehmensentwicklung teilhaben.
Dividendenwachstumsaktien haben das Potenzial, langfristig überragende Dividendenrenditen im Verhältnis zum Einstandskurs zu generieren, selbst wenn die Dividende anfangs noch gar nicht spektakulär aussieht. Das ist einer der Hauptgründe, warum wir die DEFAMA-Aktie so mögen. Wir wünschen uns, dass DEFAMA die disziplinierte Kapitalallokation beibehält. Dann kann aus dem weiteren Zukaufen von Fachmarktimmobilien sowie aus Insolvenzen von Mitbewerbern aufgrund deren hoher variabler Verbindlichkeiten eine große Chance entstehen.
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