Es könnte clever sein, jetzt 2.000 Euro in die Starbucks-Aktie zu investieren
Starbucks (WKN: 884437) hat zum Investorentag 2026 eingeladen. Wie bei Starbucks üblich, begann das Meeting mit der Verkostung eines guten Kaffees. Diesmal wurde der neue Starbucks 1971 Dark Roast genossen. Mit dem Event mit Genuss will das unter CEO Brian Niccol geleitete Management von Starbucks nicht nur ein klares Signal der Stärke senden, sondern auch in den Mittelpunkt stellen, dass es um Kaffee geht. Das Kaffeehaus ist zurück, die Marke ist zurück und der Turnaround-Plan „Back to Starbucks“ greift schneller als von vielen erwartet. Könnte die Starbucks-Aktie nun wieder auf einen langfristigen Aufwärtstrend einschwenken?
Warum die Starbucks-Aktie wieder zünden könnte
Das Management gab einen detaillierten Ausblick auf die kommenden drei Jahre. Demnach strebt das Unternehmen bis zum Geschäftsjahr 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von mindestens 5 % an. Herzstück der Prognose ist die Rückkehr zu einer Profitabilität, die dem Niveau vor der Pandemie nahekommt. Die operativen Margen sollen auf 13,5 bis 15 % steigen. Beim Gewinn pro Starbucks-Aktie (EPS) visiert das Unternehmen eine Spanne von 3,35 bis 4,00 US-Dollar an. Dieses Ziel soll durch ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum (Comps) von weltweit mindestens 3 % und die Eröffnung von jährlich über 2.000 neuen Filialen erreicht werden.
Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, setzt das Management auf eine Kombination aus operativer Exzellenz und technologischer Innovation. So konnte beispielsweise durch optimierte Arbeitsabläufe und Investitionen in das Personal die durchschnittliche Bedienzeit bereits auf unter vier Minuten gesenkt werden. Ziel ist es, diese Geschwindigkeit durch neue Geräte, wie die Mastrena-3-Espressomaschine, weiter zu steigern. Dadurch soll sich die Kapazität in den Stoßzeiten verdoppeln.
Kundenerfahrung und -erlebnis im Vordergrund
Neben dem größeren Volumen soll auch der Umsatz je Kunde steigen. Zu diesem Zweck hat Starbucks ein neu gestaltetes, dreistufiges Belohnungsprogramm (Green, Gold, Reserve) eingeführt und nutzt KI-gestützte Tools wie den „Ordering Companion“, um die Kundenbindung zu vertiefen und personalisierte Angebote zu schaffen, die den Umsatz pro Besuch steigern.
Das Loyalitätsprogramm, das bereits 60 % des US-Umsatzes ausmacht, soll wie folgt angepasst werden: Das Basis-Level „Green” soll ein kostenloses Extra pro Monat und Geburtstagsüberraschungen beinhalten. Ab 500 Sternen gibt es das Gold-Level. Hier verfallen die Sterne niemals. Zudem gibt es eine höhere Sammelrate (1,2 Sterne pro US-Dollar) und mehr „Double Star Days“, an denen Mitglieder für ihre Einkäufe die doppelte Anzahl an Sternen sammeln. In die Kategorie Reserve kommt man ab 2.500 Sternen. Dies ist das exklusive Level für Top-Kunden mit der höchsten Sammelrate (1,7 Sterne pro US-Dollar). Sie erhalten Zugang zu Premium-Events und können an Reisen zu Kaffeefarmen teilnehmen, beispielsweise nach Costa Rica oder Tokio.
Ein entscheidender Hebel für die Margenverbesserung ist die Umstellung des China-Geschäfts auf ein Lizenzmodell in Form eines Joint Ventures mit Boyu Capital. Dadurch wird das Investitionsrisiko reduziert und die internationalen Margen werden sofort in den zweistelligen Bereich gehoben.
Gewinnwachstum als Renditetreiber
Die Zuversicht von CEO Brian Niccol basiert auf harten Fakten: Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Starbucks in den USA nach einer zweijährigen Durststrecke erstmals wieder einen positiven Kundenzulauf (+3 % Transaktionen). „Der Glanz ist zurück“, betonte Niccol und wies darauf hin, dass die Kundinnen und Kunden äußerst positiv auf die Rückkehr zur klassischen Kaffeehaus-Atmosphäre reagierten, zu der unter anderem gemütlichere Sitzecken und persönliche Interaktion gehören.
Die Kombination aus einer messbaren Erholung der US-Verkaufszahlen, massiven Kosteneinsparungen in der Lieferkette, Veränderungen im China-Geschäft und einem klaren Fokus auf die Kernidentität lässt die Führungsebene daran glauben, dass Starbucks nicht nur wächst, sondern auch nachhaltig profitabler wird als je zuvor. Mit 3,54 US-Dollar je Starbucks-Aktie wurde im Jahr 2020/2021 der höchste Gewinn je Aktie erzielt.
Für uns als langfristige Investoren ist profitables Wachstum wichtig. Mit dem Ziel, einen Gewinn je Aktie von 3,35 bis 4,00 US-Dollar zu erzielen, gestehen wir den Unternehmen ein KGV von 22,9 bis 27,4 zu. Das ist zwar eine hohe Bewertung, aber wir sind zuversichtlich, dass die Maßnahmen greifen werden. Der Gewinn je Starbucks-Aktie dürfte in fünf bis zehn Jahren noch höher ausfallen und wir als langfristige Investoren werden davon profitieren.
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