10.000 Euro, 16 Monate und 1.304 Euro Dividende? Diese MDAX-Aktie könnte es möglich machen!

Eine Person steckt mehrere Euro-Scheine in eine Geldbörse
Foto: cottonbro studio via Pexels

10.000 Euro investieren und in 16 Monaten 1.304 Euro kassieren? Das klingt natürlich schon fast zu schön, um wahr zu sein. Doch bei der Aktie von Ströer (WKN: 749399) ergibt sich dieses Szenario aus den zu erwartenden Ausschüttungen in den Jahren 2026 und 2027.

Entscheidend ist dabei die aktuell hohe Dividendenrendite in Verbindung mit der Bewertung des MDAX-Wertes. Aber wie realistisch sind hier die Annahmen und welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein, damit unsere Rechnung auch tatsächlich aufgeht?

Warum die Dividendenrendite aktuell so hoch ist

Ein zentraler Faktor ist hierbei aber nicht nur die absolute Ausschüttung, sondern vor allem auch der aktuelle Aktienkurs. Denn es ist wohl eine Tatsache, dass sich die derzeit recht hohe Dividendenrendite aus der zuletzt schwächeren Kursentwicklung ableiten lässt.

Genau hier liegt die Chance, aber sicherlich auch ein gewisses Risiko. Und da wir ja auf zwei stabile Dividendenzahlungen setzen, müssen wir uns sicherlich eine Frage stellen: Ist die derzeitige Bewertung von Ströer ein Ausdruck übertriebener Skepsis oder etwa sogar ein Hinweis auf operative Herausforderungen?

Denn auf ihrem aktuellen Niveau von 34,70 Euro (16.02.2026) notiert die Ströer-Aktie immerhin fast 40 % niedriger als noch vor einem Jahr und bietet uns bezogen auf die letzte Gewinnbeteiligung so eine Ausschüttungsrendite von 6,6 %. Laut den Prognosen von MarketScreener können wir in diesem Jahr wohl mit einer Dividende von 2,16 Euro je Aktie rechnen. Und im Juni 2027 soll die Ausschüttung dann 2,37 Euro je Aktie betragen.

Insgesamt können wir in den nächsten 16 Monaten also von einer Gesamtdividende in Höhe von 4,53 Euro pro Anteilsschein ausgehen. Da wir beim derzeitigen Aktienkurs mit unseren 10.000 Euro etwa 288 Stück der Ströer-Papiere erwerben könnten (Kaufnebenkosten unberücksichtigt), ist im besagten Zeitraum also mit Dividendeneinnahmen von insgesamt 1.304,64 Euro zu rechnen.


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Wie sicher ist dieses Szenario?

Auf dem Papier ergibt sich also aus zwei zu erwartenden Dividenden in den Jahren 2026 und 2027 eine attraktive Gesamtsumme. Doch wie belastbar sind diese Annahmen? Da Ströer seine vorläufigen Geschäftszahlen für das letzte Geschäftsjahr erst am 05.03.2026 veröffentlicht, bedienen wir uns ganz einfach nochmals der Experten von MarketScreener.

Nach deren Schätzungen soll vom Werbespezialisten im Jahr 2025 ein Gewinn je Aktie (EPS) von 2,61 Euro erwirtschaftet worden sein. In Bezug auf die prognostizierte Dividende ließe sich hier also eine hohe Ausschüttungsquote von 83 % ermitteln. Gleichzeitig konnte Ströer wohl aber auch einen Free Cashflow von 152 Mio. Euro generieren. Der damit dann sogar höher ausfallen würde als das prognostizierte Nettoergebnis von 148 Mio. Euro.

Die Dividendenzahlung für 2025 sollte damit also auf einem soliden Fundament stehen. Für das laufenden Geschäftsjahr wird übrigens bei allen drei Kennzahlen (EPS, Free Cashflow, Nettoergebnis) mit weiter steigenden Werten gerechnet, sodass auch die Höhe der Dividende für 2026 meiner Ansicht nach als relativ sicher angesehen werden kann.

Allerdings wird die operative Entwicklung von Ströer maßgeblich vom Werbemarkt beeinflusst. Und dieser ist nun einmal sehr konjunktursensibel. Wobei schwächere Buchungen und Margendruck den Spielraum bei der Ausschüttung im Ausnahmefall also ein wenig begrenzen könnten.

Fazit

Unterm Strich ist die Rechnung mit 10.000 Euro und etwa 1.304 Euro Dividende in 16 Monaten kein Luftschloss, da sie ja auf zwei zu erwartende Ausschüttungen in 2026 und 2027 basiert. Entscheidend bleibt aber natürlich, ob Ströer operativ stabil genug bleibt, um diese Dividenden auch tatsächlich zu erwirtschaften.

Da die Analystenschätzungen aber eher auf weiteres Potenzial hindeuten, könnte die Ströer-Aktie in meinen Augen für einkommensorientierte Anleger sicherlich eine Chance darstellen. Und ein gewisses Risiko ist bei der Aktienanlage ja generell immer ein wenig mit dabei.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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