Die eine Dividendenaktie, die ich schon immer haben wollte (bei 3 % schlage ich zu!)

Ein Burger mit Pommes in Nahaufnahme, im Hintergrund ein Getränk
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Es gibt die eine oder andere Dividendenaktie, die man schon immer mal haben wollte. Erst kürzlich habe ich eine qualitative Auswahl mit dir geteilt, die ich nur noch einmal bekräftigen kann. Allerdings geht es heute um eine andere Top-Aktie, die mich seit geraumer Zeit beschäftigt.

Es gab die Aktie zeitweise mit über 3 % Dividendenrendite im Angebot. Damals habe ich nicht gekauft. Das ärgert mich. Wobei ich damals das eigentliche Geschäft noch nicht verstanden habe. Heute sehe ich die Qualität. Die starke Marke. Das beständige Merkmal im Geschäftsmodell, das ich damals so nicht sehen konnte. Leider besitzt die Aktie heute eher 2,4 % Dividendenrendite. Das trifft nicht das Bewertungsniveau, das ich für eine gute und marktschlagende Rendite für attraktiv halte.

Aber ich liege auf der Lauer. Bevor wir aber zu gierig werden, lass uns erst einmal über die Aktie sprechen. Es könnte sein, dass du auf den Geschmack kommst. Aber selbst das Geschäft noch vollkommen falsch einordnest.

Die Dividendenaktie, die ich schon immer haben wollte!

Lassen wir nun also die Katze aus dem Sack: Die Dividendenaktie, die ich schon immer haben wollte, ist die von McDonald’s (WKN: 856958). Natürlich denkst du an Hamburger, den Big Mac oder das Happy Meal. An manchmal zu kalte Pommes in einer Pappschale oder das McFlurry-Eis, dessen Maschine gelegentlich auch mal streikt. Doch, soll ich dir etwas sagen? Das ist mittlerweile in weiten Teilen falsch gedacht.

Denn das Geschäftsmodell von McDonald’s hat sich vollkommen gewandelt. Bei den Restaurants mit dem goldenen M geht es natürlich um die Marke und das Produkt. Das besitzt die Strahlkraft. McDonald’s selbst verdient den Löwenanteil seiner Brötchen aber mittlerweile als Immobilienkonzern. Denn über das Franchise-Modell vermietet der US-Konzern die Standorte an die Franchisenehmer. Daneben gibt es eine Lizenzgebühr, die in der Regel in Form einer Umsatzbeteiligung gezahlt wird. Ein cleveres Modell, nicht wahr? Diese beiden operativen Ansätze liefern stabile Umsätze.

All das spiegeln auch die aktuellen Zahlen wider. Die Dividendenaktie McDonald’s lieferte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Umsatz von ziemlich genau 7 Mrd. US-Dollar. Davon entfielen rund 4,3 Mrd. US-Dollar auf Mieten und Franchise-Gebühren. Lediglich 2,5 Mrd. US-Dollar entstehen noch in den selbst betriebenen Restaurants. Wobei mittlerweile 95 % der 45.000 weltweit offenen McDonald’s Restaurants in den Händen von Franchisenehmern sind. Weitere 162 Mio. US-Dollar entstammen dem Geschäftsbereich „Others“, was einfach ein kleines Sammelbecken für Verschiedenes ist. Die Dividendenaktie verdient ihr Geld daher immer weniger im klassischen Restaurantbereich. Exakt hier sehe ich die Stärke.


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Man kann McDonald’s ein wenig mit Coca-Cola vergleichen

Tatsächlich halte ich mittlerweile einen Vergleich zwischen Coca-Cola und McDonald’s durchaus für angemessen. Der US-amerikanische Getränkekonzern hat bereits vor vielen Jahren die Entscheidung getroffen, sich von der Eigenabfüllung zu trennen. Dadurch hat man weniger Kunden in Form von abhängigen Abfüllern, denen man seine Preise besser diktieren kann. McDonald’s macht das ähnlich, indem man per Franchise eine Abhängigkeit zu den Franchisenehmern schafft. Auch hier besitzt der US-Konzern hinter meiner heutigen Dividendenaktie jede Menge Pricing-Power.

Der Fokus auf Mieten ermöglicht McDonald’s außerdem sehr sichere Umsätze. Mit etwas Franchisegebühren erhält der US-Konzern trotzdem eine Erfolgsbeteiligung. Die Franchisenehmer haben darüber hinaus sehr viel in jede Filiale investiert, sodass es stets zu einer hohen Auslastung kommen dürfte. Die Marke von McDonald’s und die Burger genießen zudem Kultstatus. Die Marke allein besitzt demnach einen Wert von über 4 Mrd. US-Dollar, womit der US-Konzern die wertvollste Restaurantkette unseres Planeten darstellt. Das ermöglicht ebenfalls eine gewisse Vergleichbarkeit zum Ansatz von Coca-Cola.

Ich sehe bei der Dividendenaktie daher sehr, sehr sichere Umsätze und Gewinne. Sowie eine leicht wachsende Dividende, wenn McDonald’s seine Preissetzungsmacht ausspielt und dank regelmäßiger Erhöhungen der Preise in den Restaurants von der variablen Franchisegebühr profitiert.

Bei 3 % Dividende schlage ich bei der Dividendenaktie McDonald’s zu!

Die Aktie von McDonald’s wird derzeit zu einem Aktienkurs von 305 US-Dollar gehandelt. Bei einem 2025er Ergebnis je Aktie von 11,95 US-Dollar liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis aktuell bei 25,5. Das ist nicht unbedingt zu teuer, sollte McDonald’s seinen Gewinn je Aktie weiterhin um etwa 9 % pro Jahr steigern. Bei einer vierteljährlichen Dividende von 1,86 US-Dollar liegt die Dividendenrendite außerdem bei 2,44 %. Insgesamt denke ich jedoch, dass die Dividendenaktie eher fair bis leicht zu teuer bewertet ist.

Wenn die Dividendenaktie ein wenig korrigiert, schlage ich zu: Bei 3 % Dividende und einem KGV von 21 würde ich die Anteilsscheine kaufen. Dann halte ich die Aktie für so preiswert, so markenstark und defensiv, dass eine marktschlagende Rendite definitiv möglich ist. Vorher verweile ich lieber noch etwas an der Seitenlinie.

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Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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