Diese Smart-Home-Aktie ist 2025 um über 80 % gestiegen und will noch mehr

Häuser die vorn einem Handy übers Internet gesteuert werden.
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Kurz nach unserer Kaufempfehlung legte die Shelly Group (WKN: A2DGX9) ihre Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Und die können sich durchaus sehen lassen, denn der Anbieter von Produkten für das Smarthome hat seinen Erfolg der vergangenen Jahre fortgesetzt. Auch mit Blick auf den Kurs der Shelly-Aktie war das vergangene Jahr ein erfolgreiches. Tauchen wir mal tiefer ein ins Zahlenwerk und versuchen, Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.

Shelly-Aktie: Diese Zahlen treiben den Kurs an

So legte Shelly 2025 beim Umsatz um 40 % auf 149,7 Mio. Euro zu. Damit traf Shelly fast genau die Mitte der eigenen Guidance und ist damit 2,5-mal so stark gewachsen wie der Markt, der nur etwa 15 % zugelegt hat.

55 % des Umsatzes erzielt Shelly mit der neuesten Produktgeneration, Gen3 und Gen4. Das ist deswegen wichtig, weil diese wesentlich kostengünstiger sind und die Marge besser ist. Ferner bieten sie den Kunden, die sie nutzen, einen deutlich höheren Mehrwert, was Shelly hilft, seine führende Position gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.

42 % des Umsatzes werden in der DACH-Region erzielt. Der Rest von Europa liefert 50 %, wobei Italien hier der größte Markt ist. Am stärksten (54 %) ist jedoch die kleinste „Region“, der Rest der Welt, gewachsen, die 8 % zum Umsatz beiträgt. Das Wachstum in Asien ist ausgezeichnet, aber auch die Ergebnisse in den USA sind vielversprechend.

Das bereinigte operative Ergebnis EBIT stieg um 43 % auf 37,7 Mio. Euro. Herausgerechnet wurde eine Rückstellung in Höhe von 7,4 Mio. Euro für aktienbasierte Vergütungen. Laut Co-CEO Kirsch ist diese Belastung einmalig und führt zu keinem Mittelabfluss. Vielmehr werde das Grundkapital in den nächsten Jahren in kleinen Schritten erhöht und dadurch dem Unternehmen noch Geld zugeführt. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 25,2 % und damit 50 Basispunkte höher als 2024 und 20 Basispunkte über Shellys Ziel.


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Gewinn, Cashflow und Bilanz

Der Nettogewinn – nicht um die Rückstellung bereinigt – stieg um 15 % auf 25,5 Mio. Euro oder 1,41 Euro je Shelly-Aktie.

Auffällig ist, dass der Cashflow vergleichsweise gering ausfällt. Der operative Cashflow belief sich auf 5,3 Mio. Euro, der freie Cashflow lag nur bei 1,1 Mio. Euro. Das lag auch darin begründet, dass Shelly eine große Menge Chips „auf Halde“ gekauft hat, um Preissteigerungen zuvorzukommen. Kirsch räumte jedoch auch Probleme mit dem Working Capital ein. So hätten etwa verlängerte Zahlungsziele mit Vertriebspartnern die Forderungen erhöht. Das möchte er 2026 und 2027 angehen.

Die Prognose für die Shelly-Aktie

Apropos 2026: Im laufenden Jahr erwartet Shelly einen Umsatz im Bereich von 195 bis 205 Mio. Euro, das wäre eine Steigerung um etwa ein Drittel. Ebenso hoch soll der Zuwachs beim EBIT – ohne Berücksichtigung der Rückstellung – ausfallen, das bei 47 bis 52 Mio. erwartet wird. Das Wachstum wird getragen von neuen Produkten wie Kameras oder dem Stecker „Plug M“, aber auch vom Eintritt in neue Regionen wie Großbritannien und Frankreich. Insgesamt wird das zweite Halbjahr stärker erwartet als das erste.

Die Bulgaren haben also Wort gehalten und das geliefert, was wir erwartet haben. Uns ist daher schwer verständlich, dass die Shelly-Aktie am Tag nach der Bekanntgabe der Ergebnisse um über 5 % gefallen ist. Möglicherweise waren viele Marktteilnehmer von der Prognose enttäuscht, die 2026 „nur“ noch ein Wachstum von 33 % vorsieht, nachdem es 2025 noch 40 % waren – aber das ist schon Jammern auf sehr hohem Niveau. Zugleich zeigt dies die Risiken eines Investments in sehr hoch bewertete Aktien.

Für uns bleibt Shelly auf jeden Fall eine gute Kaufempfehlung: Smarthomes beginnen gerade erst, ein Massenmarkt zu werden. Unseres Erachtens ist hier noch jede Menge Luft nach oben für die smarten Produkte des Unternehmens, obwohl die Branche als sehr wettbewerbsintensiv einzustufen ist.

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