2.000 Euro in Telekom-Aktien – das passiert nach 12 Monaten!

Die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750) ist ein Klassiker im deutschen Depot. Sie ist kein spektakulärer Tech-Wert und auch kein Meme-Stock, sondern ein defensiver DAX-Wert, der vor allem für seine verlässliche Dividende bekannt ist.
Doch was passiert konkret, wenn ein Anleger heute 2.000 Euro investiert? Wie viel Geld landet nach einem Jahr wirklich auf dem Konto und welche Rolle könnte dabei der Aktienkurs spielen? Ein realistisches Rechenbeispiel zeigt, warum die Deutsche Telekom für viele Dividendeninvestoren interessant bleiben könnte.
1 Euro pro Aktie – so entwickelt sich ein kleines Investment
Zunächst einmal die Fakten: Die Deutsche Telekom plant für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von aktuell 1,00 Euro pro Aktie. Nehmen wir an, ein Anleger investiert 2.000 Euro. Bei einem Kurs von etwa 33 Euro pro Aktie würde er rund 60 Telekom-Aktien im Depot haben.
Nach zwölf Monaten würde dieser Anleger etwa 60 Euro Dividende erhalten. Das wirkt zunächst unspektakulär, entspricht aber immerhin einer Dividendenrendite von rund 3 %.
Der interessante Teil beginnt, wenn man den Zeitraum verlängert. Bleibt die Dividende stabil bei einem Euro pro Aktie, fließen bei 60 Aktien jedes Jahr weiterhin rund 60 Euro aufs Konto. Nach fünf Jahren wären das brutto etwa 300 Euro und nach zehn Jahren bereits 600 Euro, ohne dass der Anleger auch nur eine zusätzliche Aktie kaufen müsste.
Ich bin aber äußerst zuversichtlich, dass die Dividende steigen kann. Nicht nur die Historie zeigt, dass die Deutsche Telekom zurück in ihre Wachstumsspur gefunden hat. Auch operativ spricht vieles dafür.
Ein recht gut laufendes US-Geschäft und eine solide Ertragsbasis in Europa könnten die Grundlage hierfür bilden. Das erwartete KGV von rund 15 für 2027 halte ich dabei noch für bezahlbar, wobei hier auch schon einiges an Qualitätsprämie für die Bonner gezahlt wird.
Dass die Aktie sich mit 32 Euro allerdings nahe dem Mehrjahreshochs kratzt, trübt die Perspektiven ein wenig, wie ich finde. Der entscheidende Zünder dürfte nach wie vor das US-Geschäft sein, das für mehr als die Hälfte der operativen Aktivitäten steht.
Es zeigte sich jedoch auch, dass es zwar momentan dort gut läuft, die Konkurrenz mit Verizon (WKN: 868402) aber einen möglichen Turnaround hinlegt. Langfristig könnte also eine stärkere Konkurrenz in den USA für entsprechenden Gegenwind sorgen. Auch die Entwicklungen rund um das Satelliten-Internet von Starlink sollte man beobachten.
Rechnet man dennoch mit einem mittleren einstelligen Zuwachs des Aktienkurses im laufenden Jahr, wären 35 Euro zum Jahresende möglicherweise nicht zu hoch angesetzt. Viele Analysten sehen das Kurspotenzial bei rund 37 Euro. Beides ergibt einen Potenzialwert von 9 bis 15 % Total Return für 2026.
Langweilig – aber oft überraschend solide
Die Telekom ist zweifellos keine Börsenrakete. Doch genau das könnte sie für viele Anleger in den kommenden Jahren interessant machen.
Ein stabiler Cashflow, eine klare Dividendenpolitik und eine starke Marktposition ermöglichen es dem Konzern, regelmäßig Geld an die Aktionäre auszuschütten. Zusätzlich könnte der Kurs noch Rückenwind bekommen.
Vor allem sollte man die Entwicklungen in den USA genau beobachten. Sie dürften die Richtung vorgeben, in die sich die Kursrendite am Ende entwickeln könnte.
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Frank besitzt Aktien der Deutschen Telekom und von Verizon. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.
