Aktie, die 25 % des Depots ausmacht? Das kann jetzt sinnvoll sein!

Ein mit bunten Eiern gefülltes Osternest inmitten von Krokusblüten
Bild: Gerd Altmann via Pixabay

Wenn man sich mal Warren Buffett’s Depot anschaut, ist man manchmal echt überrascht. Die Apple-Aktie (WKN: 865985) hat da zeitweise über 40 % ausgemacht. Und der Mann gilt trotzdem als einer der klügsten Investoren aller Zeiten.

Konzentrierte Positionen sind also ein wichtiger Teil der Anlagestrategie. Wenn alles nach Plan läuft, sorgen sie für eine Outperformance.

Wenn nicht, sind sie vor allem riskant – gerade, wenn man nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll. Aber ab wann ist eine 25-Prozent-Position für normale Anleger wirklich sinnvoll und wann ist sie nicht tragbar?

Wenn Überzeugung mehr wert ist als Streuung

Diversifikation ist das Mantra eines jeden Finanzberaters. Und ja, es ist wirklich so: Wer sein Geld auf verschiedene Dinge verteilt, schläft besser. 

Aber: Wer in alles investiert ist, kann auch mit nichts richtig gewinnen. Manchmal ist es am Markt am besten, wenn man sich klar und konzentriert auf eine Wette konzentriert – sofern man seine Hausaufgaben gemacht hat.

Ein klassisches Beispiel: Wer Ende 2022 erkannte, dass Nvidia (WKN: 918422) im Zentrum der KI-Revolution steht, und entsprechend mutig positioniert war, hat sein Depot in kurzer Zeit vervielfacht. Bei Amazon (WKN: 906866) war es nach dem Corona-Tief ähnlich. Hätte man damals auf Amazon gesetzt, wäre das im Nachhinein der Hammer gewesen.


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Natürlich ist das leicht gesagt, wenn man zurückblickt. Aber die Idee dahinter ist immer noch die gleiche. Wenn du ein Unternehmen genau analysierst, seine Wettbewerbsvorteile verstehst und langfristig denkst, darfst du auch mal klotzen statt kleckern.

Apple ist ein gutes Beispiel für eine Aktie, die über Jahrzehnte eine übergewichtete Position rechtfertigt. Starkes Ökosystem, hohe Kundenbindung, exzellentes Cashflow-Profil – wer das früh erkannte und konsequent blieb, hat sich das wirklich verdient.

Klar, der Einstiegszeitpunkt ist entscheidend. Eine 25-Prozent-Position macht nur Sinn, wenn man auch einen möglichen 30-prozentigen Kursrückgang emotional und finanziell verkraftet. 

Wer beim ersten Minus in Panik verkauft, sollte lieber bei klassischer Diversifikation bleiben. Es ist leichter auszuhalten, wenn die Position von ursprünglich 5 % auf 25 % Gewichtung angestiegen ist.

Das Wichtigste dabei: Die konzentrierte Position sollte nie aus Bequemlichkeit entstehen – also weil man eine Aktie schon lange hat und sie angewachsen ist – sondern aus aktiver Überzeugung. Und wir brauchen ein klares Ausstiegsszenario: Wenn sich die Investitionsthese ändert, müssen wir handeln können.

Fazit: Mut zur Überzeugung – mit klarem Kopf

Eine 25-Prozent-Position ist manchmal die mutigste und klügste Entscheidung, die ein Investor treffen kann. Damit du das schaffst, brauchst du vor allem eines: Du musst das Unternehmen richtig gut verstehen. Außerdem musst du emotional stabil sein und einen Plan B haben. Wer das alles mitbringt, kann sich vor Konzentration nicht fürchten – sondern sie als echten Renditehebel nutzen.

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Frank besitzt Aktien von Amazon, Apple und Nvidia. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon und Apple.



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