Meta-Aktie: -23 % seit Allzeithoch – ist dieser Dip langfristig betrachtet ein Kauf?

Nahaufnahme des Logos der Social-Media-App Instagram auf einem Smartphone
Foto: Pixabay via Pexels

Bei Meta Platforms (WKN: A1JWVX) investieren wir in ein Ökosystem aus starken Social-Media-Apps. Ob Facebook, Instagram oder WhatsApp: All das ist aus der Welt nicht mehr wegzudenken. Durch eine stärkere Konzentration auf Künstliche Intelligenz soll eine neue Wachstumsära erreicht werden. Doch ist Meta Platforms hier nicht allein unterwegs, was der Konzern durchaus spürt. Dazu, und zu den Auswirkungen auf die Meta-Aktie, gleich ein wenig mehr.

Das wichtigste zuerst: Was sagen die Zahlen?

Meta Platforms erzielte im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2026 ein Umsatzwachstum von 33 % auf 56,3 Mrd. US-Dollar. Beim Nettoergebnis gab es sogar einen Zuwachs um 61 % auf 26,7 Mrd. US-Dollar. Mit beiden Werten konnte das Management rund um Mark Zuckerberg die Erwartungen der Analysten rund um die Meta-Aktie pulverisieren.

Getragen wird das Wachstum einerseits von einem leicht wachsenden Nutzerkreis. Die Anzahl täglich aktiver User legte um 4 % auf 3,56 Mrd. zu. Aber vor allem die Werbeausspielungen konnten deutlich gesteigert werden. So kletterte die Anzahl geschalteter Anzeigen um 19 % im Jahresvergleich. Der Preis pro Anzeige wuchs durchschnittlich um 12 % im Jahresvergleich. Ein starkes Wachstum, das weiterhin die Reichweite und Werbequalität des Netzwerks unterstreicht.

KI und die Meta-Aktie

Das Management von Meta Platforms investiert derzeit massiv in Künstliche Intelligenz. Man befindet sich auf einem guten Weg, wie es weiterhin heißt. Allerdings rechnet Meta Platforms auch aufgrund steigender Preise mit einem erhöhten Investitionsrahmen von 125 bis 145 Mrd. US-Dollar. Zuvor ging das Management von jeweils zehn Milliarden US-Dollar weniger aus. Grund hierfür ist, dass die Produktion von Speicherchips nicht hinterherkomme.


Cloudflare
+336,14%
ATOSS Software
+116,55%
MercadoLibre
+1451,53%
va-Q-tec
+216,96%
The Trade Desk
+361,20%


Cloudflare
+336,14%
ATOSS Software
+116,55%
va-Q-tec
+216,96%
MercadoLibre
+1451,53%
The Trade Desk
+361,20%

Auch deshalb hat Meta beschlossen, bestehende Systeme länger zu nutzen. Anstatt von zuvor sechs Jahren gehe man nun von sieben Jahren aus. Neuere Hardware sei jedoch teurer, eben weil die Konkurrenz auch aktiv in dem Markt mitmischt.

Die Bilanz und die Prognose

Die positive Nachricht ist: Meta Platforms kann sich auch teurere Investitionen leisten. Mit einem operativen Cashflow in Höhe von 32 Mrd. US-Dollar landet mehr als die Hälfte des Umsatzes bei dieser Kennzahl. Der freie Cashflow von 12,3 Mrd. US-Dollar zeigt hingegen, dass Meta Platforms selbst trotz der starken Investitionen über freie Mittelrückflüsse verfügt. Mit rund 81 Mrd. US-Dollar an Cash und kurzfristigen Investitionen besteht außerdem ein ausreichender finanzieller Puffer, um sich für das Zeitalter Künstlicher Intelligenz zu rüsten.

Das Management von Meta Platforms hat die zuvor ausgegebenen Prognosen ansonsten bestätigt: Der Umsatz soll bei 162 bis 169 Mrd. US-Dollar liegen. Gleichwohl verweist man darauf, dass man die möglichen regulatorischen Veränderungen explizit im Auge behält. Besonders die Jugendschutzbestrebungen, wonach Social Media für Kinder und Jugendliche eingeschränkt werden könnte, behalte man im Blick. Es drohen signifikante Veränderungen für das eigene Geschäft. Ob es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Das zeigt jedoch, dass Meta Platforms im reiferen Social-Media- und Werbe-Markt dringend mit Künstlicher Intelligenz einen neuen Wachstumsmotor benötigt.

Meta-Aktie: Unser Fazit im Mai 2026

Alles in allem bleibt Meta Platforms jedoch der dynamische Tech-Konzern, auf den wir weiterhin gerne setzen. Die Nettomarge ist mit ca. 46 % unverändert hoch und Meta Platforms einer der profitabelsten Konzerne unseres Planeten. Wir denken, dass mit Künstlicher Intelligenz eine neue Ära starker Zuwächse startet. Die Korrektur der Meta-Aktie nach den Zahlen eröffnet uns daher die Möglichkeit, diese Qualität zu einem deutlich günstigeren Kurs zu kaufen.

Nur 1.000 Euro im Monat? So sicherst du dir mehr, als die gesetzliche Rente je bieten kann!

Nur 1.000 Euro im Monat trotz jahrzehntelanger Arbeit – das ist alles, was die gesetzliche Rente vielen von uns bieten kann. Die Rentenlücke ist real – und größer, als viele denken. Doch: Es gibt clevere Wege, um vorzubeugen und sie zu schließen.

Unser exklusiver Sonderbericht enthält 10 konkrete Investment-Strategien für Jung und Alt, um mit Aktien, ETFs und Co. gezielt und erfolgreich vorzusorgen – und zeigt dir, warum gerade kleine Beträge über Zeit einen gewaltigen Unterschied machen können.

Lies den Bericht und gehe den ersten Schritt in Richtung finanziell sorgenfreier Ruhestand!

Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Meta Platforms.



Das könnte dich auch interessieren ...